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Thema: Karlheinz Deschner ist tot

  1. #181
    Mitglied Benutzerbild von Cerridwenn
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    Standard AW: Karlheinz Deschner ist tot

    Zitat Zitat von Gärtner Beitrag anzeigen
    Das Märchen von der katholischen Leibfeindlichkeit wird durch noch so häufiges Aufstoßen und Wiederkäuen nicht wahrer. Wenn du Leibfeindlichkeit finden willst, dann schau dich mal im protestantischen Bereich um, vor allem bei den gestrengen Vertretern wie Pietisten, Calvinisten usw.

    Katholische Kultur ist prall und lebensfroh, voller Weltbejahung und Freude über die guten Dinge dieser Schöpfung. Hint: Barock.



    Nein. Das ist Allgemeingut. Du nimmst das in deiner Filterblase bloß nicht wahr.


    Da machst du dir aber ganz schön was vor. Allein der unselige Zölibat, der so viele Leid über die Betroffenen gebracht hat und schon so viele Opfer gekostet hat.

    Lebensfroh? Die Frage ist wer das frohe Leben genießt und wer seines Lebens nicht mehr froh sein kann.


    Wie froh das Leben z.B im Vatikan sein konnte läßt sich u.a. im Pfaffenspiegel nachlesen auch die Pfäfflein hatten mit ihren Mätressen ein gar frohes Leben mit Wein, Weib und Gesang. Alles war erlaubt, nur kräftig bereuen musste man mal von Zeit zu Zeit.

    Die frommen Herren haben da nichts ausgelassen bis zum heutigen Tag, wie wir wissen.
    Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen. Marie von Ebner Eschenbach

  2. #182
    Mitglied Benutzerbild von Cerridwenn
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    Standard AW: Karlheinz Deschner ist tot

    Zitat Zitat von Krabat Beitrag anzeigen
    Frauen verstümmeln Frauen. Warum hört Ihr damit nicht endlich auf?

    Wieso verstümmelt Ihr Mütter Eure Töchter?



    Welche Mütter? Welche Töchter?
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  3. #183
    Mitglied Benutzerbild von Cerridwenn
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    Standard AW: Karlheinz Deschner ist tot

    Zitat Zitat von Makkabäus Beitrag anzeigen
    Es gibt auch Frauen die sich durch Botox in den Lippen oder Silikon in den Brüsten selbst verstümmeln, weil sie irgendeinem Schönheitsideal ala Barbie nachlaufen.


    Leider gibt es auch Frauen mit bescheidenem Verstand. Das sind dann diese, die sich von geldgierigen Kraken allen "Schönheits"-Quatsch einreden lassen.

    Die Hintergründe sind aber sehr viefältig und lassen sich in einem Forum nicht ausdiskutieren.
    Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen. Marie von Ebner Eschenbach

  4. #184
    Mitglied Benutzerbild von Shahirrim
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    Standard AW: Karlheinz Deschner ist tot

    Zitat Zitat von Cerridwenn Beitrag anzeigen
    Welche Mütter? Welche Töchter?
    Lies mal Rüdiger Nehberg!

    Besonders Überleben in der Wüste Danakil.

    Ich habe nie wieder etwas Grausameres gelesen, als die Frauenbeschneidung dort! (Wüstenblume kenne ich nicht, da soll das noch ausführlicher sein.)

    Da widmet er dieser Sache ein Kapitel in aller Ausführlichkeit.

    Er hat sich auch sehr dagegen eingebracht, dies abzuschaffen. Die Männer waren alle dafür, aber der Islam verhindert es. Denn da darf man eben solche Sachen nicht in die Zeitung schreiben oder im TV. Selbst vom Iman abgesegnete Sachen.

  5. #185
    Mitglied Benutzerbild von Cerridwenn
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    Standard AW: Karlheinz Deschner ist tot

    Zitat Zitat von Shahirrim Beitrag anzeigen
    Lies mal Rüdiger Nehberg!

    Besonders Überleben in der Wüste Danakil.

    Ich habe nie wieder etwas Grausameres gelesen, als die Frauenbeschneidung dort! (Wüstenblume kenne ich nicht, da soll das noch ausführlicher sein.)

    Da widmet er dieser Sache ein Kapitel in aller Ausführlichkeit.

    Er hat sich auch sehr dagegen eingebracht, dies abzuschaffen. Die Männer waren alle dafür, aber der Islam verhindert es. Denn da darf man eben solche Sachen nicht in die Zeitung schreiben oder im TV. Selbst vom Iman abgesegnete Sachen.
    Ich kenne rüdiger Nehberg und die "Wüstenblume" habe ich gelesen.

    Was hat das mit - Müttern - zu tun?

    Werden diese Beschneiderinnen befragt, warum sie das tun ist die Antwort: "Das ist unserer Tradition!!!" Wer bestimmt die Tradition? Die Beschneiderinnen bestimmt nicht, die Mädchen auch nicht.
    Werden die Mütter befragt ist die Antwort. "Das ist unsere Tradition. Unbeschnittene Mädchen gelten als "Schlampen" und finden keinen Mann."
    Dieses Schicksal können sich die Frauen in diesen Ländern nicht leisten.

    Man muss nur mal ein bisschen über die Zusammenhänge nachdenken, dann findet man die Verursacher dieser qualvollen Tradition.
    Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen. Marie von Ebner Eschenbach

  6. #186
    Mitglied Benutzerbild von Shahirrim
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    Standard AW: Karlheinz Deschner ist tot

    Zitat Zitat von Cerridwenn Beitrag anzeigen
    Ich kenne rüdiger Nehberg und die "Wüstenblume" habe ich gelesen.

    ...
    Dann les mal Überleben in der Wüste Danakil, da wird es sicher vergleichbar beschrieben. Ich habe nämlich von Lesern des anderen Buches nahezu identische Schilderungen gehört.

    Nehberg hat da ein Beispiel einer Frau beschrieben, die ihn dann später auch zum Aktivisten dagegen hat werden lassen. Was die Mütter angeht, die fördern das doch. Die Männer denken doch selber, dass sei Tradition, bis man sie aufklärt, dass sowas nicht im Islam gefordert wird. (Ausnahmsweise muss man hier mal den Islam freisprechen).

  7. #187
    Miss Verständnis Benutzerbild von Leila
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    Standard AW: Karlheinz Deschner ist tot

    Ich suche jetzt nicht danach – aber irgendwann schrieb ich in diesem Forum, daß ich für einen Schlußstrich bin (wahrscheinlich – nein, gewiß – deshalb, weil ich eine vom Gerechtigkeitssinn erfüllte Buchhalterin bin).

    Niemals würde ich die Nachkommen von Verbrecherbanden für die Schandtaten ihrer Vorfahren verantwortlich machen (die Nationalsozialisten so wenig wie die Kommunisten oder Kapitalisten). Desgleichen spreche ich die Nachfahren sämtlicher Religiösen von aller Erbschuld frei und trage ihnen die von ihren Ahnen begangenen Missetaten nicht nach. – Vor jenen aber, die im Sinne ihrer Eltern unrecht tun, ja das Unrecht ihrer Eltern als Recht darzustellen versuchen, warne ich alle, die ich erreichen kann, mit allen mir körperlich und geistig zur Verfügung stehenden Kräften.

  8. #188
    Gesindel Benutzerbild von Sherpa
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    Standard AW: Karlheinz Deschner ist tot

    Pius 12
    Ich möchte nicht einmal ansatzweise mit Deschner verglichen werden, denn jedem ernsthaften Historiker ist klar das seine werke Pamphlete sind mit teilweisen manipulierenden Geschichtsverdrehungen.Kein Akademiker nimmt diesen Herrn für voll.

    Selbst wikipedia scheint das eben nicht ganz so zu sehen und wenn man sich seinen Untersützerkreis anschaut kommen einem dann doch Zweifel.
    Seine “Kriminalgeschichte….” kenne ich nicht, aber seinen “Moloch”, sollten auch mehr Foristen mal lesen.


    Ach du lieber Himmel! In was für einem Land leben wir nur?
    Sowas wie Deschner wurde und wird bei uns geehrt?
    Von wem?

    Hassfurter Echo, 25.5.04:
    Jetzt gibt’s sogar den „Deschner-Preis“

    Festveranstaltung zum 80. Geburtstag mit hochrangigen Gästen im Alten Rathaus

    HASSFURT. Es war nach der Einweihung der erste Festakt im neu hergerichteten Alten Rathaus in Haßfurt. Und es war gleich ein Paukenschlag! Ein solches Blitzlichtgewitter und dokumentarisches Festhalten durch Kameras gab es noch nie, wie am Sonntag bei der Feier des 80. Geburtstages von Dr. Karlheinz Deschner.

    Auch noch nie erklang hier ein virtuoseres Spiel als das des Pianisten Igor Kamenz am Flügel mit Werken von Skrjabin und Liszt (u.a. Etude d’exe´cution transcendante Nr. 10 f-moll). Der „Titan des Klaviers“ und „Außerirdische“, wie er in der Fachwelt betitelt wird, war ohne Gage nur zu Ehren des Schriftstellers und aufklärerischen wie aufrührerischen Historikers nach Haßfurt gekommen. „Das war schon der Höhepunkt“, rief Jubilar Deschner, als ihn der Moderator des Abends, Dr. Michael Schmidt-Salomon, stellvertretender Vorsitzender der Giordano Bruno Stiftung, als Höhepunkt ankündigte.

    Im Streit um Höhepunkte blieb sich Deschner treu – bescheiden. „Bin ich mit 80 so geläutert, dass ich mich feiern lasse wie einen Preisochsen?“ fragte er selbstkritisch und machte durchaus ein „egoistisches Motiv“ aus, nämlich so viele liebe Menschen noch einmal zu sehen, „die ich sonst nie mehr gesehen hätte“. Schnell aber begab er sich auf das ihm eigene Feld der philosophischen Betrachtungsweise von Willensfreiheit, dem Unterwerfen von Zwangsläufigkeiten, dem Verbrechen im Kontext zu den Gegebenheiten und dem „endlosen Arsenal der Strafe durch den Klerus“, ehe er poetisch formulierte: „Alles Fleisch wie ein Gras vergeht, wie ein Windhauch.“

    Deschner scheint es zu genießen, dass er – endlich, nach langen Jahren des peinlich-verschämten Verschweigens – die Anerkennung auch einer breiteren Öffentlichkeit erhält, und nicht nur die von gleichgesinnten Wissenschaftlern und Atheisten. Ein Jungbrunnen für ihn, der ihn auch eine einstündige Gratulationscour überstehen ließ. Als die Deutsche Presse-Agentur (dpa) in Würdigung seines 80. Geburtstages schreiben wollte, dass er diesen „bei relativ guter Gesundheit“ erleben dürfe, rief er, so verriet es sein langjähriger Lektor Hermann Gieselbusch, bei dpa an und bat, das Wort „relativ“ doch zu streichen.

    Tränen standen dem Jubilar in den Augen, als sein, nach dem verstorbenen Alfred Schwarz (Schweiz), zweiter Förderer und Mäzen Herbert Steffen, Unternehmer im Hunsrück, der einst Priester werden wollte, ihm die großgerahmte Urkunde der Giordano Bruno Stiftung überreichte. Ab sofort gibt es alle zwei Jahre einen „Deschner-Preis“ zu verleihen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert. „Wissen statt Glauben“ ist die Zielrichtung des Preises. Für Deschner eine große Ehre, denn in der Regel tragen solche Preise entweder den Namen des Stifters oder einer großen Persönlichkeit posthum.

    In der mit rund 150 hochrangigen Gästen aus literarischen und wissenschaftlichen Kreisen vollbesetzten Rathaushalle klangen gedämpft ausgerechnet die Kirchenglocken der nahen Stadtpfarrkirche zum Andachtsruf, als der Dortmunder Professor Dr. Herrmann-Josef Schmidt als Hauptredner zu seiner, wie er sagte, „Dankadresse“ ansetzte. In einer wahrscheinlich brillanten, aber durch professorale Kompaktheit und Eile nicht leicht aufzunehmenden Rede stellte er Deschner als „kompetentesten Christentumskritiker der Gegenwart“ dar, der die erschreckende Gegenbilanz zur üblichen Verherrlichung aufgestellt und den Jahrhunderte alten Aufklärertraum erfüllt habe. Er hoffe nur, dass die noch angestrebten Bände zur „Kriminalgeschichte des Christentums“ mit den „Ungeheuerlichkeiten des 17. bis 20. Jahrhunderts“ nicht dünner ausfallen.

    Natürlich gab es auch Seitenhiebe auf Äußerungen konservativer Kreise im Vorfeld der Geburtstagsfeier. „Mag sein, dass es ein 'Affront gegen die Geistlichkeit‘ ist, aber es wäre sicher ein Affront gegen den Geist, wenn die Heimatstadt Deschner nicht ehren dürfte“, meinte Dr. Schmidt-Salomon. „Ungeheuerlich, einem Gottlosen Sekt zu servieren, anstatt ihn im Weihwasser zu ertränken“, sinnierte Deschner selbst sarkastisch über das andere Weltbild. „Ein großer Mitbürger, ich bin stolz auf Sie“, sagte ganz bewußt Landrat Rudolf Handwerker, und Bürgermeister Rudi Eck, der Deschner sich ins Goldene Buch der Stadt eintragen ließ, fügte hinzu, es sei „für die Stadt eine Verpflichtung... gerade in unserer christlichen fränkischen Heimat auch Andersdenkenden die Anerkennung ihres schriftstellerischen Daseins und Wirkens nicht zu versagen“.

    Dass bei einer solchen Veranstaltung organisierte Atheisten als Wegbegleiter Deschners dabei waren, verstand sich von selbst. So wird möglicherweise in eine köstliche Anekdotensammlung Eingang finden, dass sich ein hoher Gast (nicht öffentlich) darüber mokierte, dass ihn der Bürgermeister, wie es seine Art ist, mit einem herzlichen „Grüß Gott“ begrüßte. In der mit Video-Ausschnitten angereicherten Feier war die als Satire gedachte Collage einer „Grußbotschaft des Papstes“ allerdings weder nötig, noch witzig, sondern schlichtweg peinlich. Eher ins Bild passten dagegen die Filmaufnahmen früherer Diskussionen mit geradezu grotesken Aussagen von Theologen oder die Persiflage auf den Streit von 15 Klöstern und Kirchen um die Vorhaut des beschnittenen Jesu als wahre und einzige Reliquie.
    1988 - Arno-Schmidt-Preis
    Für sein aufklärerisches Engagement wurde Karlheinz Deschner - nach Koeppen, Wollschläger, Rühmkorf - mit dem Arno-Schmidt-Preis ausgezeichnet.

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    Karlheinz Deschner wurde «geehrt für sein umfangreiches literarisches Werk, das ihn als konsequenten Ankläger jeglichen Machtmissbrauchs erweist. Mit eindringlicher Sprachkraft entlarvt er die unheilige Allianz der Mächtigen von Staat und Kirche. Seine leidenschaftliche Parteinahme für die aufs Paradies Vertrösteten stellt ihn als Anwalt aller Unterdrückten und Getauschten an die Seite Georg Büchners.»

    1993 - International Humanist Award
    Nach Andrei Sacharow und Alexander Dubcek wurde Karlheinz Deschner - als erster Deutscher – mit dem International Humanist Award ausgezeichnet.
    Die Internationale Humanistische und Ethische Union (IHEU) bietet führenden Intellektuellen und sozial Engagierten die Gelegenheit, von humanistischen Positionen aus zu zentralen Fragen Stellung zu nehmen. Während der IHEU-Kongresse werden herausragende Beiträge für die Entwicklung und die Verteidigung des Humanismus durch die Verleihung des «International Humanist Award» gewürdigt.

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    Der Erwin-Fischer-Preis wird vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) gestiftet in Erinnerung an den Anwalt Erwin Fischer, der sich konsequent für Menschenrechte und die Trennung von Staat und Kirche eingesetzt hat. Mit dem Preis will der IBKA e.V. Personen auszeichnen, die sich in herausragender Weise um Weltanschauungsfreiheit, Trennung von Staat und Kirche, Förderung vernunftgeleiteten Denkens und Aufklärung über Wesen, Funktion, Strukturen und Herrschaftsansprüche von Religionen verdient gemacht haben.

    2001 - Ludwig-Feuerbach-Preis
    Der erstmals im Jahr 2001 gestiftete und mit einem Preisgeld von 10.000 DM dotierte Ludwig-Feuerbach-Preis ging im 90. Jahr des Bestehens des Augsburger Bundes für Geistesfreiheit an Karlheinz Deschner.

    2004 - Wolfram-von-Eschenbach-Preis
    Der mit 10.000 Euro dotierte mittelfränkische Kulturpreis wurde Karlheinz Deschner am 15. Oktober 2004 in Wolframs-Eschenbach überreicht .Die Laudatio auf Deschner hielt der Musil-Biograph Karl Corino. In der "AZ " vom 31.7. kommentierte Dieter Stoll die Wahl Deschners zum Preisträger treffend: Jury und Bezirkstag seien entweder ausgesprochen "mutig oder ahnungslos". Immerhin habe man vor Jahren in Nürnberg noch versucht, dem unbequemen Autor wegen "Religionsbeschimpfung" den Prozess zu machen...
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    "Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Angelschein bestraft werden, jedoch nicht für illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass, dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert" (tschechischer Präsident Milos Zeman)

  9. #189
    Gesindel Benutzerbild von Sherpa
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    Standard AW: Karlheinz Deschner ist tot

    moishe c
    Die einzige Frage, die mich bei solchen Schriften interessiert, ist "wurden die Fakten richtig dargestellt" und wurde nichts weggelassen um zu verdrehen.
    Ließen sich wohl alle hinters Licht führen?

    Die folgende Liste ist sehr unvollständig:

    "Der brillanteste, konsequenteste und substantiellste Kirchenkritiker dieses Jahrhunderts, der mutigste Erbe und Weiterdenker Friedrich Nietzsches. «
    Prof. Dr. Hermann Josef Schmidt, Universität Dortmund
    "Inzwischen bin ich dabei, ein Deschnerologe zu werden.
    Ich kaufe alles von ihm, was ich bekommen kann."

    Prof. Dr. Jehuda Bauer, Universität Jerusalem

    "Deschner ist ein Moralist, wie es - innerhalb der kirchlichen Mauern - keinen vergleichbaren gibt. ... Ich bin sicher, daß allein Deschner in die Schulbücher der Zukunft kommen wird."
    Börsenblatt des Deutschen Buchhandels
    "Deschner ist die Personifizierung des aufklärerischen Ärgernisses, ein Stachel im Fleisch der Zeit, an dem sich die Diskussion immer wieder entzünden muss."
    Dr. Michael Schmidt-Salomon, Giordano Bruno Stiftung

    "Man kann ihn in einem Atemzug nennen mit Auguste Comte, Ludwig Feuerbach, Karl Marx, Sigmund Freud und Max Stirner."
    Schwäbische Post
    "Der Schriftsteller und Historiker Deschner ist der wohl kompromißloseste Autor und Denker im deutschsprachigen Raum."
    Die Weltwoche, Zürich

    "Das Enfant terrible der europäischen Kultur."
    Obrys-Kmen, Prag
    "In der Tat gibt es gegenwärtig wohl kaum einen Kritiker von vergleichbarer Radikalität, Schärfe und Unversöhnlichkeit."
    Norbert Ahrens, Sender Freies Berlin
    "Die herrliche Mischung von leidenschaftlichem Engagement, klarster Logik, beißendem Sarkasmus und überwältigendem Wissen überzeugt, reißt mit. Hier kämpft ein moderner Voltaire."
    Nelly Moia, Tageblatt, Luxemburg


    "Er gilt als einer der fundiertesten lebenden Kirchenhistoriker. Berühmt wurde er, weil sein ungeheures Quellenstudium und seine wissenschaftliche Unbestechlichkeit zu einer vernichtenden und unwiderlegbaren Kritik vor allem der katholischen Kirche führen."
    Badische Zeitung, Freiburg
    "Der wohl bedeutendste, gefürchtetste und bekannteste Kirchenkritiker unserer Zeit."
    Diakonie, Diakonisches Werk Bayern
    "Deschner ist einer der konzessionslosesten, dynamischsten und unbequemsten Literaturkritiker unserer Zeit."
    Dieter Fringeli, Basler Nachrichten

    "Der größte deutsche Historiker und Kritiker des römischen Katholizismus der Moderne."
    Grafit, Nis, Jugoslawien
    "Wer Deschners weit verbreitete literarische Streitschrift <Kitsch, Konvention und Kunst> gelesen hat, kennt seine umschweiflose, konzise Diktion und wird superlativische Beteuerungen entbehren können. Bleibt nur, die Radikalität seines Wahrheitsverlangens anzuerkennen und zu hoffen, daß er die HeidenArbeit an den Folgebänden seiner monumentalen Kriminalgeschichte beenden wird."
    Henner Voss, taz - die tageszeitung, Berlin
    "Karlheinz Deschner, Doktor der Philosophie, gehört zu den wenigen Schriftstellern in diesem Lande, die sich konsequent jedem modischen Trend verweigern und unter großen persönlichen Opfern Bücher schreiben, deren Qualität im umgekehrten Verhältnis steht zu der Betroffenheit, die sie eigentlich auslösen müßten."
    Henryk M. Broder, Frankfurter Rundschau

    "Der Kirchengeschichten gibt es viele; er schreibt die Kriminal-Geschichte des Christentums, wie es der Geschichte gemäß ist."
    Jan Philipp Reemtsma

    "Einer der großen deutschen Autoren seit 1900, der paar, denen Dank gebührt und die, so bekannt sie auch werden, viel zuwenig Gehör finden."
    Kurt Hiller


    "Ein respektloser Autor, der keine Tabus scheut und dessen Wissen die Ernsthaftigkeit seiner kritischen Darstellung beglaubigt. Und Deschner kann schreiben, blendend formulieren, geballte Kritik."
    Österreichischer Rundfunk


    "Karlheinz Deschner - Kritik an der Kirche ist ohne seinen Namen nicht denkbar. Seine Werke haben einen gesicherten Platz in der aufklärerischen Literatur seit dem 18. Jahrhundert, auch außerhalb unseres Sprachraums. Kaum jemand in der heutigen Publizistik, der so intensiv, so beharrlich und konsequent dieser selbst gestellten Aufgabe nachgeht, ohne Schutz, ohne Auftrag, ohne Brötchengeber, und dies schon über zwanzig Jahre lang."
    Peter Roos, im Westdeutschen und Norddeutschen Rundfunk


    "Ohne Zweifel gehört Karlheinz Deschner heute zu den kenntnisreichsten und fleißigsten, kritischsten und scharfsichtigsten Forschern auf dem Gebiet der gesamten Geschichte des Christentums."
    Prof. Dr. lic. he. Carl Schneider, Universität Rostock
    "Das ist sehr beeindruckend und ich frage mich, warum das nicht schon früher geschrieben und veröffentlicht werden konnte."
    Prof. Dr. Anton Grabner-Haider, Universität Graz
    "Für mich ist Deschner der größte Kirchenkritiker und Religionskritiker aller Zeiten, und zwar nicht nur wegen seines Sachgehaltes, dessentwegen, was er an Fakten, an historischen Darstellungen bietet, sondern auch wegen der Großartigkeit seiner Darstellungsweise, also wegen des großen Flusses der Leidenschaft."
    Prof. Dr. Dieter Birnbacher, Universität Düsseldorf

    "Theologische Fragen und wissenschaftliche Methoden sind ihm also geläufig. Das zeigt sich auf jeder Seite... Was das Sachliche anbetrifft, so dürfte es schwerhalten, Deschner fehlerhafte Behauptungen nachzuweisen."
    Prof. Dr. Fritz Blanke, Universität Zürich

    "Die Darstellung ist grandios. Das Dargestellte beklemmend."
    Prof. Dr. Gerhard Streminger, Universität Graz
    "Daß er sein umfangreiches Werk bisher ohne jede institutionelle Stützung in unermüdlicher privater Forschung - ganz auf sich selbst gestellt - geschaffen hat, verdient größte Bewunderung."
    Prof. Dr. Hans Albert
    "Deschner hat sich informiert. Er wird sich auf nichts einlassen als: Information"
    Prof. Dr. Hans Conzelmann, in: Evangelische Theologie, München

    "In den ersten Jahrzehnten unseres Jahrhunderts war es vermutlich Friedrich Wilhelm Nietzsche, der durch seine unbotmäßige und unrubrizierbare Art, profunde Fragen zu stellen, mehr Personen zu eigenständigerem Denken ermutigt hat als jeder andere. Und wer mag bezweifeln, daß es hierzulande seit Jahrzehnten Karlheinz Deschner ist, der als ,Streitschriftsteller' in seinen mehr als dreißig Büchern und zweieinhalbtausend Vorträgen, Lesungen usw. mehr Personen als jeder andere ermutigt hat, aus tradierten und noch immer wohlprämierten weltanschaulichen Denkhürden auszubrechen und es zu wagen, besseren Gewissens ihres eigenen Weges zu gehen?"
    Prof. Dr. Hermann Josef Schmid, Universität Dortmund
    "Deschner ... ist gut orientiert. Nehmen wir vorweg, es ist die anregendste und ärgerlichste Darstellung der Kirchengeschichte... Die entscheidenden Tatsachen aus seiner <Skandalchronik> bleiben aber hieb- und stichfest."
    Prof. Dr. Kurt Aland, Sonntagsblatt, Hamburg
    "Die gesamte moderne Theologie marschiert hier auf."
    Prof. Dr. Kurt Aland, Sonntagsblatt, Hamburg
    "Die wohl umfassendste kritische Kirchengeschichte, die es gibt."
    Prof. Dr. Ludger Lütkehaus
    "Der vielleicht markanteste zeitgenössische Kritiker der Geschichte des Christentums."
    Prof. Dr. Ludger Lütkehaus, Süddeutsche Zeitung, München
    "Deschner hat es sich immer schwer gemacht. Er ist eine Rarität im literarischen Leben."
    Prof. Dr. Ludwig Marcuse, Die Zeit, Hamburg

    "Im Ganzen gesehen ensteht so von der Kirche und ihrer langen geschichtlichen Entwicklung ein unerfreuliches Gesamtbild. Es ist aber historisch wahr."
    Prof. Dr. Martin Werner, Universität Bern, Schweizerische Theologische Umschau
    "Keinem einzigen der von Deschner reportierten historischen Fakten ist kirchlicherseits bisher widersprochen worden!"
    Prof. Dr. med. Hoimar von Ditfurth
    "Da diese dunkle, meist verschwiegene, bei Bedarf aber auch glorifizierte, immer jedoch verfälschte Seite der Geschichte noch nie auf der Basis unanfechtbarer Fakten wissenschaftlich exakt dargestellt und ethisch unanfechtbar kritisiert worden ist, gebührt dem Autor für seine Arbeit an diesem gewaltigen, zutiefst humanen Projekt der Dank der gesamten kultivierten Menschheit... Deschners Werk ist einer der großartigsten Beiträge der Neuzeit zur Heilsgeschichte der Menschheit."
    Prof. Dr. med. Udo Köhler, Erfahrungsheilkunde
    "Vor allem aber beweist der Autor an Hand einer immensen Quellen- und Literaturverwertung, was er sagt."
    Prof. Dr. Richard Völkl, Caritas, Freiburg

    "Der kenntnisreichste unter den Advocati diaboli."
    Prof. Dr. theol. Georg Denzler, Universität Bamberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung
    "Ich erinnere an Aufklärer des 18. Jahrhunderts wie die Franzosen Pierre Bayle, Claude Helvetius, Voltaire oder an den deutschen Schriftsteller Heinrich Heine. In Deschners <Kriminalgeschichte des Christentums> hat nun auch das 20. Jahrhundert sein Buch... Der Verdacht vieler, die Kirche habe schmutzige Hände, wird durch die Knochenarbeit Deschners zur Gewißheit. Die Fakten beginnen endlich die Vermutung der vielen zu ersetzen, und was die Phantasie erdacht hat, ist durch Hinweise auf die Realität übertroffen."
    Prof. Dr. theol. Horst Herrmann, Der Spiegel

    "Deschner polarisiert- bewußt! Ungeachtet dessen gehört er in die Reihe der großen Religions- und Kirchenkritiker. Man kann ihn in einem Atemzug nennen mit Auguste Comte, Ludwig Feuerbach, Karl Marx, Sigmund Freud und Max Stirnen"
    Schwäbische Post
    "Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Angelschein bestraft werden, jedoch nicht für illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass, dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert" (tschechischer Präsident Milos Zeman)

  10. #190
    Gesindel Benutzerbild von Sherpa
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    Standard AW: Karlheinz Deschner ist tot

    hundert Meter Höhe über das Land und verteilen das Gift, den deutschen Beitrag, die Gottesgabe aus Ingelheim am Rhein, von »C.H. Boehringer Sohn Weizsäcker«, weithin über Dschungel und Obstplantagen, über Ackerland und dichtbesiedelte Gebiete, über Hunderte von Dörfern, über Reis und Mais, Zuckerrohr und Maniok, über Kartoffeln, Wassermelonen, Bananenstauden, Pfeffersträucher. Alles wird weithin vernichtet, verheert, die Ernten verdorren - ach ja, warum nicht wieder mal eine Aktion, eine Sammelaktion der Evangelischen Kirche BROT FÜR DIE WELT mit einem beeindruckenden Aufruf des ExKirchenpräsidenten, des Bundespräsidenten jetzt, edel-souverän und mit markanter Mimik...?

    Oh, wir kennen sie, die schönen Reden, die alle protestantischen Studiendirektorinnen Deutschlands verzaubern: »Wir müssen teilen lernen« - »Jetzt ist eine unerhörte Gemeinschaftsleistung nötig« - »Die Notstände gehen uns alle an« - aber den einen vielleicht doch etwas weniger und den anderen doch etwas mehr, zumal einen Bundespräsidenten mit so großer Verantwortung? Und nicht so kleinem Vermögen? Oder meinen Sie nicht?
    Gift? Ja, Millionen Tonnen auf das »Land des Südens« und die angrenzenden Länder. Gift, Gift. »Agent Orange« mit den modernen Zutaten aus Ingelheim,
    hinaus und hinab, auf den Ba Lai-Fluß, den Bin Hai-Fluß, den Re-Fluß, in Bäche und Kanäle hinein und fort mit dem Wind, die Fische infiziert, die Rinder, die Schafe, das Wild, gezählte und ungezählte Tausende von Tieren getötet. Büffel, Ochsen, Schweine kläglich zugrundegerichtet. Und allein in zwei Jahren, von Mitte 1965 bis Mitte 1967 Hunderttausende von Menschen vergiftet, ihnen Lungenödeme angehängt, Magen- und Darmerkrankungen, Fehlgeburten, hohes Fieber, anhaltende Durchfälle - und Todesfälle auch, manchmal Frauen besonders, Kinder und Greise. »Zehntausende von Menschen wurden von dieser chemischen Keule getötet.« Ja, wie wäre es mit einem Staatsbesuch, einer Good-willReise, nach Kambodscha vielleicht, Laos, Vietnam, fast friedliche Länder jetzt?

    Und Frieden doch auch zu Hause, Friedhofsruhe mitunter. Im endlich stillgelegten Chemie-Werk »C.H. Boehringer in Hamburg-Billbrook« zum Beispiel-»Krebs, Bronchitis, Selbstmord - Die Fabrik des Todes«, mehr als 20 Selbstmorde unter den Mitarbeitern und über 130 »elendiglich an Krebs und Leukämie Verstorbene« - bis zum 6. Juli 1990.
    Aber doch nicht nur dies daheim. Nein, auch ein beruhigendes Vermögen, relativ stattlich, in dreistelliger Millionenhöhe, allein bei Bosch ein 100-Millionen-Aktienpaket, und Beteiligungen auch anderwärts, man könnte sie nennen. »Wir müssen teilen lernen...«
    Aber auch vorsorgen freilich für die Zukunft!

    Nicht nur heute noch schrecklich verkrüppelte, behinderte Kinder, körperlich und geistig ruiniert. »Die Notstände gehen uns alle an ...« »Agent Orange«: »Das Gift wirkt über Generationen hinaus«, so eine große deutsche Wochenzeitschrift 1989. Und noch lange wird es, wird er weiter wirken, weiter leben. »Agent Orange«-Folgen in vietnamesischen Glasbehältern: »menschliche Föten mit Zyklopenaugen, ohne Arme, ohne Beine, ohne Hälse, mit Riesenköpfen... «

    »Ich habe mir meinen Weg selber erarbeitet.« So der Wegbereiter. Und das Allensbach-Orakel in christlicher Verbundenheit: »Kein Schatten auf dieser Gestalt.«
    Überrascht es?


    Nun, ich hatte das, gedruckt schon, wenn auch in Kleinstauflage, alles in Händen. Doch schrieb ich dem Autor und erhielt unter dem 13.7.1992 »en prompte reponse: In Sachen vW bin ich nie juristisch belangt worden. Ich habe mir dieserhalb alle Mühe gegeben - siehe auch Anlage vom 8.4.92 - Schweigen im Walde. - In der Hauptkirche FHH am 3.10.91 auf 5 m Entfernung im Beisein von Bundesministern, Ministerpräsidenten, Staatssekretären usw. dreimal das Wort »Mörder« ins Gesicht (in Verbindung mit »Völker-«, »Arbeiter-« und »Giftgas-«)... Die BRD hat einen Präsidenten - der das Forschen in seiner Vergangenheit fürchtet und dieserhalb eben auch juristische Schritte.«[/quote]
    "Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Angelschein bestraft werden, jedoch nicht für illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass, dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert" (tschechischer Präsident Milos Zeman)

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