
Zitat von
Tutsi
Eines Tages, in der früh, als ich zur Arbeit ging, sah ich im Durchgang vor dem Haus eine Frau, die ungeduldig zu ihrem Hund sagte: "Scheix endlich" - sie mußte wohl zur Arbeit und ersparte sich den Weg ins Grüne oder in die Nähe von Erde - so mußte der Hund auf den Gehsteig mit aller Anstrengung machen.
Die Frau sah mich wütend an und mir tat der Hund leid. Ich kann auch nicht auf Kommando und weshalb schaffen sich Leute einen Hund an, wenn sie zu faul sind, zeitiger aufzustehen und mit ihm ein paar Schritte zu gehen.
Eine gute Freundin von mir übernahm von einer Familie einen Hund, bei dem alle Familienmitglieder zu faul waren, mit dem Hund Gassi zu gehen, alle durch die Bank und es war eine große Familie, wollten den Hund, als er niedlich und klein war, aber die Verantwortung für Gassi und Beschäftigung oder überhaupt die Zeit, die hatten sie nicht und wollten sie nicht.
So sagten sie meiner Freundin, daß sie den Hund haben kann und diese hat sich dann wirklich engagiert darum gekümmert.
Wer in solch einer Verkümmerung lebt, wie diese Menschen, denen alles zuviel ist - da tun mir eher die Hunde leid, auch die, die bei Alkoholikern leben müssen. Wenn diese voll sind, dann gehen sie auch nicht mit dem Hund raus und der Hund, der sich mal erleichtern muß, der pieselt in die Ecke und wird dann noch geschlagen.
Bei solchen Leuten möchte ihn nicht Hund sein.