Ab Juni 1945 sollten monatlich alleine 5000 Schmetterling Flak-Raketen die Produktionsanlagen verlassen.
Alleine vom Typ XXI sollte täglich ein Boot die Werften verlassen.
Das UBoot Programm begann leider erst im August 1944.
Gegen Schmetterling und Typ XXI besaßen die Alliierten keine Gegenmaßnahmen. Der Typ XXI war so fortschrittlich, das alle gebauten Einheiten von den Engländern versenkt wurden, aus Angst das sie in die Hände der UdSSR oder Franzosen gelangen könnten, da man keine Gegenmaßnahmen gegen dieses U-Boot besaß.
Die neuen Flak-Raketen (Wasserfall, Schmetterling, Enzian und die Luftkampfrakete X-4) die monatlich zu tausenden die Anlagen verlassen sollten, hätten den deutschen Luftraum von alliierten Flugzeugen freigefegt.
Wasserfall und Schmetterling waren erprobt und ihre Massenproduktion sollte Anfang 1945 beginnen. Dann brach die sowjetische Offensive Mitte Januar bis zur Oder durch, und viele Anlagen mussten zerstört oder evakuiert werden.
Den Schmetterling hat Kammler aber im Januar '45 eingestampft, und so oder so wäre es kaum vor Ende 1945 zu einer Fertigung in nennenswerter Stückzahl gekommen.
Das U-Boot XXI enthielt nicht eine echte Neuentwicklung und hätte schon ab 1942 gebaut werden können. Aber auf diese Idee kam man leider erst, als es zu spät war...
Ich bin zwar kein Experte, aber meines Wissens nach wurde sie hauptsächlich dadurch zum Risiko,
dass man sie bei der BW in der Rolle der "Eierlegenden Wollmilchsau" sah und sie mehr abdecken
sollte als das, wofür sie gebaut wurde-für die Abfangjagd am Tag.
Natürlich spielten da auch andere Dinge eine Rolle, es sei dazu angemerkt, dass das Fliegerass
Erich "Bubi" Hartmann-zu diesem Zeitpunkt Oberst der BW-gegen die Einführung der F-104 war.
Man hätte auf ihn hören sollen. Mir ist kein Flugzeug bekannt, von dem in Friedenszeiten fast
ein Drittel durch Unfälle verloren gegangen wäre.
Was war denn im Januar 1945 , da war doch die sowjetische Offensive aus den Weichsel Brückenkopf. Die Waffenherstellung, besonders der neuen Waffen , unterstand ab 1944 der SS. Der Hauptteil dieser Waffen wurde in Arbeits- und Konzentrationslagern der SS gebaut, und diese Lager standen hauptsächlich im Osten.
Als die Russen im Januar 1945 bis zur Oder vorstießen, gerieten alle diese Produktionsanlagen in die Hände de Russen. Kriegswirtschaftlich war dieser Verlust eine Katastrophe.
Der Typ XXI war eine vollkommen neuartiger Typ von UBoot. Dieses UBoot hätte Jagd auf englische UBootjäger und Zerstörergruppen gemacht. Dieses UBoot war für die Engländer unsichtbar.
Aber nicht nur der Typ war etwas vollkommen neues, auch die Bewaffnung hätte den Engländern das fürchten gelehrt.
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