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Thema: Krisenherd Ukraine (Dez. 2013 - Mai 2023)

  1. #38671
    будьмо! Benutzerbild von Bieleboh
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von tosh Beitrag anzeigen
    Von Freiwilligenverbänden der Westukraine war hier im Topic zu lesen. Aber die haben wohl weder Flugzeuge noch schwere Waffen.
    Es gibt nicht nur Verbände aus der Westukraine. Vor allem Leute aus dem Donbas selbst formieren sich zu regionalen Einheiten. Das Bataillon Donbas operiert z.B. weitgehend auf eigene Faust.

  2. #38672
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von torio Beitrag anzeigen
    Das Gebiet hatte eine wechselvolle Geschichte. Nach dem Zerfall der Rus im 13. Jarhundert bildeten sich Teilfürstentümer, die unter verschiedene Einflussgebiete gerieten. Der Osten und die südlichen Gebiete standen unter direkter Herrschaft der Mongolen, während sich Galizien und Wolhynien im Westen weitgehend entziehen konnten. Im 14. Jahrhundert wurden Galizien und Wolhynien unter den beiden aufstrebenden Mächten Polen und Litauen aufgeteilt. Der Westen der Region blieb mehr als 400 Jahre unter polnischem Einfluss. Die orthodoxe slawische Oberschicht wurde polonisiert und trat zum Katholizismus über, die unteren Schichten hingegen hielten an Sprache und Religion fest. Im Osten verlor Kiew an Bedeutung und im 15. jahrhundert begann der Aufsteig Moskaus zur Hegemonialmacht.
    Im 16. Jahrhundert wurden die Rechte der bauern in Polen-Litauen merh und merh eingeschränkt und sie flüchteten merh in die südöstlichen Steppengebeite am Unterlauf des dnepr, wo sie sich mit den dort lebenden Tataren zu unabhängigen Verbänden zusammenschlossen-den Kosaken. Polen-Litauen versuchte die Konsaken einzubineden, gewährte ihnen Sold und Privilegien, aber ganz waren diese Verbände nicht zu zähmen. Als die Privilegien aberkannt werden sollten kam es zu Kosakenunruhen und im Jahre 1648 zu einem großen Aufstand unter Hetman Chmenyckyi, der dem polnischen Heer schwere Verluste einbrachte und viele polnische, meist jüdische Gutsverwalter getötet wurden. Mindestens 10000 Tote soll es bei diesem ersten Judenmasaker Osteuropas gewesen sein. In Folge des Aufstands erreichten die Kosaken eine relative Unabhängigkeit von der polnischen Krone. Auf Dauer war dies nicht angelegt und man sichte Verbündete, die man in Moskau fand. Die Unabhängigkeit verlor man, man unterstellte sich dem Zaren. Moskau einigte sich mit Polen und teilte das Hetmanat entlang des Dnepr. das ostufer fiel russsichem Einfluss zu, bileb aber bis 1775 als Hetmanat erhalten, das Westufer fiel an Polen.
    Mein Gott, was für ein Chaos. Die sollen den Laden auflösen und sich der Russ. Föderation anschließen. Dann hat`s Ruhe!

    "Lieber entdeckte ich einen Satz der Geometrie, als daß ich den Thron von Persien gewänne!"
    Thales von Milet (Philosoph, Staatsmann und Mathematiker 624 v.u.Z. - 546 v.u.Z.)

  3. #38673
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von tosh Beitrag anzeigen
    Gehts noch niedlicher?
    Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt!
    Diesen Spruch habe ich in meinem Notizbuch stehen.
    http://www.politikforen.net/signaturepics/sigpic118712_5.gif

  4. #38674
    Erfinder von USrael Benutzerbild von tosh
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von akainu2012 Beitrag anzeigen
    Finanzsystem
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    Schlag gegen den Dollar: Gazprom akzeptiert Euro und Yuan*
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 09.06.14, 00:20


    Der Ölkonzern Gazprom Neft hat mit 90 Prozent seiner Kunden die Umstellung vom Dollar auf den Euro vereinbart. Mit Weißrussland habe man sich auf Zahlungen in Rubel geeinigt, so der Konzern. Russland will sich im Zahlungsverkehr aus der Abhängigkeit vom Westen befreien.
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    Bank-Run: Russen ziehen massiv Geld von US-Konten ab
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 09.06.14, 00:21

    Im März haben russische Kontoinhaber mehr als die Hälfte ihrer Einlagen von US-Banken abgezogen. Vor dem Hintergrund drohender Sanktionen haben sie ihr Geld so schnell wie möglich aus den USA geholt. Der Westen schadet sich mit seinen Sanktionen gegen Russland offenbar selbst.


    [Links nur für registrierte Nutzer]
    *Schläge gegen den Petro-Schrott-Dollar rufen erfahrungsgemäß (Irak, Libyen, Iran) besonders boshafte Reaktionen der von den Juden kontrollierten USA hervor!
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  5. #38675
    будьмо! Benutzerbild von Bieleboh
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von tosh Beitrag anzeigen
    Ist das eine Kiewer Desinformations-Propaganda-Quelle
    Die ist mindestens genau so seriös wie die russischen Quellen.

  6. #38676
    Erfinder von USrael Benutzerbild von tosh
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von CrispyBit Beitrag anzeigen
    Wieso Müll? Russland hat beweisen das man auch mit dem Abfall ein AKW betreiben kann, ....
    Den strahlenden Abfall, insbesondere Cäsium und Jod, (der von der Wiederaufbereitung übrig bleibt) kann man nicht für Kernspaltung bzw. AKWs gebrauchen.
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  7. #38677
    Erfinder von USrael Benutzerbild von tosh
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von Rumpelstilz Beitrag anzeigen
    Wieso schweigt eigentlich der internationale Gerichtshof in Den Haag zu Poroschenko?
    Weil niemand eine Klage einreicht. Russland sollte da tätig werden.
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  8. #38678
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von Nachbar Beitrag anzeigen
    Warte, hat sich die OSZE denn nicht so geäußert, daß sie im Osten der Ukraine keine humanitäre Katastrophe sehe?
    War sowas nicht schon zu lesen?
    Die haben dort offensichtlich Spionageaufgaben für Kiew!
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  9. #38679
    будьмо! Benutzerbild von Bieleboh
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Im Krieg scheint die Wahrheit immer zuerst zu sterben. Das lässt sich dieser Tage wieder besonders gut in der Ukraine beobachten. In dem Land ist eine objektive Berichterstattung nur schwer finden.

    Im Park der ostukrainischen Stadt Luhansk liegen Metallsplitter. Rebellenchef Wasili Nikitin blickt mit einem Journalisten auf den Boden und begutachtet sie. Die Splitter seien ganz in der Nähe bei einem blutverschmierten Auto gefunden worden, sagt Nikitin. Für ihn ist dies der Beweis dafür, dass die ukrainische Armee bei ihrem Kampf gegen die Separatisten Streubomben einsetzt. Acht Menschen seien getötet worden, sagt er.

    Die nationalen Fernsehstationen berichten eine andere Version. Die Separatisten hätten eine Rakete auf ein ukrainisches Flugzeug abgefeuert. Dabei hätten sie das von Rebellen besetzte Gebäude der Regionalverwaltung getroffen. Ein Unfall also. Für Rodion Miroschnik ist das pure Propaganda. Er ist Journalist in Luhansk und berichtet seit 25 Jahren für das Regionalfernsehen Luhansk Oblast TV.

    "Das war eine Lüge! Aber das ist inzwischen normal hier in der Ukraine", sagt Miroschnik empört. Tatsächlich ist es schwierig geworden, in der Ukraine an eindeutige Informationen heran zu kommen. Der größte Nachrichtensender 5 Kanal TV gehört dem Milliardär Petro Poroschenko, der vor Kurzem zum Präsidenten gewählt wurde. Und auch andere landesweite Programme befinden sich in Privatbesitz.

    Viele dieser Sender berichteten einseitig, von den Rebellen käme keiner zu Wort, beklagt sich Miroschnik. Auch seine Vorgesetzen in Kiew versuchten, auf die Berichterstattung Einfluss zu nehmen. "Sie geben uns vor, wie wir über die Ereignisse in der Ukraine berichten sollen. Die Kämpfer in unserer Region sollen wir 'Separatisten' oder 'Terroristen' nennen. Und nicht 'Freiheitskämpfer'".

    Trotzdem bekomme er keine negativen Kommentare von Bürgern zu seiner Berichterstattung - im Gegensatz zu den Korrespondenten der nationalen Sender: "Die Leute schreien sie an und schlagen sie auch manchmal". Manche Sender müssten deshalb ihre Korrespondenten sogar abziehen, sagt Miroschnik. "Das ist natürlich nicht richtig, aber ein Resultat der Propaganda, die sie senden. Die Leute sehen, dass es nicht stimmt."

    Was stimmt, was nicht? Liydia Huzhva würde diese Frage anders beantworten. Eigentlich ist sie Regisseurin, doch seit der Revolution berichtet sie als "Streamer" vom Maidan, der Krim und dem Osten der Ukraine. Dort filmt sie mit einer kleinen Kamera, die Aufnahmen werden ungeschnitten und live ins Internet gestreamt. Für ihr Engagement bekommt sie kein Geld, sondern arbeitet ehrenamtlich.

    Momentan begleitet sie eine Einheit der ukrainischen Armee und berichtet live von Schusswechseln und Gefechten. Das sei zwar lebensgefährlich, aber ein Dienst für ihr Vaterland, die Ukraine, sagt sie. "Ich habe das Gefühl, ich muss etwas für mein Land tun. Und ich bin nicht mutig genug zum Schießen. Ich bin auch keine Ärztin. Also mache ich das, was ich am besten kann: schreiben und berichten."

    Dass sie dabei Partei ergreift für die Seite der Regierung in Kiew stört Huzhva nicht. "Wir sind wie Fox News. Ich habe meine Meinung und ich sage sie auch. Ich behaupte nicht, dass es die Wahrheit ist." Propaganda finde man aber vor allem in russischen Medien. Erst vor Kurzem hätten sie ein Foto eines toten Jungen präsentiert, angeblich ein Opfer der Regierungsangriffe. In Wirklichkeit stamme das Bild aber aus Syrien und sei zwei Jahre alt.

    Ähnlich sei das bei den Bildern der Krimtataren, die bei der Volksabstimmung über den Status der Krim nach Angaben russischer Medien vor den Wahllokalen Schlange standen : Für Huzhva ist das reine Propaganda: "Ich war dort und habe berichtet. Es gab eine Gruppe von dreißig Tataren. Die Russen wurden voneinem Wahllokal zum nächsten geschickt, um zu zeigen, dass die Tataren die Wahl unterstützen."

    Seit der Revolution auf dem Maidan sei die Berichterstattung näher an die Wahrheit gerückt, sagt Huzhva noch. Aber was heißt das schon in einem gespaltenen Land wie der Ukraine? Wenn es um die Deutung von Ereignissen geht, ist die Grenze zwischen Legitimierung und Diskreditierung einer Sichtweise ein schmaler Grat. Der Krieg der Information hat die ukrainischen Journalisten auf beiden Seiten fest im Griff.


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  10. #38680
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von Nachbar Beitrag anzeigen
    Russland veröffentlicht „Weißbuch“ zu gröbsten Verstößen gegen Menschenrechte in Ukraine

    Das russische Außenministerium hat ein „Weißbuch“ zusammengestellt, in dem die Fakten der gröbsten Verletzungen der Menschenrechte in der Ukraine im Zeitraum von Ende November 2013 bis Ende März 2014 zusammengefasst sind“, teilte das russische Außenamt am Montag mit.

    „Dem ‚Weißbuch‘ liegen Informationsmaterialien russischer, ukrainischer und einiger westlicher Medien, Äußerungen von Spitzenvertretern der ‚neuen Behörden‘ der Ukraine und deren Anhänger, Dokumente von Augenzeugen sowie Beobachtungen und Interviews vom Ereignisort zugrunde“, heißt es in der Mitteilung.

    Das russische Außenministerium betont: „Die im ‚Weißbuch‘ angeführten Fakten der gröbsten Verstöße gegen grundlegende internationale Prinzipien und Normen auf dem Gebiet der Menschenrechte und der Vorrangstellung des Gesetzes, die [Links nur für registrierte Nutzer] und mitunter bei direkter Förderung der USA und der EU verübt haben, lassen behaupten, dass diese Erscheinungen einen Massencharakter hatten.“

    Die Aufgabe des „Weißbuches“ besteht darin, die Weltgemeinschaft auf die veröffentlichten Fakten aufmerksam zu machen.

    -
    aus: [Links nur für registrierte Nutzer]
    Sie sollten sofort ein Exemplar von dem Weißbuch an den Gerichtshof in Den Haag geben!
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