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Thema: Krisenherd Ukraine (Dez. 2013 - Mai 2023)

  1. #38001
    Mitglied Benutzerbild von Olli
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Massenmord im Donbass...



    Kiews Truppen setzen erneut Artillerie und Luftwaffe ein. Berichte über Tötung verwundeter Aufständischer in Krankenhaus. Westen verspricht Poroschenko Hilfe



    Slowjansk am Dienstag: Einwohner in einem unterirdischen Schutzbunker während der Luftangriffe




    Bei schweren Kämpfen im Osten der Ukraine haben Regierungstruppen seit Dienstag nach Regierungsangaben mehr als 300 Aufständische getötet. Der Presseoffizier der »Antiterroristischen Operation« Kiews, Wladislaw Selesnjow, erklärte am Mittwoch, bei den Gefechten rund um die Stadt Slowjansk seien zudem rund 500 Rebellen verletzt worden. Auf Seiten der Armee seien zwei Soldaten getötet und 45 verletzt worden. Eine Sprecherin der Aufständischen erklärte lediglich, die Zahl der Toten in der Region steige kontinuierlich. Die Streitkräfte Kiews beschossen erneut verschiedene Orte mit Artillerie und setzten die Luftwaffe ein. Dabei wurde u. a. die Wasserversorgung mehrerer Städte der Region Lugansk zerstört. Übergangspräsident Alexander Turtschinow koordinierte die Operation persönlich am Mittwoch vor Ort. Am Dienstagabend hatte auch die OSZE auf Grund eigener Beobachtungen bestätigt, daß am Montag im Zentrum von Lugansk ein Luftangriff stattgefunden hatte (siehe jW vom Dienstag). Das leugneten Verantwortliche in Kiew weiterhin ebenso wie auch die in Washington von Journalisten nach dem Vorfall befragte Sprecherin des US-Außenministeriums Jen Psaki.


    Der Chef der »Volksrepublik Donezk«, Denis Puschilin, teilte der Nachrichtenagentur Itar-Tass mit, im Krankenhaus der Stadt Krasny Liman nördlich von Slowjansk seien mehr als 25 verwundete Rebellen von regierungstreuen Bewaffneten erschossen worden. Er sprach von einem »himmelschreienden Kriegsverbrechen«. Nach anderen Quellen handelte es sich bei den Mördern um Angehörige des faschistischen »Rechten Sektor«. Die zuständige Eisenbahnbehörde bestätigte, daß am Dienstag Einrichtungen der Bahn, Vorortbahnen und das benachbarte Krankenhaus in Krasny Liman aus der Luft angegriffen worden seien. Dabei seien Patienten, aber auch ein Arzt getötet worden.


    Angesichts der Brutalitäten und der Flucht Tausender Einwohner nach Rußland, forderte Moskau erneut den Westen auf, die Strafaktion in der Ostukraine zu stoppen.


    In NATO und EU sowie den meisten Medien des Westens ist das Interesse an dem von Kiew forcierten Krieg jedoch gering. US-Präsident Barack Obama, der in Warschau den gewählten Präsidenten der Ukraine Petro Poroschenko traf, garantierte dem Land dauerhafte militärische Hilfe. Er warf Rußlands Präsident Wladimir Putin »dunkle Taktiken« und eine »Aggression« vor. Am Dienstag hatte Obama die Stationierung zusätzlicher US-Soldaten in Osteuropa angekündigt und für die »Sicherheit Polens und der anderen Verbündeten in Mittel- und Osteuropa« eine Milliarde US-Dollar (735 Millionen Euro) bereitgestellt. Am Mittwoch lehnte allerdings nach Tschechien auch die Slowakei eine Stationierung von NATO-Truppen ab. Ähnlich wie Obama drohte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch in einer Regierungserklärung vor dem Bundestag Rußland mit neuen Sanktionen und rechtfertigte dessen Ausschluß vom G-7-Gipfel am Abend in Brüssel. Sie behauptete: »Indem Rußland seine Grenzen nicht oder nicht ausreichend kontrolliert und in großem Umfang Kämpfer und Munition in den Südosten der Ukraine gelangen können, trägt dies weiter zur Destabilisierung des Nachbarn bei«.


    Unterdessen zeichnet sich ab, daß der Führer des »Rechten Sektors« in der Ukraine, Dmitri Jarosch, in der von Poroschenko zu bildenden Regierung einen hohen Posten erhalten wird. Das teilte ein Sprecher der Faschisten am Mittwoch mit.

  2. #38002
    Mitglied Benutzerbild von Candymaker
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    FEMEN schleckt Putins Schwanz

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  3. #38003
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von Rabodo Beitrag anzeigen
    Wobei beim heutigen Russland nicht von einem Hund sondern eher von einem Hündchen die Rede sein kann.
    Offensichtlich ist es so das Putin erkannt hat das er nicht mal die Mehrheit der Bevölkerung in der Ostukraine hinter sich hat, dazu kommt jetzt noch der Druck der NATO.
    Putin ist schon fleissig dabei zurückzurudern.
    Ich will keinen Kriegsscheiss, habe ein Kind und will das das Kind ne Zukunft hat und ich will im Winter in den Ski Urlaub fahren und Ostern wandern gehen, und ein normales Leben führen ohne diese Kriegs und Krise Scheisse.

  4. #38004
    Mitglied Benutzerbild von Shahirrim
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von Candymaker Beitrag anzeigen
    FEMEN schleckt Putins Schwanz

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    Die leben noch? Kommen ja aus der Ukraine, aber seit dem Janukowytsch da weg ist, habe ich sie da nicht mehr gesehen!

  5. #38005
    Mitglied Benutzerbild von Candymaker
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von Shahirrim Beitrag anzeigen
    Die leben noch? Kommen ja aus der Ukraine, aber seit dem Janukowytsch da weg ist, habe ich sie da nicht mehr gesehen!
    Doch, doch, ich glaube die haben ihr Hauptquartier in Paris eingerichtet, wo wo aus die alles planen. Geld gibts wohl auch, von allerlei unbekannten Finanziers.
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  6. #38006
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von Candymaker Beitrag anzeigen
    Doch, doch, ich glaube die haben ihr Hauptquartier in Paris eingerichtet, wo wo aus die alles planen. Geld gibts wohl auch, von allerlei unbekannten Finanziers.
    mich würde mal interessieren wer diese "Finanziers" sind....

  7. #38007
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von Rabodo Beitrag anzeigen
    [...]
    Denn bekanntlich sind die Russen nicht besonders gut auf Moslems zu sprechen, wie schon die Vorgänge in Tschetschenien zeigen.
    Osama Obama ist ein Terrorist, der zuallererst auf Moslemterroristen in aller Welt zurueckgreift. Sein Bruder finanziert die Moslembruderschaft.

    "Und wenn wir es nicht mehr erleben werden, Vater, so wissen wir doch eins, dass es die nach uns erleben werden, nicht? Und das ist doch auch ein Trost."
    (aus dem Film 'Heimkehr', 1941)



  8. #38008
    будьмо! Benutzerbild von Bieleboh
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von Graf Zahl Beitrag anzeigen
    mich würde mal interessieren wer diese "Finanziers" sind....
    Gegründet wurde die Organisation übrigens von Jed Sunden, einem amerikanischen Mann, genauer gesagt: Einer der einflussreichsten Ausländer in der Ukraine, Gründer von KP Media und neuntreichster Mann Russlands. Laut Feme-Chefin Hanna Huzol finanziert Femen sich durch geringe Spenden und den Verkauf ihrer Merchandiseprodukte. Wer Femen tatsächlich finanziert und dass sie für die Aktionen bezahlt werden, hat die Journalistin Jaroslawa Koba herausgefunden, die sich bei Femen bewarb und aus dem Innern der Organisation berichtete. Ein bekannter Geldgeber ist zum Beispiel der international berühmte deutsche DJ HELL....[Links nur für registrierte Nutzer]

  9. #38009
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

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    Krasny Liman, Angriff der Junta
    "Um zu lernen, wer über dich herrscht, finde einfach heraus, wen du nicht kritisieren darfst."Voltaire (1694-1778

  10. #38010
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine

    Zitat Zitat von Olli Beitrag anzeigen
    Massenmord im Donbass...



    Kiews Truppen setzen erneut Artillerie und Luftwaffe ein. Berichte über Tötung verwundeter Aufständischer in Krankenhaus. Westen verspricht Poroschenko Hilfe



    Slowjansk am Dienstag: Einwohner in einem unterirdischen Schutzbunker während der Luftangriffe




    Bei schweren Kämpfen im Osten der Ukraine haben Regierungstruppen seit Dienstag nach Regierungsangaben mehr als 300 Aufständische getötet. Der Presseoffizier der »Antiterroristischen Operation« Kiews, Wladislaw Selesnjow, erklärte am Mittwoch, bei den Gefechten rund um die Stadt Slowjansk seien zudem rund 500 Rebellen verletzt worden. Auf Seiten der Armee seien zwei Soldaten getötet und 45 verletzt worden. Eine Sprecherin der Aufständischen erklärte lediglich, die Zahl der Toten in der Region steige kontinuierlich. Die Streitkräfte Kiews beschossen erneut verschiedene Orte mit Artillerie und setzten die Luftwaffe ein. Dabei wurde u. a. die Wasserversorgung mehrerer Städte der Region Lugansk zerstört. Übergangspräsident Alexander Turtschinow koordinierte die Operation persönlich am Mittwoch vor Ort. Am Dienstagabend hatte auch die OSZE auf Grund eigener Beobachtungen bestätigt, daß am Montag im Zentrum von Lugansk ein Luftangriff stattgefunden hatte (siehe jW vom Dienstag). Das leugneten Verantwortliche in Kiew weiterhin ebenso wie auch die in Washington von Journalisten nach dem Vorfall befragte Sprecherin des US-Außenministeriums Jen Psaki.


    Der Chef der »Volksrepublik Donezk«, Denis Puschilin, teilte der Nachrichtenagentur Itar-Tass mit, im Krankenhaus der Stadt Krasny Liman nördlich von Slowjansk seien mehr als 25 verwundete Rebellen von regierungstreuen Bewaffneten erschossen worden. Er sprach von einem »himmelschreienden Kriegsverbrechen«. Nach anderen Quellen handelte es sich bei den Mördern um Angehörige des faschistischen »Rechten Sektor«. Die zuständige Eisenbahnbehörde bestätigte, daß am Dienstag Einrichtungen der Bahn, Vorortbahnen und das benachbarte Krankenhaus in Krasny Liman aus der Luft angegriffen worden seien. Dabei seien Patienten, aber auch ein Arzt getötet worden.


    Angesichts der Brutalitäten und der Flucht Tausender Einwohner nach Rußland, forderte Moskau erneut den Westen auf, die Strafaktion in der Ostukraine zu stoppen.


    In NATO und EU sowie den meisten Medien des Westens ist das Interesse an dem von Kiew forcierten Krieg jedoch gering. US-Präsident Barack Obama, der in Warschau den gewählten Präsidenten der Ukraine Petro Poroschenko traf, garantierte dem Land dauerhafte militärische Hilfe. Er warf Rußlands Präsident Wladimir Putin »dunkle Taktiken« und eine »Aggression« vor. Am Dienstag hatte Obama die Stationierung zusätzlicher US-Soldaten in Osteuropa angekündigt und für die »Sicherheit Polens und der anderen Verbündeten in Mittel- und Osteuropa« eine Milliarde US-Dollar (735 Millionen Euro) bereitgestellt. Am Mittwoch lehnte allerdings nach Tschechien auch die Slowakei eine Stationierung von NATO-Truppen ab. Ähnlich wie Obama drohte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch in einer Regierungserklärung vor dem Bundestag Rußland mit neuen Sanktionen und rechtfertigte dessen Ausschluß vom G-7-Gipfel am Abend in Brüssel. Sie behauptete: »Indem Rußland seine Grenzen nicht oder nicht ausreichend kontrolliert und in großem Umfang Kämpfer und Munition in den Südosten der Ukraine gelangen können, trägt dies weiter zur Destabilisierung des Nachbarn bei«.


    Unterdessen zeichnet sich ab, daß der Führer des »Rechten Sektors« in der Ukraine, Dmitri Jarosch, in der von Poroschenko zu bildenden Regierung einen hohen Posten erhalten wird. Das teilte ein Sprecher der Faschisten am Mittwoch mit.
    Hier das Video zum Krankenhausbeschuss.



    Obama und Poroschenko haben sich heute in Warschau getroffen und das weitere Vorgehen besprochen. Anscheinend besteht Konsens, dass weiter gezielt auf Schulen, Kindergaerten und Krankenhaeuser geschossen werden darf ?
    “The powers of financial capitalism had another far reaching aim, nothing less than to create a world system of financial control in private hands able to dominate the political system of each country and the economy of the world as a whole.” –Prof. Caroll Quigley, Georgetown University, Tragedy and Hope (1966)

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