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Thema: Krisenherd Ukraine (Dez. 2013 - Mai 2023)

  1. #61481
    Mitglied Benutzerbild von Candymaker
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    8.Oktober 2014: Zu Besuch im Leichenschauhaus von Donetzk.

    http://www.politikforen.net/signaturepics/sigpic118712_5.gif

  2. #61482
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von Dima Beitrag anzeigen
    Allen, die der russischen Sprache mächtig sind, kann ich nur diese Diskussion aus der russischen Fernsehsendung "Der Abend mit Wladimir Solowjow" ans Herz legen:

    Für Leute, die der russischen Sprache nicht mächtig sind, möchte ich Folgendes mitteilen.

    Wladimir Rudolfowitsch Solowjow (russisch Влади́мир Рудо́льфович Соловьёв; *  20. Oktober 1963 in Moskau) ist ein russischer Journalist, Fernseh- und Radiomoderator, Publizist, Sänger und Gesellschaftsaktivist jüdischer Herkunft. Er ist Präsidiumsmitglied im Russischen Jüdischen Kongress.

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    Es fällt sofort auf, dass unter den Gästen in dieser populären russischen TV-Show die Juden massiv überrepräsentiert sind.

    Александр Кофман (Alexander Kofman) ist Finanzminister der neuen abtrünnigen Republik, und er ist ein Stammgast in dieser Sendung.

    Obwohl die Gäste der Sendung ständig "Faschismus" an den Pranger stellen, ist der israelische Faschist Avigdor Eskin ein willkommener Stamm-Gast in dieser Sendung:


    Eskin was a founder of Israeli New Right movement together with the former MK Michael Kleiner and was behind the alliance between the Israeli right and American conservatives, led by senator Jesse Helms. Additionally, he was a mastermind behind the arms supply to the anti-communist guerrillas in Nicaragua. The most controversial of his activities was his support of the White regime in South Africa, until its collapse in the early 1990s.

    Eskin achieved notoriety in 1995 when he laid a Pulsa diNura death curse on Prime Minister Yitzak Rabin in response to the Oslo Accords.[1] The Pulsa diNura is generally believed to "work" within 30 days, and it was 32 days after Eskin’s curse that Rabin was assassinated by Yigal Amir.

    In 1999, Eskin defiled the grave of Izz al-Din al-Qassam: he placed a pig's head on the grave. For this, he was sentenced to 30 months in prison, until February 20, 2003.

    Today, Eskin frequently lectures in Russia on political science and theological matters, and is well-known. He is liked within the Russian conservative circles, due to his staunch support of Vladimir Putin, and his anti-Ukrainian, anti-Georgian and anti-Estonian stance. He is frequently criticized by liberal media as a right-wing bigot and an anti-democrat.

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    Der israelische Faschist Avigdor Eskin machte sich große Sorgen über den Faschismus der West-Ukrainer, er forderte fast in jeder Sendung die Änderung der Gesetze der RF, und jetzt ist Russland und der Westen in Fragen Holocaust absolut gleichgeschaltet (Dank dem Urkaine-Konflikt).

    Früher durften die russischen Forscher eine eigene Meinung zu bestimmten Ereignissen im 2. WK haben, heute gilt es, dass alle Fragen bereits in Nürnberg geklärt wurden, und wer dies in Frage stellt, kommt in Russland in den Knast.

    Wie wir sehen, sind auf beiden Seiten des Ukraine-Konflikt die Juden überrepräsentiert, wie in den Machtstrukturen, so auch in den Propagandazentralen.

    Die Juden im Osten der Ukraine und in Russland sind sehr pro-kommunistisch, für sie waren die Bolschewiken edle Helden, und diese Burschen leugnen und/oder rechtfertigen den Holodomor und die Bestialitäten der Bolschewiken in der Ukraine.

    Die Juden im Westen unterstützen die quasi-Faschisten, die auf die Verbrechen der Bolschewiken hinweisen, aber es wird nicht erwähnt, dass die Juden in den Strukturen der Bolschewiken überrepräsentiert waren.

    Heute glauben die meisten West-Ukrainer, dass die Russen (Kazapen, Moskali, Moskauer) am Holodomor und an den bolschewistischen Bestialitäten in der Ukraine schuldig waren.

    Wie wir sehen, auf beiden Seiten wird kräftig gegen einander gehetzt, und es stellt sich die Frage:

    Cui Bono?

    Wem nutzt die Feindschaft zwischen den Ukrainern und den Russen?

    Wenn auf beiden Seiten des Konflikts in den führenden Postionen Juden überrepräsentiert sind, dann tun sie instinktiv das, was für sie persönlich gut ist.

    Und so lange es in den russischen Sendungen nur um die "guten Kommunisten" (die immer auf der Seite der Juden waren) und die "bösen Faschisten" geht, kann man davon ausgehen, dass es nie zu einem Frieden kommt, was wahrscheinlich auch das Ziel der ganzen Inszenierung auf beiden Seiten ist.

    FAZIT:

    Putin und seine Kollegen sind genau so verlogen, wie auch die Propagandisten aus der West-Ukraine.
    Im Endeffekt sind Russland, die Ukraine und ganz Europa die Verlierer, wer von der ganzen Sache profitiert, kann jeder Mensch, der ein Gehirn hat, selber herausfinden.
    Geändert von ArtAllm (10.10.2014 um 19:18 Uhr)

    "Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will."


    -Arthur Schopenhauer-

  3. #61483
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    In seiner Rede vom 3. Okt. vor Harvard-Studenten brüstet sich der Vizepräsident der USA, Joe Biden, mit dem Druck, den die USA auf die EU ausgeübt haben, um die Subventionen zu verhängen. Hier zum absoluten Beweis, dass die EU Befehlsempfänger ist. Die Stelle ((Minute 35:24 in seiner 1-stündigen Rede)

    "It is true they (Anm. EU-Mitglieder) did not want to do that. But again, it was America's leadership and the President of the United States insisting, oft times almost having to embarrass Europe to stand up and
    take economic hits (= sanctions) to impose costs (on Russia)"


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  4. #61484
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von ArtAllm Beitrag anzeigen
    Für Leute, die der russischen Sprache nicht mächtig sind, möchte ich Folgendes mitteilen.



    Es fällt sofort auf, dass unter den Gästen in dieser populären russischen TV-Show die Juden massiv überrepräsentiert sind.

    Александр Кофман (Alexander Kofman) ist Finanzminister der neuen abtrünnigen Republik, und er ist ein Stammgast in dieser Sendung.

    Obwohl die Gäste der Sendung ständig "Faschismus" an den Pranger stellen, ist der israelische Faschist Avigdor Eskin ein willkommener Stamm-Gast in dieser Sendung:




    Der israelische Faschist Avigdor Eskin machte sich große Sorgen über den Faschismus der West-Ukrainer, er forderte fast in jeder Sendung die Änderung der Gesetze der RF, und jetzt ist Russland und der Westen in Fragen Holocaust absolut gleichgeschaltet (Dank dem Urkaine-Konflikt).

    Früher durften die russischen Forscher eine eigene Meinung zu bestimmten Ereignissen im 2. WK haben, heute gilt es, dass alle Fragen bereits in Nürnberg geklärt wurden, und wer dies in Frage stellt, kommt in Russland in den Knast.

    Wie wir sehen, sind auf beiden Seiten des Ukraine-Konflikt die Juden überrepräsentiert, wie in den Machtstrukturen, so auch in den Propagandazentralen.

    Die Juden im Osten der Ukraine und in Russland sind sehr pro-kommunistisch, für sie waren die Bolschewiken edle Helden, und diese Burschen leugnen und/oder rechtfertigen den Holodomor und die Bestialitäten der Bolschewiken in der Ukraine.

    Die Juden im Westen unterstützen die quasi-Faschisten, die auf die Verbrechen der Bolschewiken hinweisen, aber es wird nicht erwähnt, dass die Juden in den Strukturen der Bolschewiken überrepräsentiert waren.

    Heute glauben die meisten West-Ukrainer, dass die Russen (Kazapen, Moskali, Moskauer) am Holodomor und an den bolschewistischen Bestialitäten in der Ukraine schuldig waren.

    Wie wir sehen, auf beiden Seiten wird kräftig gegen einander gehetzt, und es stellt sich die Frage:

    Cui Bono?

    Wem nutzt die Feindschaft zwischen den Ukrainern und den Russen?

    Wenn auf beiden Seiten des Konflikts in den führenden Postionen Juden überrepräsentiert sind, dann tun sie instinktiv das, was für die Juden gut ist.

    Und so lange es in den russischen Sendungen nur um die "guten Kommunisten" (die immer auf der Seite der Juden waren) und die "bösen Faschisten" geht, kann man davon ausgehen, dass es nie zu einem Frieden kommt, was wahrscheinlich auch das Ziel der ganzen Inszenierung auf beiden Seiten ist.

    FAZIT:

    Putin und seine Kollegen sind genau so verlogen, wie auch die Propagandisten aus der West-Ukraine.
    Im Endeffekt sind Russland, die Ukraine und ganz Europa die Verlierer, wer von der ganzen Sache profitiert, kann jeder Mensch, der ein Gehirn hat, selber herausfinden.
    Verehrter ArtAllm, in gewisser Weise gehst Du mit dieser verengten Perspektive der Westpropaganda auf den Leim.

    Warum?

    1. Der Ukraine-Konflikt ist vor allem ein Konflikt zwischen zwei nach Unabhängigkeit strebenden Republiken im Osten und der Rest- bzw. Westukraine. Dass es ein russisch-ukrainischer Konflikt wäre, ist ja gerade der Trick, mit dem Russland für das eigene Totalversagen des Westens in der Ukraine verantwortlich gemacht werden soll.

    Russland ist KEINE Kriegspartei und KANN gar keinen Frieden schaffen, ob mit oder ohne Chasaren. Ob sich Russland kooperativ verhält, also friedenswillig ist, hängt ganz allein von der Interpretation des Weißen Hauses ab. Also ob Russland aus SICHT AMERIKAS die Bedingungen von Minsk erfüllt, entscheidet Washington.

    2. Dass Chasaren, die als Nordkaukasier sozusagen gleichberechtigtes Volk des russischen Vielvölkerstaates sind - ob mit oder ohne eigenem Staatsgebiet - EIGENE Interessen verfolgen, und zwar individuell und als Gruppe, ist erst einmal legitim.

    Problematisch wird es erst dann, wenn sie den Staat RF kontrollieren. Das sehe ich momentan nicht. Putin als Erfüllungsgehilfen oder Kagan zu verstehen, scheint mir abwegig. Er ging gegen auch ethnisch geprägtes Oligarchentum doch in beachtlicher Weise vor (Beresowski et al.)

    3. Der Antifaschismus in Russland ist nicht auf eine bestimmte Ethnie beschränkt und betrifft nicht die Ukrainer als solche, sondern russisches Verständnis lehnt eine ukrainische nationale Eigenständigkeit ja gerade tendenziell eher ab.

    Ich würde die Dinge nicht so stark mystifizieren, obwohl natürlich Interessen vorhanden sind, zum Beispiel bei Chordorkowski. Dagegen aber: Schirinowski, der eher auf Linie russischer Nationalisten liegt. Großrussischer Nationalismus ist aber kein Implantat der Chasaren, sondern authentisch russisch.

  5. #61485
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Hallo,

    "Fuck the EU" -Schlampe will Europa immer weiter in eine Konfrontation mit Rußland reinreiten:


    Nuland fordert EU zur Härte gegen Russland auf

    Victoria Nuland, die mit ihrem "Fuck the EU" Sager bekannt wurde, schlägt wieder große Töne an. Die konservative Europa-Beauftragte im US-Außenamt forderte die EU auf, hinsichtlich der von den USA initiierten Sanktionspolitik gegen Russland hart zu bleiben. Währenddessen gehen die Gefechte in der Ukraine trotz verkündeter Waffenruhe weiter.

    Anlässlich einer Rede in Berlin sprach sich Victoria Nuland, Europa-Beauftragte im US-Außenamt, dafür aus, die bisherige Sanktionspolitik gegen Russland weiterhin aufrecht zu erhalten....

    Diese mehrschichtige politische Angriffsstrategie gegen Russland geht nun auch so weit, dass die Spekulanten der internationalen Finanzmärkte einen Frontalangriff auf den Russischen Rubel starteten. Dabei erleidet jedoch nicht nur die russische Wirtschaft Schaden, sondern ebenso jene der EU-Mitgliedsstaaten, die von der Sanktionsspirale teils erheblich getroffen werden. Die USA hingegen können sich entspannt zurücklehnen und dabei zusehen, wie die US-Wirtschaft an jener Europas vorbeizieht.

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    Selbst begriffsstutzige Idioten müßten doch langsam merken, wie Europa von den USA für Eigeninteressen genutzt wird


    kd
    Literaturnobelpreisträger Peter Handke:
    "Ich kann das Wort Demokratie nicht mehr ausstehen"
    (derstandard 16. April 2025)

  6. #61486
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von Kaltduscher Beitrag anzeigen
    Hallo,

    "Fuck the EU" -Schlampe will Europa immer weiter in eine Konfrontation mit Rußland reinreiten:





    Selbst begriffsstutzige Idioten müßten doch langsam merken, wie Europa von den USA für Eigeninteressen genutzt wird


    kd
    Die jahrzehntelange Gehirnwäsche zeigt eben Wirkung. Man hat es geschafft, die Massen einzuschläfern, zu lenken und zu leiten.
    Nicht jeder Abgrund hat ein Geländer

    "In Deutschland gilt derjenige, der auf Schmutz hinweist, als viel gefährlicher, als derjenige, der den Schmutz macht."
    Kurt Tucholsky

  7. #61487
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von Dima Beitrag anzeigen
    Allen, die der russischen Sprache mächtig sind, kann ich nur diese Diskussion aus der russischen Fernsehsendung "Der Abend mit Wladimir Solowjow" ans Herz legen:

    Nicht nur Starikow sondern auch Födorow wird jetzt im russischen Fernsehen direkt ausgestrahlt. Sehr schön!
    "Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen [...] sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst" - BMI
    "Der Westen ist das Imperium der Lügen" - Putin
    “Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein." - Goethe

  8. #61488
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von brain freeze Beitrag anzeigen
    Verehrter ArtAllm, in gewisser Weise gehst Du mit dieser verengten Perspektive der Westpropaganda auf den Leim.

    Warum?

    1. Der Ukraine-Konflikt ist vor allem ein Konflikt zwischen zwei nach Unabhängigkeit strebenden Republiken im Osten und der Rest- bzw. Westukraine. Dass es ein russisch-ukrainischer Konflikt wäre, ist ja gerade der Trick, mit dem Russland für das eigene Totalversagen des Westens in der Ukraine verantwortlich gemacht werden soll.
    Nehmen wir mal diese Ost-Republiken genauer unter die Lupe (das habe ich oben getan), was ist die nationale Mythologie dieser Republicken?

    Das sind fast alles Altkommunisten, die Stalin und Lenin anbeten, die den Holodomor und die Bestialitäten der Bolschewiken leugnen.

    Für die gibt es nur die pösen Faschisten im Westen, die ohne jeden nachvollziehbaren Grund die Sowjetmacht und Bolschewismus hassten, und einfach aus ihrer Bosheit im 2. WK nicht für den Genossen Stalin sterben wollten.

    Wie kann man diese kranke Mythologie heute noch aufrechterhalten?

    Die nationale Mythologie der West-Ukrainer ist genau so krank, am Holodomor waren nicht die Bolschewiken schuld, sondern die "Kazapen" oder "Moskali/Moskoviten" (das Wort "Russe" vermeidet man in der West-Ukraine, weil die Ukrainer sich selber als Russen bezeichnen).

    In Wirklichkeit waren alle Russen (wie die Kleinrussen so auch die Großrussen) Opfer des Bolschewismus, was Alexander Issajewitsch Solschenizyn in seinen Werken mit vielen Quellenangaben belegen konnte.

    Das ist die wahre Geschichte, aber Moskau akzeptiert zu 100% die nationale alt-stalinistische Mythologie der Ost-Ukrainer (für die es nur gute Kommunisten und pöse Faschisten gibt), und damit verarscht sich Russland selbst.

    Ich habe Putin überschätzt, er lässt sich sehr leicht von seinen Beratern manipulieren, deren Interessen nicht unbedingt mit den Interessen der Russen übereinstimmen.

    Zitat Zitat von brain freeze Beitrag anzeigen
    Russland ist KEINE Kriegspartei und KANN gar keinen Frieden schaffen, ob mit oder ohne Chasaren.
    Russland ist keine direkte Kriegspartei, aber Russland könnte eine andere, intelligentere Strategie wählen, als sich an die alte stalinistische Mythologie zu klammern.

    Zitat Zitat von brain freeze Beitrag anzeigen
    Ob sich Russland kooperativ verhält, also friedenswillig ist, hängt ganz allein von der Interpretation des Weißen Hauses ab. Also ob Russland aus SICHT AMERIKAS die Bedingungen von Minsk erfüllt, entscheidet Washington.
    Ja, aber hier rennen Sie offene Türen ein.

    Und ich bleibe bei meinen Argumenten:

    Russland hätte eine intelligentere Strategie wählen können, als zu versuchen, die alte diskreditierte stalinistische Kriegsmythologie über "gute Kommunisten" und "pöse Faschisten" zu wiederbeleben.

    Wenn Russland so wie so bei den Amis nicht punkten kann, wieso klammern sich dann die Russen so verzweifelt an die Kriegsmythologie, die mal von der SU und deren westlichen Alliierten ins Leben gerufen wurde?

    Was bringt es Russland? Im WK. 2 waren die SU und die USA Verbündete, heute möchte Russland verzweifelt in die Rolle der Ex-UdSSR schlüpfen, Russland sieht sich als Nachfolger der SU.
    Aber diese Strategie wird sie nicht mehr zu den Verbündeten der USA machen, weil es diesmal nicht im Interesse der "westlichen Partner" (wie Putin immer noch die Amis nennt) ist.

    Wie Alexander Solschenizyn mit seinen Werken belegen konnte: Russland und Ukraine waren Opfer der Sowjetunion, die Russen und die Ukrainer waren Opfer der Bolschewiken und der Kommunisten.

    Die Entscheidung der Ukrainer, nicht für das Sowjetsystem zu kämpfen, das für den Holodomor verantwortlich war, ist nachvollziehbar. Solschenizyn konnte das verstehen, Putin und seine Berater wollen das nicht verstehen, sie identifizieren sich mit der SU, für sie ist Russland gleich Sowjetunion, und damit verspielt Russland den Propagandakrieg.

    Zitat Zitat von brain freeze Beitrag anzeigen
    2. Dass Chasaren, die als Nordkaukasier sozusagen gleichberechtigtes Volk des russischen Vielvölkerstaates sind - ob mit oder ohne eigenem Staatsgebiet - EIGENE Interessen verfolgen, und zwar individuell und als Gruppe, ist erst einmal legitim.

    Problematisch wird es erst dann, wenn sie den Staat RF kontrollieren. Das sehe ich momentan nicht. Putin als Erfüllungsgehilfen oder Kagan zu verstehen, scheint mir abwegig. Er ging gegen auch ethnisch geprägtes Oligarchentum doch in beachtlicher Weise vor (Beresowski et al.)
    Das moderne Russland unter Putin hat eine sehr kranke nationale Mythologie. Einerseits bezeichnen sich alle russischen Patrioten, auch die Radikalen Prochanow oder Dugin, als Christen.
    Anderseits beten diese Christen Stalin an, der das Christentum in Russland ausrotten wollte. Putin ist unter dem Einfluss dieser kranken Kräfte.
    Diese nationale Mythologie ist nicht nur erlogen, sie ist einfach krank und kann nur in einen kranken Kopf passen.


    Zitat Zitat von brain freeze Beitrag anzeigen
    3. Der Antifaschismus in Russland ist nicht auf eine bestimmte Ethnie beschränkt und betrifft nicht die Ukrainer als solche, sondern russisches Verständnis lehnt eine ukrainische nationale Eigenständigkeit ja gerade tendenziell eher ab.
    Wie ich schon erwähnt habe, die Faschisten aus Israel sind antifaschistische Berater des russischen Präsidenten. So was kann auch nur in einen kranken Kopf passen.

    Zitat Zitat von brain freeze Beitrag anzeigen
    Ich würde die Dinge nicht so stark mystifizieren, obwohl natürlich Interessen vorhanden sind, zum Beispiel bei Chordorkowski. Dagegen aber: Schirinowski, der eher auf Linie russischer Nationalisten liegt. Großrussischer Nationalismus ist aber kein Implantat der Chasaren, sondern authentisch russisch.
    Ich würde mich nicht wundern, wenn Schirinowski und Co. sich mit ihren "Feinden" irgendwo in einer "koscheren" Kneipe treffen und über die dummen Gojim lachen.

    Übrigens, können Sie Russisch verstehen?
    Haben Sie sich die Sendungen "Воскресный вечер" с Владимиром Соловьевым angeschaut?
    Diese Sendungen kann man auf Youtube finden.

    Schirinowski wirkt nicht echt, er ist ein Clown, wie auch die übrigen Stamm-Gäste der erwähnten Sendung.

    Das ist mein Eindruck!

    Geändert von ArtAllm (10.10.2014 um 22:11 Uhr)

    "Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will."


    -Arthur Schopenhauer-

  9. #61489
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von tosh Beitrag anzeigen
    *Wieso?
    Weil es Teil der Feier werden soll.

  10. #61490
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von ArtAllm Beitrag anzeigen
    Nehmen wir mal diese Ost-Republiken genauer unter die Lupe (das habe ich oben getan), was ist die nationale Mythologie dieser Republicken?

    Das sind fast alles Altkommunisten, die Stalin und Lenin anbeten, die den Holodomor und die Bestialitäten der Bolschewiken leugnen.

    Für die gibt es nur die pösen Faschisten im Westen, die ohne jeden nachvollziehbaren Grund die Sowjetmacht und Bolschewismus hassten, und einfach aus ihrer Bosheit im 2. WK nicht für den Genossen Stalin sterben wollten.

    Wie kann man diese kranke Mythologie heute noch aufrechterhalten?

    Die nationale Mythologie der West-Ukrainer ist genau so krank, am Holodomor waren nicht die Bolschewiken schuld, sondern die "Kazapen" oder "Moskali/Moskoviten" (das Wort "Russe" vermeidet man in der West-Ukraine, weil die Ukrainer sich selber als Russen bezeichnen).

    In Wirklichkeit waren alle Russen (wie die Kleinrussen so auch die Großrussen) Opfer des Bolschewismus, was Alexander Issajewitsch Solschenizyn in seinen Werken mit vielen Quellenangaben belegen konnte.

    Das ist die wahre Geschichte, aber Moskau akzeptiert zu 100% die nationale alt-stalinistische Mythologie der Ost-Ukrainer (für die es nur gute Kommunisten und pöse Faschisten gibt), und damit verarscht sich Russland selbst.

    Ich habe Putin überschätzt, er lässt sich sehr leicht von seinen Beratern manipulieren, deren Interessen nicht unbedingt mit den Interessen der Russen übereinstimmen.



    Russland ist keine direkte Kriegspartei, aber Russland könnte eine andere, intelligentere Strategie wählen, als sich an die alte stalinistische Mythologie zu klammern.



    Ja, aber hier rennen Sie offene Türen ein.

    Und ich bleibe bei meinen Argumenten:

    Russland hätte eine intelligentere Strategie wählen können, als zu versuchen, die alte diskreditierte stalinistische Kriegsmythologie über "gute Kommunisten" und "pöse Faschisten" zu wiederbeleben.

    Wenn Russland so wie so bei den Amis nicht punkten kann, wieso klammern sich dann die Russen so verzweifelt an die Kriegsmythologie, die mal von der SU und deren westlichen Alliierten ins Leben gerufen wurde?

    Was bringt es Russland? Im WK. 2 waren die SU und die USA Verbündete, heute möchte Russland verzweifelt in die Rolle der Ex-UdSSR schlüpfen, Russland sieht sich als Nachfolger der SU.
    Aber diese Strategie wird sie nicht mehr zu den Verbündeten der USA machen, weil es diesmal nicht im Interesse der "westlichen Partner" (wie Putin immer noch die Amis nennt) ist.

    Wie Alexander Solschenizyn mit seinen Werken belegen konnte: Russland und Ukraine waren Opfer der Sowjetunion, die Russen und die Ukrainer waren Opfer der Bolschewiken und der Kommunisten.

    Die Entscheidung der Ukrainer, nicht für das Sowjetsystem zu kämpfen, das für den Holodomor verantwortlich war, ist nachvollziehbar. Solschenizyn konnte das verstehen, Putin und seine Berater wollen das nicht verstehen, sie identifizieren sich mit der SU, für sie ist Russland gleich Sowjetunion, und damit verspielt Russland den Propagandakrieg.



    Das moderne Russland unter Putin hat eine sehr kranke nationale Mythologie. Einerseits bezeichnen sich alle russischen Patrioten, auch die Radikalen Prochanow oder Dugin, als Christen.
    Anderseits beten diese Christen Stalin an, der das Christentum in Russland ausrotten wollte. Putin ist unter dem Einfluss dieser kranken Kräfte.
    Diese nationale Mythologie ist nicht nur erlogen, sie ist einfach krank und kann nur in einen kranken Kopf passen.




    Wie ich schon erwähnt habe, die Faschisten aus Israel sind antifaschistische Berater des russischen Präsidenten. So was kann auch nur in einen kranken Kopf passen.



    Ich würde mich nicht wundern, wenn Schirinowski und Co. sich mit ihren "Feinden" irgendwo in einer "koscheren" Kneipe treffen und über die dummen Gojim lachen.

    Übrigens, können Sie Russisch verstehen?
    Haben Sie sich die Sendungen "Воскресный вечер" с Владимиром Соловьевым angeschaut?
    Diese Sendungen kann man auf Youtube finden.

    Schirinowski wirkt nicht echt, er ist ein Clown, wie auch die übrigen Stamm-Gäste der erwähnten Sendung.

    Das ist mein Eindruck!

    Sag mal: War Stalin deiner Meinung nach ein ideologischer Diktator?
    "Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen [...] sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst" - BMI
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    “Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein." - Goethe

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