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Thema: Der Erste Weltkrieg

  1. #881
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Towarish Beitrag anzeigen
    Deutschland Deutschland über alles...




    Und jeder General der damaligen Zeit würde dir bestätigen, dass eine Mobilisierung angesichts solcher Krisen völlig normal gewesen ist, weil die Truppen nicht so mobil waren wie heute.
    Mobilisierung und Kriegserklärung sind nicht ohne Grund in zwei verschieden Begriffe geteilt.
    Scheint bei dir immer noch nicht angekommen zu sein.
    Als der deutsche Botschafter in Sankt Petersburg die deutsche Kriegserklärung abgab,griffen die Russen bereits 2 Stunden später Ostpreussen an.Die Deutschen verhielten sich erst passiv da sie nicht wussten ob der Krieg bereits erklärt wurde.

    Der Schlieffenplan beruhte darauf das Russland 6 Monate braucht um kriegsbereit zu sein,aber auf franz.Druck griffen die Russen sofort an,obwohl sie nicht ausreichend auf einen Krieg vorbereitet waren.Dieser Umstand war eine Ursache das Russland den Krieg verlor,denn von der Niederlage von Tannenberg erholten sich die Russen nicht mehr.
    Aber durch den russ.Angriff auf Deutschland rettete Frankreich vor einer Niederlage 1914.
    Der FC Bayern München halten sich nicht für etwas besseres, sie sind es!

  2. #882
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    ich lese jetzt »Die Krisis - Die Grundlinien der diplomatischen Verhandlungen bei Kriegsausbruch« von Von Bülow. lesende und dabei immer fragend »was ist wahr und was wird weggelassen, fällt mir plötzlich was auf.

    es gibt eine deutliche parallelität zwischen damaligen serbischen attentäter und heutige selbstmordterroristen. und den anarchisten. der eine war bereit evt. für sein ziel zu sterben. der andere wollte sich sogar bewußt dafür töten. letztlich bleibt es aber in effekt dasselbe.

    wie kommt es, das man diese linie ziehen kann? vor dem 19. jhdt war das doch nicht so deutlich der fall?
    anti-extrem

  3. #883
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Alleinstellungsmerkmal Beitrag anzeigen
    Wo genau steht, dass die Russen überhaupt vor dem 8.8 irgendwelche deutschen Gebiete betreten haben?
    In den von mir angegebenen Quellen. Im Buch von Joe Heydecker git es etliche zusätzliche Quellenangaben außerhalb der Kautskysammlung.
    Geändert von Dubidomo (09.09.2013 um 18:14 Uhr)

  4. #884
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Als der deutsche Botschafter in Sankt Petersburg die deutsche Kriegserklärung abgab,griffen die Russen bereits 2 Stunden später Ostpreussen an.Die Deutschen verhielten sich erst passiv da sie nicht wussten ob der Krieg bereits erklärt wurde.

    Der Schlieffenplan beruhte darauf das Russland 6 Monate braucht um kriegsbereit zu sein,aber auf franz.Druck griffen die Russen sofort an,obwohl sie nicht ausreichend auf einen Krieg vorbereitet waren.Dieser Umstand war eine Ursache das Russland den Krieg verlor,denn von der Niederlage von Tannenberg erholten sich die Russen nicht mehr.
    Aber durch den russ.Angriff auf Deutschland rettete Frankreich vor einer Niederlage 1914.
    Der deutsche Botschafter hat in Petersburg keine Kriegserklärung abgegeben. Die Russen standen gemäß Zeitangaben des russichen Generals bereits um ca. 18:00 Uhr deutscher Zeit auf deutschem Boden. Das ist gemäß russischer Zeit 20:00 Uhr. Und die angebliche Kriegserklärung war in Wirklichkeit nur eine Demission war. Wurde die um 19:30 Uhr deutscher Zeit abgegeben oder erst um 21:30 Uhr russischer Zeit? Es ist also klar zu unterscheiden, welche Zeitangabe man zu Grunde legt. An der Sonnenstandsangabe des russischen Generals, der seiner Regierung per Telegramm die Grenzüberschreitung mitgeteilt hat, kann man erkennen, welche Zeit es gemäß deutscher Zeit war, als er die Grenze nach Deutschland überschritten hat. Stellen wir uns also am 1. August 2014 auf die damalige deutsch-russiche Grenze und schauen, was für seine Sonnenstandsangabe gilt und welche Zeit das gewesen ist gemäß russischer Zeit und gemäß deutscher Zeit. Dann ist das Rätsel, wer wann angegriffen, gelöst.

    Aber auch das Geständnis - Presseinterview - des russischen Außenministers Sasonow 1916 belegt, dass Russland den Krieg per Grenzübertritt begonnen hat.

  5. #885
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Alleinstellungsmerkmal Beitrag anzeigen
    Mit der gemeinsamen Verteidigung gegen Russland?
    Nachdem Deutschland am Abend des 1. August von russischen Truppen überfallen worden war, musste Tschechien-Ungarn gemaß Dreibundvertrag dem Deutschen Reich zu Hilfe eilen.
    "Von die Bresche springen für Tschechien kann also gar keine Rede sein!!!!

  6. #886
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von DasKarlchen Beitrag anzeigen
    Naja die so genannte Blankovollmacht von 1914 kann man schon als in die Bresche springen bezeichnen. Erst durch diesen Persilschein konnte sich die KuK-Monarchie trauen sich auf dem Balkan als [Links nur für registrierte Nutzer] aufzuspielen.
    Leider sind das unsinnige Behauptungen. Es gibt den Bankoscheck gar nicht. Und wenn es ihn je gegeben hat, war er am 29.Juli 1914 spätestens geplatzt. Denn das Deutsche Reich verweigerte sich seinen angeblichen Bündnispflichten. Am 28. Juli 1914 griff Tschechien-Ungarn Serbien an. Und am 29. Juli 1914 hätte das Deutsche Reich Serbien den Krieg erklären müssen. Tat es aber nicht. Was gilt also? Dumm gelaufen das mit der Blankoscheck-Theorie. Und die Tschechen haben nicht mal gemault sondern sind brav am 2. August gemäß Dreibundvertrag an die Seite des Deutschen Reiches getreten. Allein das beweist schon, dass das Deutsche Reich angegriffen worden ist. Hätte das Deutsche Reich Russland angegriffen, wäre Tschechien-Ungarn gar nicht verpflichtet gewesen das Deutsche Reich zu unterstützen. Offenbar ist vielen Anhängern der Blankoscheck-Theorie nicht klar, was der Dreibundvertrag beinhaltet. Zweitens übersehen sie geflissentlich, dass Tschechien-Ungarn ein souveräner Staat war, dem Wilhelm II. aber auch gar nichts zu erlauben noch vorzuschreiben hatte. Tschechien-Ungarn und das Deutsche Reich waren nie befreundet und waren auch keine Bruderstaaten!!!. Seit wann gibt es Brüderlichkeit zwischen Tschechen und Deutschen? Noch nie gehört!!!!

    Und Italien hatte schon lange vor dem 1. August 1914 signalisiert, dass es seinen Bündnispflichten gemäß Dreibundvertrag nicht nachkommen werde. So war für Russland und vor allem für Frankreich klar, dass sie Italien mit der gemeinsamen Grenze zu Frankreich nicht zu fürchten hatten. Man lese dazu den Dreibundvertrag. Dann wird klarer, warum die plötzliche Neutralität Italiens schon vor dem 1. August 1914 den großen Krieg verursacht hat, dem dann über 7 Millionen junger Franzosen und 6 Millonen junger Deutscher zum Opfer gefallen sind. Ob die Italiener darob noch richtig froh werden können, wenn Sie erkennen, dass sie absichtlich fürchterlichtes Gemetzel und Morden ermöglicht haben?

  7. #887
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Dubidomo Beitrag anzeigen
    In den von mir angegebenen Quellen. Im Buch von Joe Heydecker git es etliche zusätzliche Quellenangaben außerhalb der Kautskysammlung.
    Sag doch einfach [Links nur für registrierte Nutzer] S.136
    Es ist nur alles ziemlich wage und lässt sich für mich bisher nicht anhand anderer Quellen nachvollziehen.

  8. #888
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Dubidomo Beitrag anzeigen
    Nachdem Deutschland am Abend des 1. August von russischen Truppen überfallen worden war, musste Tschechien-Ungarn gemaß Dreibundvertrag dem Deutschen Reich zu Hilfe eilen.
    "Von die Bresche springen für Tschechien kann also gar keine Rede sein!!!!
    Das kann man so und so sehen, denke ich. Was soll eigentlich der Begriff Tschechien-Ungarn?

  9. #889
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von DasKarlchen Beitrag anzeigen
    Naja die so genannte Blankovollmacht von 1914 kann man schon als in die Bresche springen bezeichnen. Erst durch diesen Persilschein konnte sich die KuK-Monarchie trauen sich auf dem Balkan als [Links nur für registrierte Nutzer] aufzuspielen. Klar versuchte Wilhelm II hinterher alles wieder rückgängig zu machen, aber da war es schon zu spät. Deutschland hatte Österreich die Rückendeckung gegeben die es brauchte um auf dem Balkan Stress zu machen. Als dann der Krieg losbrach hielt sich Deutschland an seine Verträge und bat nicht direkt um Frieden. Das kann man nun sehen wie man will ;-)

    Ganz so einfach war das nicht,denn wenn Österreich gegen Russland einen Krieg verloren hätten,dann wäre das deutsche Reich total eingekreist.

    Kaiser Willhelm hatte die Lage vermutlich nicht so dramatisch eingeschätzt denn er fuhr auf Urlaub zu seiner Nordlandfahrt.

    Ironie am Rande Kaiser Franz Josef war froh das er den Erzherzog los war, weil der Erzherzog nicht standesgemäss verheiratet war,selbst bei der Beerdigung vom Erzherzog demütigte er die verstorbene Ehefrau,in dem er ihr nicht eine angemessene Beerdigung erlaubte.Der Toten wird das wohl egal gewesen sein aber nicht ihre Angehörigen.
    Geändert von herberger (09.09.2013 um 18:51 Uhr)
    Der FC Bayern München halten sich nicht für etwas besseres, sie sind es!

  10. #890
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Alleinstellungsmerkmal Beitrag anzeigen
    Das kann man so und so sehen, denke ich. Was soll eigentlich der Begriff Tschechien-Ungarn?
    Das kann man nicht so und so sehen. Wer hier wem zu Hilfe eilen musste gemäß Dreibundvertrag ist eben nicht egal!

    Der König von Böhmen und Mähren alias Tschechien war der angebliche Kaiser von Österreich. Allein die böhmisch-mährischen Reichsstände wählten den König von Tschechien und sonst niemand. Was die Österreicher damit zu tun haben wollten, entgeht mir völlig. Vielleicht kannst du mir in dem Punkt weiterhelfen. Ab 1866 durften die Ungarn mitbestimmen, wer bei ihnen König werden durfte. Aber die Österreicher.... tz...tz...tz... sind immer noch in seliger Schlafruhe...

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