Erst 431 n. Chr. wurde Maria durch das Konzil von Ephesus als Gottesgebärerin dogmatisiert. Im Christentum wurde alles was wichtig erschien ... dogmatisiert. Das einfache Volk verehrte Maria und die Kirche gab nach und gab dem Volk ihre weibliche Figur, die sie huldigen und anbeten konnten. Die Marienverehrung machte viele Veränderungen durch. Mal wollte die Kirche sie abschaffen und dann stellte sie Maria ins Göttliche.
Die Mutter und die Gebärende, die Frau als leidende Mutter. Geburt und Tod, sie ertrug all diese Strapazen ohne zu klagen. Andererseits hat die Kunst diese Frau immer wieder in den Mittelpunkt gestellt. Die Madonna als Schönheitsideal. Mir sind solche manipulierten Frauenbilder schon immer fremd geblieben. Dieses stumme Leiden sollte misstrauisch machen. Es gibt eigentlich in der Bibel keinen ausführlichen Hinweis auf Maria und doch ist sie jene Frau, die am häufigsten abgebildet wurde.
Servus umananda





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