Ohne Worte... (ab 3:30)Man kann es nicht ausschließen. Verdeckt, infiltriert, aber nicht offiziell, Nadelstichtaktik und Abwarten bis die Ukraine so schwach ist, dass sie zusammenbricht. Dazu kommen Fehler der derzeitigen Regierung, die aber durch die Aktionen im Osten unter enormem Druck steht. Es gäbe weitaus wichtigere Dinge, die für das Land geregelt werden müssten.
Schaffung eines Autonomiestatus, frühzeitig, hätte vielleicht die Eskalation verhindern können. Es gab keine Seperationsbestrebungen in anderen Gebieten der Ostukraine. Hier hätte man die militärischen Kräfte eher zur Sicherung dieses Zustands einsetzten sollen, als den Frieden mit Waffengewalt in die Ostukraine zu bringen. Auf der anderen Seite kann die Ukraine einer Abspaltung wichtiger Gebiete aber auch nicht tatenlos zusehen. Die Leute in den Freiwilligenverbänden auf ukrainischer Seite kämpfen jedenfalls genau so mit Herzblut um ihr Land, wie es die Einheiten im Donbas tun. Letztlich kann dieser Konflikt aber nicht militärisch gelöst werden, die Opferzahlen sind enorm und was mich am meisten schmerzt ist, dass zwischen Russen und Ukrainern das Zusammenleben dort auf lange Sicht undenkbar ist. Ich kenne die Ukraine als fiedliches Land, wo es bei allen Problemen die ganzen letzten Jahre nie gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Volksgruppen gab. Zur EM 2012 schaute man beim Publik Viewing ungezwungen in Lemberg die Spiele mit russischer Beteiligung, ohne dass es zu verbalen Pöbeleien gekommen ist. Heute wäre das undenkbar. Geht man jetzt durch die Straßen fällt eine Zunahme an Symbolen und Flaggen aus der Bandera-Zeit auf, die es früher so nicht gab. Viele sind radikalisiert und setzten damit ein klares Zeichen der Abgrenzung. Putinschmähungen in jeder Form sind anzutreffen. Verstärkt wird es sicher auch durch eine patriotische Propaganda auf vielen Kanälen, das will ich nicht verhelen.
Die Krim ist strategisch von enormer Bedeutung für Russland und war schon immer auf der Wunschliste heimgeholt zu werden.
Eine frühe gewaltsame Niederschlagung des Maidan hätte zu ähnlichen Auswüchsen geführt, die dann aber im Untergrund als Partisanenkampf organisiert worden wären.
Atomraketen in der Ukraine haben nichts zu suchen, da bin ich deiner Meinung.
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