So?
"Military men are just dumb, stupid animals to be used as pawns in foreign policy." - Henry Kissinger
"Politicians are like dogs… Their life expectancy is too short for a commitment to be bearable." Henry Kissinger
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Quelle:In Haig's presence, Kissinger referred pointedly to military men as "dumb, stupid animals to be used" as pawns for foreign policy. Kissinger often took up a post outside the doorway to Haig's office and dressed him down in front of the secretaries for alleged acts of incompetence with which Haig was not even remotely involved. Once when the Air Force was authorized to resume bombing of North Vietnam, the planes did not fly on certain days because of bad weather. Kissinger assailed Haig. He complained bitterly that the generals had been screamin for the limits to be taken off but that now their pilots were afraid to go up in a little fog. The country needed generals who could win battles, Kissinger said, not good briefers like Haig.
On another occasion, when Haig was leaving for a trip to Cambodia to meet with Premier Lon Nol, Kissinger escorted him to a staff car, where reporters and a retinue of aides waited. As Haig bent to get into the automobile, Kissinger stopped him and began polishing the single star on his shoulder. "Al, if you're a good boy, I'll get you another one," he said
Bob Woodward & Carl Bernstein: The Final Days; second Touchstone paperback edition (1994); Chapter 14, pp. 194-195
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„Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“
(Theodor Körner 1791-1813)
Na, ob die einen Soldaten da reinlassen der nichtmal ne Tür eintreten kann ohne dabei sein Gewehr
in den Dreck fallen zu lassen. So was, das sag ich aus Ziviperspektive, würd ich tagelang strafexerzieren lassen für die Nummer. Gewehr beim Türeeintreten in den Dreck werfen, was für ein verkommener Sauhaufen.
Naja, US-Soldaten müssen eh immer ein Auge darauf werfen, die wissen nie ob diese "Verbündeten" nicht im nächsten Moment die Knarre auf sie statt die Taliban richten und abdrücken. Andererseits -
wer derart wütet, braucht sich über so Aktionen nicht zu wundern.
Wenn morgen die Muschelhörner und Trommeln erklingen, dann lasst uns fallen, so leichten Herzens wie die Kirschblüten im linden Frühlingswind.
Impfpass und mit Sicherheit noch weitere digitale Maßnahmen in diese Richtung:
Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul
Hinter diesen Zitaten erkennt man deutlich die hässlich-zynisch-menschenverachtende Fratze eines Psychopathen:
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Also jetzt falle ich endgültig vom Glauben ab, nach Wochen und monatlicher Hetze und Meinungsmache gegen Putin und Russland, bei dem sich vor allem auch der Focus hervorgetan hat, heute im Schmierenblatt zu lesen...
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Sollte jeder sich mal reinziehen...
(P.S. ...bitte aufbSeite 1 zurückgehen)
Die Situation in Syrien war eine andere.
Hier haben wir die Situation eines offen herumstehenden Kerosinfaßes in das jeder Geneigte ein Streichholz werfen kann, das müßen nicht die Amis, Europäer oder Russen sein. Wenn da was passiert, Milizen die auf eigene Faust russische Aktionen provozieren wollen, dann kann so etwas ganz schnell in einen Selbstläufer ausarten den keiner mehr aufhalten kann. Die Situation ist eine weitaus gefährlichere als in Syrien da hier unabwägbare Faktoren ins Spiel kommen. Fanatische ukr. Ultranationalisten, Moslems die es lustig fänden wenn sich die verhassten Kuffar untereinander grün und blau kloppen, bis hin zu Hintergrundeliten mit Bevölkerungsreduktionsphantasien.
Wenn morgen die Muschelhörner und Trommeln erklingen, dann lasst uns fallen, so leichten Herzens wie die Kirschblüten im linden Frühlingswind.
Impfpass und mit Sicherheit noch weitere digitale Maßnahmen in diese Richtung:
Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul
Jazenjhuk ist ein Egg Head und willfaehriger Diener genau
wie das US Drecksregime sich eine neue Vasellenregierung
in der Ukraine vorstellt!
Der ukrainische Anti-Held
03.03.2014 · Kaum jemand in der Ukraine hat Arsenij Jazenjuk je ernst genommen. Jetzt, in der Krise, übernimmt er Verantwortung – obwohl er dabei nur verlieren kann. In Kiew macht das Wort vom „Kamikaze-Kabinett“ die Runde.
Wer von dem Opfer sprechen möchte, das der neue ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk gerade bringt, sollte zuerst kurz innehalten. An einer bestimmten Stelle im Zentrum Kiews, vor dem schönen Jugendstilpalast der Nationalbank, dort, wo vor wenigen Tagen die Kugeln der Heckenschützen einschlugen, verlangsamen die Menschen immer noch ihren Schritt im Vorübergehen. Sie zögern, sie kämpfen mit den Tränen, wenn sie an diesen vielen kleinen improvisierten Altären vorbeikommen, die jetzt überall an die Toten erinnern: Ein Helm auf einem selbstgemachten Podest, ein Foto eines fröhlichen, oft sehr jungen Menschen, daneben Blumen. Rosen, Nelken, jeden Morgen neue. Die Leute legen sie en passant hier ab, auf dem Weg zum Büro.
All das sollte im Kopf haben, wer von Arsenij Jazenjuks Opfer spricht. Es ist bescheiden – aber ein Opfer ist es trotzdem. Nicht jeder seiner Weggefährten hat in diesen Tagen des Zusammenbruchs, wo jeder, der dieses Land zu regieren wagt, mit großer Sicherheit seine Karriere ruiniert, den Mut dazu gehabt.
Am Donnerstag, als „Arsenij“ (die Revolution nennt ihre Akteure beim Vornahmen) mit einer Mehrheit aus pro-europäischer Opposition und hinreichend Wendehälsen des Ancien Régime vom ukrainischen Parlament zum Ministerpräsidenten gewählt wurde, stand das Land vor dem Kollaps, und da steht es auch heute noch. Die Kassen sind leer, und in Kiew eskalieren die Sicherheitsprobleme, weil die alte Polizei sich immer noch nicht auf die Straße wagt. Vor allem aber droht auf der Krim ein Krieg mit Russland. Alle wissen, dass jeder, der jetzt Verantwortung übernimmt, eigentlich nur scheitern kann. Gnadenlose Sparpolitik, steigende Gaspreise, Konfrontation mit Russland: Nichts davon wird die Revolutionsregierung den Menschen ersparen können. Wer dabei ist, droht verbrannt zu werden. Das Wort vom „Kamikaze-Kabinett“ macht in Kiew die Runde.
Söhnchen einer Professorenfamilie
Das jetzt ausgerechnet Arsenij Jazenjuk sich dieser Aufgabe stellt, ist überraschend. Er ist so gar kein Held. Schmächtig, blass, bebrillt, Söhnchen einer Professorenfamilie, glich er lange dem Lehrerliebling, mit dem echte Kerls sich nur abgeben, um in der Schule von ihm spicken zu können. Als er im Januar einmal, damals schon als einer der drei „politischen Führer“ des „Majdan“ voller Pathos in die Menge rief, für sein Land sei er bereit „eine Kugel in die Stirn“ zu empfangen, fehlte nicht viel, und die Leute hätten ihn ausgelacht. Da schienen die beiden anderen, der bullige Nationalist Oleh Tjahnibok und der gewaltige Boxer Vitali Klitschko, schon von anderem Kaliber zu sein.
Lange wirkte Jazenjuk wie einer dieser ebenso schnell wie wendig aufsteigenden Jungjuristen und Wirtschaftsexperten, die überall in der Welt die Umlaufbahnen der Macht bevölkern. Und es schien, als hätte er in seiner kurzen, steilen Karriere schon zu viele Hände geschüttelt, um noch ernst genommen zu werden. Sein Aufstieg verlief in Schlangenlinien: Mit seinen heute 39 Jahren ist er schon unter dem vorvorletzten Präsidenten Leonid Kutschma, in einer Blütezeit der Korruption also, stellvertretender Chef der Nationalbank gewesen, und unter dem westlich orientierten Folgepräsidenten Viktor Juschtschenko wurde er dann Wirtschaftsminister: wiederum ausgerechnet in jenen Monaten, als zwischen Russland und der Ukraine der sogenannte „RosUkrEnergo-Deal“ eingefädelt wurde, eines der empörendsten russisch-ukrainischen Schiebungsgeschäfte der letzten Jahrzehnte. Später war er dann noch Außenminister und Parlamentspräsident.
In der Präsidentenwahl von 2010 kandidierte er in einer aufwändigen Kampagne gegen die damalige Ministerpräsidentin Julija Timoschenko, die schillernde Ikone der Demokratiebewegung, und gegen Janukowitsch gleichermaßen. Jeder fragte sich damals, an wessen Strippe dieser smarte junge Mann wohl laufe, welcher Oligarch diesen Pappkameraden aufgestellt haben mochte, um im Spiel um Macht und Geld eigene Karten in der Hand zu haben.
Vom „Euromajdan“ überrascht
In den Jahren, die auf Janukowitschs Machtergreifung folgten, ist seine Linie dann gerader geworden. Als Timoschenko, die Erzfeindin des Präsidenten, 2011 verhaftet wurde, profitierte er davon, dass sie an der Spitze ihrer Partei „Vaterland“ (Batkiwschtschina) neben sich keine Götter geduldet hatte. Er nutzte das Vakuum und setzte sich an die Spitze. Plötzlich war er der Frontmann der größten ukrainischen Oppositionskraft.
In dieser Rolle ist Jazenjuk dann Ende November 2013 vom „Euromajdan“ überrascht worden. Niemand hatte mit dem Aufstand gerechnet. Die Zivilgesellschaft galt nach dem kläglichen Scheitern der demokratischen „Revolution in Orange“ von 2004 als demoralisiert, lethargisch, zynisch. Wer jung war, ging in den Westen, wer alt war, ging auf die Datscha und pflanzte Gurken.
Der Journalist Mustafa Najem, dessen legendärer Facebook-Aufruf Ende November der erste Anstoß zu jenem Euromajdan geworden ist, der jetzt Janukowitsch fortgefegt und Jazenjuk ins Amt gehoben hat, erinnert sich, wie er den späteren Regierungschef damals abends im Parlament traf. Wenige Stunden vorher hatte Janukowitsch seinen lange scheinbar entschlossen verfolgten Kurs der europäischen Integration aufgegeben, wenig später sollte er dann ein Milliardenangebot von Russlands Präsident Putin annehmen.
Getrieben von der Wut der Netzwerke
Najem sagt, er habe damals den Oppositionspolitiker Jazenjuk gefragt, ob dies nicht der Augenblick sei, die Menschen auf die Straße zu rufen. Der aber habe nur müde abgewunken: Keine Chance, die seien ja alle viel zu hoffnungslos, viel zu müde. Es war der Irrtum des Jahres. Stunden später rief Najem selbst zum Protest, und der „Majdan“ begann.
Wie Jazenjuk ist es auch Klitschko und Tjahnibok gegangen, den anderen beiden „Führern“ der Revolution. Während aus den Tiefen der sozialen Netzwerke eine Grundwelle von Wut aufstieg, um den Majdan, den Kiewer Unabhängigkeitsplatz, Tag für Tag, Woche für Woche, mit zehntausenden, manchmal hunderttausenden Menschen zu füllen, wirkten sie getrieben. Sie versuchten die Welle zu reiten, doch sie kontrollierten sie nicht. Wenn sie ihren Anspruch, politische Führer zu sein, verwirklichen wollten, mussten sie so tun, als seien sie es, welche die Richtung wiesen. In Wahrheit aber ist es das vernetzte, ebenso diffuse wie zunehmend militante, zuletzt auch vor Blutopfern nicht zurückschreckende Volk gewesen, das den Takt angab.
Die Katastrophe zu vermeiden gesucht
Alle drei sind von dieser Welle überspült worden. Als sie am 21. Februar im Beisein des deutschen und des polnischen Außenministers mit Janukowitsch einen Kompromiss aushandelten, der den blutbefleckten Präsidenten noch bis zum Dezember im Amt belassen sollte, rollte der Majdan einfach über sie hinweg. Die Menge buhte sie aus, die Unterführer bliesen zum sofortigen Angriff, und Janukowitsch stürzte noch in derselben Nacht.
Wer Jazenjuk in den Wochen des Majdan erlebte, behielt den Eindruck eines Mannes, dem es nicht so sehr um den Sieg ging, als darum, wie dieser Aufstand so gebändigt werden könne, dass er nicht zu dem wird, was Puschkin einmal einen „Russischen Aufstand“ genannt hat – blutig, vergeblich und zuletzt „ebenso sinnlos wie mitleidslos“. Es ging ihm weniger darum, zu gewinnen, als darum, eine Katastrophe zu vermeiden – und nebenbei ging es vielleicht auch ein wenig darum, auf der Bühne zu bleiben, und sich vor allem von Klitschko nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Klitschko wiederum, der Boxer, versuchte stets, trotz aller Ratlosigkeit, die auch ihn zeitweise umgab, seinen schmalen Rivalen durch Virilität auszustechen.
Kamikazeflug begonnen
Und jetzt ist dieser Mann, der ohne Taktik und Windungen nie denkbar war, geradewegs auf das Risiko zugegangen, vor dem alle zurückscheuen. Während Klitschko und Timoschenko sich an der schmutzigen Arbeit, die jetzt nötig ist, an dem Himmelfahrtskommando, welches die neue Regierung dieses einstürzenden Landes sein wird, nicht beteiligen, während sie fein säuberlich ihr Pulver trocken halten für die Präsidentenwahl im Mai, zeigt gerade Jazenjuk Courage, der Mann, den neben „Julija“ und „Vitali“ niemand je für voll nahm. Am Donnerstag hat er seinen Kamikazeflug begonnen, und er hat vom Podium des Parlaments versprochen, seinem Land keine der Rosskuren zu ersparen, die heute nötig sind.
Was gibt gerade ihm, den viele für einen bloßen Karrieristen halten, jetzt die Kraft, sein angeblich Teuerstes aufs Spiel zu setzen, seine Karriere?
Alles verändert
Es gibt in Kiew wohl nur wenige, die heute noch dieselben sind wie damals im Herbst, als diese Revolution noch nicht begonnen hatte. Wer vor der Nationalbank von der Metro hochkommt und dann vorbei an den kleinen Altären zum Parlament weitergeht, für den ist der Satz von der „Kugel im Kopf“ keine Metapher mehr. Zehntausende, vielleicht hunderttausende haben auf den tagelangen öffentlichen Begräbnissen der letzten Tage mit eigenen Augen all die toten jungen Leute gesehen, die da in offenen Särgen vorbei getragen wurden. Jazenjuk auch. Vielleicht ist, was vor kurzem noch wie ein Opfer schien, danach kein Opfer mehr.
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" Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)
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