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Gott mit uns
Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt. Niccolò Machiavelli
Sie sollte doch mal auf die Fragen antworten, aus welchem Grund man unterschiedliche Sichtweisen auf Handlungen hat.
Das Unrecht der Nazis zu verurteilen ist eine Sache, eigenes Unrecht nicht zu verurteilen...fragwürdig.
Die Uhrheber des heutigen Unrechts leben frei und werden geehrt....wenn man das rechtfertigt, hat man kein Recht, einem Toten eine würdige Bestattung zu verweigern.
Seine Handlungen hat er in einem Krieg , die Handlungen der anderen wurden im Frieden begangen.
Wenn man eine Stadt wie z.B. Hamburg zu 80% zerstört, dann ist diese Stadt faktisch vernichtet. Es hängt von den übriggebliebenen Bürgern ab ob sie die Stadt wieder aufbauen, was im Falle Hamburgs geschah. Die Flächenbombardements sollten die Deutschen demoralisieren? Eine kühne Annahme, gerade von den Briten, denn sie ließen sich durch die deutschen Angriffe schließlich auch nicht demoralisieren.
Oh, du bist ja unglaublich gescheit. Du weißt tatsächlich, wie die größte Chemiefirma der Welt heißt.
Ohne Ulk nun, du solltest dich einfach ein wenig informieren, bevor du dich zu einem Thema äußerst. Von 1926 bis zur Auflösung durch den alliierten Kontrollrat war die BASF in der IG Farben aufgegangen.
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Eurasischer Faschismus wird gestoppt von Wachsamkeit, Widerstand, Einigkeit der Demokratien.
Gegen deine dreisten Lügen und zynisch-verlogenen Behauptungen sprechen die Tatsachen eine beredte Sprache:
Aus einer "Spiegel"-Dokumentation zur "Operation Gomorrha":
"Gefangen im Glut-Orkan" (Auszug)
"Geplant wurde nämlich auch seit Monaten in England: der perfekte Großangriff, der eine ganze Weltstadt vollständig vernichten würde. Auf den Flugplätzen der Insel warteten die Bomberbesatzungen nur noch auf die nächste Vollmondperiode, wenn die Elbe nachts silbern schimmernd von der Nordsee aus den Weg nach Hamburg weisen würde.
Auftrag: "Hamburg zerstören"
Während die U.S. Air Force sich nur die Hafenanlagen vornehmen sollte, wollte die britische Royal Air Force Innenstadt und dicht besiedelte Wohnviertel der Arbeiter ins Visier nehmen. Arthur Harris, Chef des Bomber Command, träumte von Zerstörungen biblischen Ausmaßes und gab dem Plan zur Vernichtung Hamburgs den Codenamen "Operation Gomorrha", nach dem 1. Buch Mose: "Da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorrha und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war...". Der Einsatzbefehl Nr. 73 für die RAF-Piloten endete mit dem Auftragspunkt Nummer 4: "Hamburg zerstören".
Nachdem am Mittag des 24. Juli 1943 ein RAF-Aufklärer einen klaren Himmel nördlich von Hamburg meldete, hob um 21:45 Uhr der erste Bomber vom Typ Stirling ab; bis 23 Uhr starteten von 42 Rollfeldern in England über 700 Maschinen und nahmen Kurs auf Hamburg. Um 23:58 Uhr erreichten die ersten Bomber den Luftraum über Hitler-Deutschland. Zusammen trugen sie fast dreitausend Tonnen Bomben in ihren Bäuchen. Von den Funkmessstellungen der deutschen Luftabwehr kamen derweil immer die gleichen Meldungen: "Gerät durch Störung ausgefallen." Mit dem großflächigen Abwurf einfacher Staniolstreifen hatte die RAF die deutsche Radarortung ausgeschaltet - das erste Mal, dass diese Taktik eingesetzt wurde.
Dieser erste von sieben Großangriffen Juli galt zunächst den nordwestlichen Stadtteilen. Die Hoheluft, Eimsbüttel, Altona und die nordwestliche Innenstadt wurden besonders schwer getroffen, Gas-, Wasser- und Stromversorgungsleitungen unterbrochen. Die Brandbomben erzeugten Flächenbrände von bisher nicht gekanntem Ausmaß - viele Hamburger hatten Kohlevorräte eingelagert, die nach dem Angriff noch wochenlang weiterglimmten und immer wieder für ein Entflammen längst gelöschter Brände sorgten.
Die Ruhe vor dem Sturm
Erstmals wurden bei diesem Angriff auch die Verkehrsbetriebe der Hansestadt erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Volltreffer durch Tunneldecken und auf Viadukte der Hochbahn sorgten dafür, dass zwischen St. Pauli und Hoheluftbrücke für 127 Tage keine U-Bahn mehr verkehren konnte. Der Zielmarkierungspunkt der Bomberverbände war die St.-Nikolai-Kirche im Hamburger Zentrum, der höchste Turm der Stadt und der dritthöchste Deutschlands. Das neogotische Gotteshaus, erbaut von dem englischen Architekten George Gilbert Scott, wurde von mehreren Spreng- und Brandbomben getroffen und stürzte teilweise ein.
Die Rauchwolken des ersten "Gomorrha"-Angriffs hingen noch in der Luft, als in den Mittagsstunden des 25. Juli der erste Tagesangriff amerikanischer Bomberverbände folgte, der wie geplant schwere Verwüstungen im Hamburger Hafen anrichtete. Am Vormittag des folgenden Tages erschienen die amerikanischen Bomber erneut über Hamburg, gefolgt von einem vierten Angriff in der Nacht vom 26. auf den 27. Juli, der nur am Stadtrand geringe Schäden anrichtete. Doch es war die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm - dem Feuersturm.
Das Wetter war seit Tagen hochsommerlich Tagsüber lagen die Temperaturen bei 27 Grad, auch in der Nacht kühlte es sich nicht merklich ab. Seit längerem war kein Regen mehr gefallen, die Stadt war regelrecht ausgetrocknet. In der waidwunden Stadt machten allerlei Gerüchte die Runde. Viele Bürger hatten das Gefühl, dass "es" noch nicht vorbei sei, dass nun die bisher nahezu verschonten östlichen Stadtteile "dran kämen". Und so kam es. Während sich am Abend des 27. Dunkelheit über die Stadt legte, hier und dort von Feuerschein erhellt, starteten in England rund 740 Maschinen. Ihr Ziel diesmal: die Stadtteile in Hamburgs Osten: Eilbek, Hamm, Hammerbrook - die dicht an dicht bebauten Wohngebiete der Arbeiter, einfachen Angestellten und kleinen Gewerbetreibenden.
Unbarmherzig leuchteten die Zielmarkierungen
Aufgrund des hohen Grundwasserspiegels in den Stadtteilen südlich der Geestkante waren die Häuser in Vierteln wie Hammerbrook und Rothenburgsort selten unterkellert. Zu ihrem Schutz waren sie Bewohner auf die vielen Hochbunker angewiesen, die dort errichtet worden waren. Manche Familien hatten sich in den Luftschutzbunkern bereits häuslich eingerichtet. Doch die vielen Fehlalarme hatten auch zur Folge, dass mancher bei Alarm doch lieber im Bett, am Fenster oder im Hauseingang der Dinge harrte.
Der letzte Fehlalarm um 21:20 Uhr war noch nicht lange her, da heulten die Sirenen um 23:38 Uhr erneut. Trotzdem blieben viele Hamburger noch in ihren Betten, angezogen, den Notkoffer mit wichtigen Papieren griffbereit. Wer wusste schon, ob es nicht wieder ein Fehlalarm war? Auch als Flakscheinwerfer anfingen, wie nervöse Finger den klaren Sternenhimmel abzutasten, ahnte noch niemand, was der Stadt unmittelbar bevorstand. Erst die erneute Warnung um 00:19 Uhr trieb die Menschen aus den Betten - da war die Katastrophe nur noch 38 Minuten entfernt.
Aufgeregt blickten die Flakbeobachter vom hohen Wasserturm in Rothenburgsort in Richtung Westen, von wo das Feuer der Abwehrgeschütze vor Hamburg zuerst zu sehen war. Kurz darauf erstarb die Hoffnung, dass die Bomberflotte Hamburg nur überfliegen würden. Die an Fallschirmen hell leuchtend herabschwebenden Zielmarkierungen zeigten unbarmherzig an, wo die schweren Bomber in wenigen Minuten tonnenweise Sprengstoff und brennendes Phosphor abladen würden.
Ausgetrocknet wie Mumien
Die Bomben verwandelten die betroffenen Stadtteile kurz darauf in ein flammendes Inferno. In weniger als drei Stunden fielen dem Angriff rund 20.000 Menschen zum Opfer. Der Tod kam auf vielerlei Weise - mal blitzschnell, wenn ein Volltreffer einen vollbesetzten Bunker zerfetzte, mal quälend langsam, wenn Verschüttete elend unter den Trümmern ihrer Häuser erstickten. Sicher war man am Boden in den ersten vier, fünf Stunden des neuen Tages nirgendwo. Als um 1:55 Uhr der letzte Bomber abdrehte, wütete bereits der Feuersturm über Hamburgs Osten. Entfacht von tausend Brandbomben, fand er in den zerstörten und von der Hitze der letzten Wochen ausgetrockneten Häusern reiche Nahrung.
Angst, Hitze und der Mangel an Sauerstoff trieben die Menschen aus den Bunkern und Luftschutzkellern. Auf der Straße aber brachte der Feuersturm den Tod. Flammenwirbel fegten durch die Straßen und erfassten die Fliehenden wie Spielzeug. Dennoch versuchten Tausende, aus unerträglich aufgeheizten Schutzräumen ins Freie zu gelangen. Viele von ihnen fand man noch Wochen später; angezogen saßen sie zusammengesackt in den Kellern eingestürzter Häuser, von der Hitze ausgetrocknet wie Mumien, gemeinsam mit Nachbarn und Familie den Hitzetod gestorben oder durch Kohlenoxydvergiftung binnen Minuten erstickt.
[ . . . ]
Für 40.000 Hamburger kam die Evakuierung zu spät. Die meisten wurden anonym in rasch ausgehobenen Massengräbern beigesetzt."
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40 000 "demoralisierte" Hamburger - nach der kranken Lesart von "Cetric".
Und Hunderttausende "demoralisierte" Frauen, Kinder und Alte in allen übrigen Städten. selbst Bauern auf dem Feld und einzelne Radfahren wurden von den heroischen Luftwaffen der Angloamerikaner "demoralisiert".
Oder sollte man sagen: "demokratisiert"?
.„Es gibt Verbrechen gegen und Verbrechen für die Menschlichkeit. Die Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden von Deutschen begangen. Die Verbrechen für die Menschlichkeit werden an Deutschen begangen.“ Carl Schmitt, deutscher Staatsrechtler und Philosoph
"Der Sieg ging an die Alliierten, der soldatische Ruhm an die Deutschen." Drew Middleton, amerikanischer Militärpublizist
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