das Leben.
Im Iran sieht die Lage vergleichsweise erschreckender aus, da hier 2011 mehr als 600 Menschen mit Hilfe des staatlichen Justizapparates ihr Leben verloren. Laut EU-Außenbeauftragter Catherine Ashton gebe es in keinem Land mehr Hinrichtungen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl als im Iran. Die Todesurteile gehen zudem häufig mit unfairen Prozessen einher. Auch im Iran gilt das islamische Recht der Scharia, viele Todesstrafen werden aber auch für Drogenhandel ausgesprochen.
Die Iranerin Sakineh Mohamadi Ashtiani, deren Verurteilung 2010 noch große internationale Aufmerksamkeit erregte, muss ebenfalls weiter auf ihre Hinrichtung warten. Wie der deutsche Zentralrat der Ex-Muslime vor wenigen Tagen meldete, erwäge man derzeit eine Änderung der Strafe von einer Steinigung in Erhängen. Das Internationale Komitee gegen Steinigung protestierte. „Dies ist ein scham*lo*ser Versuch des Regimes und seines kriminellen Justizsystems, die Reaktion der Weltmeinung zu tes*ten, um das Fundament für Sakinehs Ermordung zu legen.“ Die Organisation rief dazu auf, den Protest gegen die Vollstreckung zu unterstützen.[Links nur für registrierte Nutzer]




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