User in diesem Thread gebannt : Krabat |
„Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“
(Theodor Körner 1791-1813)
Igno-Mülleimer: Frei-denker, politisch Verfolgter, Willi Nicke, iglaubnix+2fel, tosh, monrol, Buella, Löwe, Widder58, Piedra, idistaviso, Pythia, Freelance, navy, SLNK
Mitglied der Fraktion der Liberalen
„Die Windflügel sind Sakralbauten für ein neues Glaubensbekenntnis.“ (Hans-Werner Sinn)
[Links nur für registrierte Nutzer]Der russische Außenminister Lawrow ist überzeugt, dass eine Lösung im Ukraine-Konflikt nur in Gesprächen zwischen Kiew und den Separatisten gefunden werden kann. Die ukrainische Führung lehnt diese jedoch ab.
[...]
Die ukrainische Regierung hatte direkte Verhandlungen mit Russland unter Beteiligung von Amerika und EU - im sogenannten Genfer Format - gefordert.
Damit ist wieder einmal klar belegt, dass die Regierung in Kiew eine Marionette der USA ist, dass es sich um keinen innerukrainischen Konflikt handelt, sondern um einen Stellvertreterkrieg, den die Amis (McCain, Nuland, Soros & Co) angezettelt haben. Die EU und besonders unser Merkel spielen zum wiederholten Male die Vasallen der Amis, die gegen die Interessen Europas handeln. Das vergossene Blut ist das Blut von Europäern.
Das kann nicht mehr als Blödheit durchgehen, das ist ein Verbrechen.
„Die Windflügel sind Sakralbauten für ein neues Glaubensbekenntnis.“ (Hans-Werner Sinn)
zu diesem Thema mal ein Brief den Willy Wimmer (CDU) einst an BK Schröder schrieb:
[Links nur für registrierte Nutzer]Wimmer: Für USA geht Macht vor Recht
USA/NATO Albrecht Müller hat auf den "Nachdenkseiten" einen Brief von Willy Wimmer (CDU) vom 2. Mai 2000 an den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder veröffentlicht
Ein Nutzerbeitrag von [Links nur für registrierte Nutzer]
Der Brief hat es in sich, wegen der enthaltenen Informationen und der Einschätzungen. Er belegt, dass der Kurs der US-Politik nicht neu ist, sondern einer langfristigen Strategie folgt. Albrecht Müller hat ihn im Zusammenhang mit dem nächsten "Pleisweiler Gespräch" am 21. Juni zum Thema "Die Bundeswehr des Grundgesetzes und die NATO als Aggressionsbündnis – geht das?" online gestellt. Zu der Veranstaltung ist Willy Wimmer eingeladen.
Weil der Inhalt interessant und bezeichnend ist, zitiere ich ihn hier vollständig:
Willy Wimmer, Mitglied des Bundestages,
Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Niederrhein,
Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE
Herrn Gerhard Schröder, MdB,
Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland,
Bundeskanzleramt, Schlossplatz 1, 10178 Berlin
Berlin, den 02.05.00
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
am vergangenen Wochenende hatte ich in der slowakischen Hauptstadt Bratislava Gelegenheit, an einer gemeinsam vom US-Außenministerium und American Enterprise Institute (außenpolitisches Institut der republikanischen Partei) veranstalteten Konferenz mit den Schwerpunktthemen Balkan und NATO-Erweiterung teilzunehmen.
Die Veranstaltung war sehr hochrangig besetzt, was sich schon aus der Anwesenheit zahlreicher Ministerpräsidenten sowie Außen- und Verteidigungsminister aus der Region ergab. Von den zahlreichen wichtigen Punkten, die im Rahmen der vorgenannten Themenstellung behandelt werden konnten, verdienen es einige, besonders wiedergegeben zu werden:
- Von Seiten der Veranstalter wurde verlangt, im Kreise der Alliierten eine möglichst baldige völkerrechtliche Anerkennung eines unabhängigen Staates Kosovo vorzunehmen.
- Vom Veranstalter wurde erklärt, dass die Bundesrepublik Jugoslawien außerhalb jeder Rechtsordnung, vor allem der Schlussakte von Helsinki, stehe.
- Die europäische Rechtsordnung sei für die Umsetzung von NATO-Überlegungen hinderlich. Dafür sei die amerikanische Rechtsordnung auch bei der Anwendung in Europa geeigneter.
- Der Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien sei geführt worden, um eine Fehlentscheidung von General Eisenhower aus dem 2. Weltkrieg zu revidieren. Eine Stationierung von US-Soldaten habe aus strategischen Gründen dort nachgeholt werden müssen.
- Die europäischen Verbündeten hätten beim Krieg gegen Jugoslawien deshalb mitgemacht, um de facto das Dilemma überwinden zu können, das sich aus dem im April 1999 verabschiedeten “Neuen Strategischen Konzept” der Allianz und der Neigung der Europäer zu einem vorherigen Mandat der UN oder OSZE ergeben habe.
- Unbeschadet der anschließenden legalistischen Interpretation der Europäer, nach der es sich bei dem erweiterten Aufgabenfeld der NATO über das Vertragsgebiet hinaus bei dem Krieg gegen Jugoslawien um einen Ausnahmefall gehandelt habe, sei es selbstverständlich ein Präzedenzfall, auf den sich jeder jederzeit berufen könne und auch werde.
- Es gelte, bei der jetzt anstehenden NATO-Erweiterung die räumliche Situation zwischen der Ostsee und Anatolien so wiederherzustellen, wie es in der Hochzeit der römischen Ausdehnung gewesen sei.
- Dazu müsse Polen nach Norden und Süden mit demokratischen Staaten als Nachbarn umgeben werden, Rumänien und Bulgarien die Landesverbindung zur Türkei sicherstellen, Serbien (wohl zwecks Sicherstellung einer US-Militärpräsenz) auf Dauer aus der europäischen Entwicklung ausgeklammert werden.
- Nördlich von Polen gelte es, die vollständige Kontrolle über den Zugang aus St. Petersburg zur Ostsee zu erhalten.
- In jedem Prozess sei dem Selbstbestimmungsrecht der Vorrang vor allen anderen Bestimmungen oder Regeln des Völkerrechts zu geben.
- Die Feststellung stieß nicht auf Widerspruch, nach der die NATO bei dem Angriff gegen die Bundesrepublik Jugoslawien gegen jede internationale Regel und vor allem einschlägige Bestimmungen des Völkerrechts verstoßen habe.
Nach dieser sehr freimütig verlaufenen Veranstaltung kommt man in Anbetracht der Teilnehmer und der Veranstalter nicht umhin, eine Bewertung der Aussagen auf dieser Konferenz vorzunehmen.
Die amerikanische Seite scheint im globalen Kontext und zur Durchsetzung ihrer Ziele bewusst und gewollt die als Ergebnis von 2 Kriegen im letzten Jahrhundert entwickelte internationale Rechtsordnung aushebeln zu wollen. Macht soll Recht vorgehen. Wo internationales Recht im Wege steht, wird es beseitigt. Als eine ähnliche Entwicklung den Völkerbund traf, war der Zweite Weltkrieg nicht mehr fern. Ein Denken, das die eigenen Interessen so absolut sieht, kann nur totalitär genannt werden.
Mit freundlichen Grüßen
W. Wimmer
aus der Diskussion:
[Links nur für registrierte Nutzer]Stützt Serbien sich auf Putin?
Putin ist der beliebteste auswärtige Politiker in Serbien, prorussisch sind aber nur wenige. Das Land will in die EU, kann aber auf den Beistand Moskaus nicht verzichten.
[Links nur für registrierte Nutzer]
Jetzt dreht die Ukraine aber ernsthaft am Rad:
Für so blöd kann man Putin nun wirklich nicht halten, dass er den Außenminister eines NATO-Staates ermorden lassen würde. Ein solcher erfolgreicher Anschlag wäre nach internationalem Recht ein klassischer Casus Belli. Krieg gegen die NATO ist etwas, das Russland nun wirklich nicht wollen kann.Ukraine will Anschlag vereitelt haben
Wollte Russland den niederländischen Außenminister töten?
Schwere Anschuldigungen aus der Ukraine. Die Sicherheitsbehörden in Kiew wollen einen Bombenanschlag auf den niederländischen Außenminister vereitelt haben. Hinter dem geplanten Attentat auf Koenders soll Russland stecken. Doch welche Rolle spielt der Unglücksflug MH17?
Der Minister Bert Koenders hätte am 8. November im Auftrag Moskaus bei einem Besuch in der Ostukraine ermordet werden sollen, teilte der nationale Sicherheitsdienst SBU am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Kiew mit. Zwölf "sehr gefährliche" Verdächtige seien festgenommen worden, sagte SBU-Chef Valentin Naliwaitschenko. Bei ihnen wurden demnach Waffen, Munition und Sprengstoff sowie Minen russischer Bauart sichergestellt.
Planten die Verdächtigen auch einen Anschlag auf eine Bar in Charkiw?
Das Datum der Festnahme nannte Naliwaitschenko nicht. Allerdings stünden die Beschuldigten auch im Verdacht, mit einem Anschlag auf eine Bar in der ostukrainischen Stadt Charkiw zu tun zu haben. In dem Lokal, wo Spenden für den Kampf ukrainischer Soldaten gegen abtrünnige Rebellen in den benachbarten Industriegebieten von Donezk und Lugansk gesammelt wurden, war am 9. November ein Sprengsatz explodiert. Elf Menschen wurden verletzt.
Koenders hatte sich Anfang November nach Charkiw begeben, wo zu diesem Zeitpunkt die sterblichen Überreste von Insassen des Unglücksflugs MH17 aufbewahrt wurden. Die Malaysia-Airlines-Maschine war am 17. Juli auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur über der Ostukraine abgestürzt, alle 298 Insassen kamen ums Leben. Bei den meisten Unglücksopfern handelte es sich um Niederländer. Die ukrainische Regierung und westliche Staaten gehen davon aus, dass Flug MH17 von prorussischen Separatisten mit einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen wurde. Moskau sieht die Verantwortung hingegen bei Kiew.
Frau behauptet, dass sie vom russischen Militärgeheimdienst rekrutiert wurde
Bei der Pressekonferenz am Dienstag präsentierte Naliwaitschenko ein gut einminütiges Video, auf dem eine der Festgenommenen zu sehen sein soll. Darin gibt die unkenntlich gemachte Frau zu Protokoll, sie sei vom russischen Militärgeheimdienst rekrutiert und damit beauftragt worden, das Attentat auszuführen. Ihre Komplizen seien ebenfalls von Russland rekrutiert und ausgerüstet worden. Demnach sollte die Frau eine Bombe auf dem Weg zur Militärfabrik in Charkiw verstecken, in der die Leichen aufbewahrt wurden - und den Sprengsatz zünden, sobald Koenders' Delegationstross in die Nähe kommt.
Das niederländische Justizministerium erklärte auf Anfrage, den angeblichen Anschlagsversuch "zum jetzigen Zeitpunkt" nicht bestätigen zu können. Koenders wiederum ließ wissen, dass ihn die ukrainischen Behörden gar nicht über die Vorgänge informiert hätten.
Die Niederlande haben ja auch bereits erklärt, von solchen Attentatsplänen keine Kenntnis zu haben, der Außenminister wurde von der Ukraine auch nicht über dergleichen informiert, laut Artikel.
Mit Zimt und Zucker
Die Bewertung verdient noch einmal besondere Hervorhebung:
Eigene Interessen, das muss ebenfalls extra hervorgehoben werden, sind nicht etwa "westliche" sondern ausschließlich amerikanische Interessen.Die amerikanische Seite scheint im globalen Kontext und zur Durchsetzung ihrer Ziele bewusst und gewollt die als Ergebnis von 2 Kriegen im letzten Jahrhundert entwickelte internationale Rechtsordnung aushebeln zu wollen. Macht soll Recht vorgehen. Wo internationales Recht im Wege steht, wird es beseitigt. Als eine ähnliche Entwicklung den Völkerbund traf, war der Zweite Weltkrieg nicht mehr fern. Ein Denken, das die eigenen Interessen so absolut sieht, kann nur totalitär genannt werden.
„Die Windflügel sind Sakralbauten für ein neues Glaubensbekenntnis.“ (Hans-Werner Sinn)
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)