Danke Sibilla!
Jetzt weiß ich auch wieder, wie der Typ von der Sächsischen Zeitung damals hieß: Oliver Reinhard (Kulturredakteur).
Noch was aus seiner Feder:
"SZ-Redakteur und Historiker Oliver Reinhard hat sich Gedanken über das „richtige“ Gedenken zum 13. Februar gemacht...
Während die Rechtsextremen geschlossen aufmarschieren, pflegen deren Gegner ihre Ressentiments oder bleiben passiv – das Dilemma von Dresden.
Zum anderen, weil vor einigen Jahren rechtsextremistische Gruppen das seit der Wende weitgehend entpolitisierte Gedenken für sich entdeckt haben und für ihre ideologischen Zwecke missbrauchen.
Alljährlich am 13. Februar oder am darauffolgenden Wochenende mobilisieren sie ihre Fußtruppen in ganz Europa und beordern sie zum „Trauermarsch“ durch Dresden, der deutsches Leid beklagt und deutsche Kriegsschuld völlig ausblendet. Um am historischen Ort, dessen Symbolkraft in die ganze Welt ausstrahlt, ihr geschichtsrevisionistisches Bild zu propagieren, das nach alliierten „Kriegsverbrechen“ wie einem „Bombenholocaust“ verlangt, um die deutschen Untaten im Zweiten Weltkrieg kleiner zu texten.
Diese Kreise und ihre Sympathisanten, darunter etliche Dresdner, sorgen dafür, dass der 13. Februar das Schicksalsdatum dieser Stadt bleiben wird. An keinem anderen Tag blickt nicht nur ganz Deutschland an die Elbe, weil Dresden längst zum europaweit größten regelmäßigen Aufmarschplatz für Rechtsextremisten und ihre Gegner geworden ist und in den Medien entsprechend reflektiert wird. Mit entsprechenden Folgen für den Ruf der Stadt"
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