
Zitat von
Leila
Verzeihe mir, Tutsi, daß ich nicht auf jede Deiner Aussagen etwas zu schreiben weiß!
Mein seliger Vater war ein tüchtiger Kaufmann, der mich (als seinen Glücksbringer) überallhin mitnahm. Dank ihm lernte ich schon früh viele europäische Städte kennen.
Kaum ein Mensch, der heute jung ist, mag mir das glauben: Als der Minirock weltweit Mode war (außer in Nellin und Unterdorf), stolzierte ich mit meinen dünnen Beinen, die bis zu den Knien in feuerroten Plastikstiefeln steckten, vor mich hin. Um die Leute auf mich aufmerksam zu machen, hatte ich meine Haare blond färben lassen. – Aber diese Geschichte erzählte ich schon einmal, und zwar [Links nur für registrierte Nutzer] – Hier ergänze ich bloß noch, daß mich damals niemand eine Hure oder Schlampe nannte (denn damals waren, wenn ich mich nicht irre, in Goldau noch keine Muselmanen ortsansässig). Die meisten Menschen, die mich beachteten, hielten mich schlicht und einfach für verrückt.
Die Beantwortung Deiner Frage, wohin man gehen könnte, um dem Islam aus dem Weg zu gehen, bringt mich in eine Zwickmühle. Denn ich möchte auch nicht in der Nachbarschaft Evangelikaler leben. Wohin ich auch schaue: überall erblicke ich Gläubige, die gerne möchten, daß ich ganz und gar Ungläubige ihren Glauben annehme. Zu deren Leidwesen aber bin ich gegen jeglichen Glauben immun.
Gruß von Leila