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Das Problem der USA ist das der Unglaubwürdigkeit. Keine Nation begreift sich so sehr als Hort der Menschenrechte, die es mit leuchtendem Auge in die Welt zu tragen gilt. Und keine Nation verstößt so unablässig seit Jahrzehnten gegen diese schönen, eigenen Prinzipien wie eben die USA.
"Die beiden Gelehrten Gabundus und Terentius diskutierten 14 Tage und 14 Nächte lang
über den Vokativ von Ego. Am Ende griffen sie zu den Waffen."
Umberto Eco
"Die beiden Gelehrten Gabundus und Terentius diskutierten 14 Tage und 14 Nächte lang
über den Vokativ von Ego. Am Ende griffen sie zu den Waffen."
Umberto Eco
Ein Nazibarbar stirbt, 100 Jahre wurde er alt - ein Alter das er seinen Opfern nahm und es nie bereute.
Wie gnädig von der laschen Demokrattenjustiz - oder wie ihr das hier nennt, ihn im "Hausarrest" zu belassen ... er gehörte in Lagerhaft oder wie man das in Putinsland so macht.
Schön das der Mörder tot ist, sein Chef, Kappler oder wie der Barbar hieß, wurde wenigstens gerecht verurteilt.
Aber einen kleinen Denkfehler hast du in deinem Gedankenkonstrukt eingebaut. Die USA ist eine Weltmacht ... und ihre Macht übt sie wie alle Weltmächte der Geschichte entsprechend aus. Und man sollte das "ABER" auch genauer betrachten. Die USA ist eine Demokratie und erträgt eine Opposition. Ob diese Opposition nun von Außen oder Innen kommt ... es gab genug Beispiele, in denen die amerikanische Demokratie funktionierte. Wenn du mir nur eine einzige aktuelle Großmacht nennen kannst, die überhaupt eine Opposition duldet, dann hätten wir zumindest eine Alternative. Oder träumst du davon, dass es überhaupt keine Weltmacht geben sollte? Nun, dann können wir gemeinsam vom Weltfrieden träumen.
Servus umananda
Überzeugen ist unfruchtbar.
Walter Benjamin
(1892 - 1940)
Wobei die jeweiligen Oppositionen in Bezug auf die von mir angesprochenen Menschenrechtsverstöße irrelevant sind. Beispiel: Tötungen durch Drohnen. Also die geplante, zielbewußte Auslöschung von Menschen ohne vorherigen Prozeß, ohne Verteidigung, ohne Urteil. In zivilisierten Gegenden gilt so etwas als Mord. Im großen Stil fing das unter G.W. Busch an, aber unter Obama brechen entsprechende Aktionen sämtliche Rekorde. Sogenannte Kollateralschäden werden in Kauf genommen. Hätten sie halt nicht Hochzeit feiern sollen, dummen Afghanen, das. Zum Beispiel.
"Die beiden Gelehrten Gabundus und Terentius diskutierten 14 Tage und 14 Nächte lang
über den Vokativ von Ego. Am Ende griffen sie zu den Waffen."
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