Es war, man kann es nicht anders nennen - ein sehr weit verbreitetes Gefühl der Erlösung und Befreiung von der Demokratie
„Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Angelschein bestraft werden, jedoch nicht für illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepaß, dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.“
Miloš Zeman, Präsident der Tschechischen Republik seit 2013
Kannst du das belegen?
Ich weiss das bis zu Stalins Zeit die Sowjetunion durchdrungen war von juedischem Personal. Das ist Allgemeinwissen fuer jederman, welcher in der Sowjetunion geboren und aufgewachsen ist.
[Links nur für registrierte Nutzer]Die Feinde zerschmettern wie ein Hammer – die jüdische Sowjetunion
Die Times gestand am 18. September 1920: „Das Sowjetregime gründet auf jüdischen Gehirnen, lettischen [d.h. deutschen] und chinesischen Bajonetten und der fürchterlichen russischen Unwissenheit“. 1922 publizierte Victor Marsden, der Korrespondent der britischen Morning Post, die Namen aller 545 Mitarbeiter der zivilen Regierungsbehörde: 477 unter ihnen waren Juden und nur 30 Russen (5,5 %). 1920 arbeiteten bereits eine halbe Millionen Juden in der Sowjetischen Partei, im Staatsapparat, in verschiedenen Institutionen, als Unternehmensführer und in allen möglichen anderen Feldern im Bereich des Sowjetregimes. Viele von ihnen waren eingewandert, v.a. aus Polen und Litauen (vgl. The Book of Russian Judaism, New York: 1968, S. 137). Die wichtigsten Diplomaten der Sowjetunion waren ebenfalls Juden. Auch in der ersten sowjetischen Auslandsvertretung in Stockholm wirkten jüdische Funktionäre, beispielsweise Aaron Zimmermann.
[Links nur für registrierte Nutzer]Wortlaut der Rede von MdB Martin Hohmann
Konkret stellt sich die Frage: Wieviel Juden waren denn nun in den revolutionären Gremien vertreten? Zum siebenköpfigen Politbüro der Bolschewiki gehörten 1917 vier Juden: Leo Trotzki, Leo Kamenew, Grigori Sinowjew und Grigori Sokolnikow. Die Nichtjuden waren Lenin, Stalin, Bubnow. Unter den 21 Mitgliedern des revolutionären Zentralkomitees2 in Russland gehörten 1917 sechs der jüdischen Nationalität an, also 28,6 %. Der überaus hohe Anteil von Juden bei den kommunistischen Gründervätern und den revolutionären Gremien beschränkte sich keineswegs auf die Sowjetunion. Auch Ferdinand Lassalle war Jude ebenso wie Eduard Bernstein und Rosa Luxemburg. 1924 waren von sechs KP-Führern in Deutschland vier und damit zwei Drittel jüdisch. In Wien waren von 137 führenden Austro-Marxisten 81 und somit 60 % jüdisch. Von 48 Volkskommissaren in Ungarn waren 30 jüdisch gewesen. Aber auch bei der revolutionären sowjetischen Geheimpolizei, der Tscheka, waren die jüdischen Anteile aussergewöhnlich hoch. Während der jüdische Bevölkerungsanteil 1934 in der Sowjetunion bei etwa 2 % lag, machten die jüdischen Tscheka-Führer immerhin 39 % aus. Jüdisch galt, das sei erläuternd gesagt, in der Sowjetunion als eigene Nationalität. Damit war er [der jüdische Anteil] höher als der russische Anteil bei der Tscheka mit 36 %. In der Ukraine waren sogar 75 % der Tschekisten Juden.
Diese Feststellung leitet zu einem Kapitel über, das zur damaligen Zeit für ungeheure Empörung gesorgt hat. Der Mord [in der Nacht vom 29./30. Juli 1918. Anm. d. Red.] am russischen Zaren und seiner Familie wurde von dem Juden Jakob Swerdlow angeordnet und von dem Juden Chaimowitz Jurowski am Zaren Nikolaus II. eigenhändig vollzogen. Weiter stellt sich die Frage, ob Juden in der kommunistischen Bewegung eher Mitläufer oder Leitungsfunktion hatten. Letzteres trifft zu. Leo Trotzki in der UdSSR, Bela Kun in Ungarn.
Nicht zu vergessen die Münchner Räterepublik: Kurt Eisner, Eugen Levine, Tobias Achselrod und andere Juden waren hier als unbestrittene Führungspersönlichkeiten tätig. Ein grosses Aufsehen erregte damals das Eindringen bewaffneter Rotgardisten in die Münchner Nuntiatur des späteren Pacelli-Papstes. Er wurde von den Revolutionären mit einer auf die Brust gehaltenen Pistole bedroht. Auch die Ende April 1919 von Rotgardisten durchgeführte Erschiessung von sieben Mitgliedern der «Thule-Gesellschaft», die in enger Verbindung zur späteren NSDAP stand, zeigt die Entschlossenheit des revolutionären Prozesses. Diese Geiselerschiessung, der die Londoner Times am 5. Mai 1919 eine Schlagzeile gewidmet hatte, gab einem «giftigen Antisemitismus Nahrung und erzeugte lange nachwirkende Rachegelüste».
Weiter könnte nach dem revolutionären Eifer und der Entschlossenheit der jüdischen Kommunisten gefragt werden. Nun, diese revolutionäre Elite meinte es wirklich ernst, so äusserte Franz Koritschoner von der KPÖ: «Zu lügen und zu stehlen, ja auch zu töten für eine Idee, das ist Mut, dazu gehört Grösse.» Grigori Sinowjew verkündete 1917: «90 von 100 Millionen Sowjet-Russen müssen wir umerziehen. Was den Rest angeht, so haben wir ihnen nichts zu sagen. Sie müssen ausgerottet werden.» (S.138)+. [In die Tat umgesetzt unter Führung der Juden Berman, Frenkel, Jagoda, Kogan und Rappoport.3 Anm. d. Red.] Ähnlich auch hat Moisej Wolodarski formuliert: «Die Interessen der Revolution erfordern die physische Vernichtung der Bourgeoisie.» (S.136)+. Ganz ähnlich auch Arthur Rosenberg im Jahre 1922: «Die Sowjetmacht hat die Pflicht, ihre unversöhnlichen Feinde unschädlich zu machen.» (S.163)+.
Zweifellos waren diese Äusserungen kommunistischer jüdischer Revolutionäre keine leeren Drohungen. Das war Ernst. Das war tödlicher Ernst. Nach einer von Churchill 1930 vorgetragenen statistischen Untersuchung eines Professors sollen den Sowjets bis 1924 folgende Menschen zum Opfer gefallen sein: 28 orthodoxe Bischöfe, 1’219 orthodoxe Geistliche, 6’000 Professoren und Lehrer, 9’000 Doktoren, 12’950 Grundbesitzer, 54’000 Offiziere, 70’000 Polizisten, 193’000 Arbeiter, 260’000 Soldaten, 355’000 Intellektuelle und Gewerbetreibende sowie 815’000 Bauern.
Ein besonders grausames Kapitel war das Niederringen jeglichen Widerstandes gegen die Zwangskollektivierung in der Ukraine. Unter massgeblicher Beteiligung jüdischer Tschekisten fanden hier weit über 10 Millionen Menschen den Tod. Die meisten gingen an Hunger zu Grunde. [In die Tat umgesetzt unter Führung der Juden Genrich Jagoda (eigentlich Herschel Jehuda, Chef der GPU/NKWD), Lew Moisejewitsch Kaganowitsch, Mendel Chatajewitsch, Wsewolod Balitzki und Jakowlew Epstein. Anm. d. Red.]
Keinesfalls darf die ausgesprochen antikirchliche und antichristliche Ausrichtung der bolschewistischen Revolution unterschlagen werden, wie es in den meisten Schulbüchern der Fall ist. Tatsächlich hat der Bolschewismus mit seinem kriegerischen Atheismus die umfassendste Christen- und Religionsverfolgung der Geschichte durchgeführt. Nach einer von russischen Behörden erstellten Statistik wurden zwischen 1917 und 1940 96’000 orthodoxe Christen, darunter Priester, Diakone, Mönche, Nonnen und andere Mitarbeiter nach ihrer Verhaftung erschossen.
Weder die orthodoxen Kirchen noch die Klöster wurden verschont. Die Baulichkeiten wurden entweder zerstört oder für profane Zwecke genutzt. So wurden Kirchen in Clubs, Kaufläden oder Speicher umgewandelt. Das Gold und das Silber der sakralen Schätze der orthodoxen Kirche verwendete man zur Finanzierung weltweiter revolutionärer Bewegungen.
Wie ging es den religiösen Juden selbst in der frühen Sowjetunion? Auch sie waren der Verfolgung durch die Bolschewisten ausgesetzt. An der Spitze der bolschewistischen sogenannten Gottlosen-Bewegung stand ausgerechnet Trotzki [Bronstein, Anm. d. Red.]. Er leugnete damals sein Judentum, wurde aber von den Russen und weltweit als Jude wahrgenommen.
Aber:
[Links nur für registrierte Nutzer]Einheiten der Roten Armee, die aus der Ukraine abzogen, veranstalteten im Frühling 1918 Pogrome mit dem Schlacht*ruf: »Haut die Jidden und die Bourgeois!«. Besonders grau*same Pogrome veranstaltete die Erste Reiterarmee bei ih*rem Rückzug aus Polen Ende August 1920. In den Weiten Rußlands ging anfangs bei den Roten offensichtlich manches bei der Konfrontation von Reichtum und Armut auch durch*einander.
Der Zionist Arno Lustiger vermerkte, daß die jüdischen Bolschewisten ihre nicht zum Bolschewismus übergetrete*nen Glaubensbrüder "nicht schonten und sie blutig und grausam verfolgten". (Allgemeine Jüdische Wochenzeitung, Düsseldorf, 24. Mai 1990)
"Ihren Weg säumten Tausende getöteter Juden, Tausende vergewaltigter Frauen und Dutzende jüdischer Ortschaften, in denen alles geraubt worden war, was nicht niet- und nagelfest war. ... In Shitomir markierte eine jede der Seiten, und dies fast jedes Mal, sobald ein neuer Machthaber in die Stadt einrückte, ihre Machtübernahme mit einem Pogrom. All diese Pogrome — seitens Petljura, der Polen oder der Sowjets — hatten eine Besonderheit: die beträchtliche Anzahl der Getöteten." (Alexander Solschenizyn in “Die Juden in der Sowjetunion”, München 2003, S. 168)
Die Gesamtzahl der Pogromopfer aus der Bürgerkriegs*zeit von 1917 -1923 wird mit "nicht weniger als 100.000 Men*schen" angegeben. (Michail Heller / Alexander Nekrich, "Geschichte der Sowjetunion 11/ 1940 - 1980", (aus d. russ.), Königstein 1982, S. 144)
Martin Hohmann hatte doch Recht gehabt:
[Links nur für registrierte Nutzer]Die Juden, die sich dem Bolschewismus und der Revolution verschrieben hatten, hatten zuvor ihre religiösen Bindungen gekappt. Sie waren nach Herkunft und Erziehung Juden, von ihrer Weltanschauung her aber meist glühende Hasser jeglicher Religion. Ähnliches galt für die Nationalsozialisten. Die meisten von ihnen entstammten einem christlichen Elternhaus. Sie hatten aber ihre Religion abgelegt und waren zu Feinden der christlichen und der jüdischen Religion geworden. Verbindendes Element des Bolschewismus und des Nationalsozialismus war also die religionsfeindliche Ausrichtung und die Gottlosigkeit. Daher sind weder «die Deutschen», noch «die Juden» ein Tätervolk. Mit vollem Recht aber kann man sagen: Die Gottlosen mit ihren gottlosen Ideologien, sie waren das Tätervolk des vorigen, blutigen Jahrhunderts. Diese gottlosen Ideologien gaben den «Vollstreckern des Bösen» die Rechtfertigung, ja das gute Gewissen bei ihren Verbrechen. So konnten sie sich souverän über das göttliche Gebot «Du sollst nicht töten» hinwegsetzen. Ein geschichtlich bisher einmaliges millionenfaches Morden war das Ergebnis. Daher, meine Damen und Herren, plädiere ich entschieden für eine Rückbesinnung auf unsere religiösen Wurzeln und Bindungen. Nur sie werden ähnliche Katastrophen verhindern, wie sie uns Gottlose bereitet haben.
MfG
Rikimer
„Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“
(Theodor Körner 1791-1813)
1. hat das doch NICHTS mit dem zu tun, was ich schrieb.
2. Sagen dies alle Profs, denn sie müssen diesen Scheiss ja lesen. Keiner will zugeschüttet werden. Aber hast Du schonmal eine Diss oder eine Habi gelesen bzw. gesehen. Da wird alles abgedeckt und eben nicht kurz gefasst.
Aber generell: WAS HAT DAS MIT MEINEM BEITRAG ZU TUN? Wenn Du schon zitierst, dann doch mit sachlicher Antwort, oder?
Gruss
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Aber das wollen die ja nicht sehen - das ist vergleichbar mit derKirche im Mittelalter und den WIssenschaften. Erkennt man die Realität, bricht die FAssade des Glaubens (in diesem Falle revisionistischer Wunschrealität) gänzlich zusammen.
so ist es, aber wen wundert es...
Gruss
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ja, aber nur zufällig. Das ergab sich so, wegen Schultze-Ronhoff. Ich wollte nicht über realsniper reden, aber er war es nunmal, dessen Beitrag ich verlinkte.
Und wegen "verliebt" oder "psycho" - ich war schon früher, als stiller Leser, "Fan" von realsniper. Habe alle seine Beiträge, besonders zu Namibia und in "Unverschuldet?" gelesen und seine Quellen aus dem BA in Lichterfelde geprüft. Das hat mich im Endeffekt so begeistert, dass ich im SoSe sogar mein Nebenfach zu Geschichte geändert habe. Also JA - ich bin ein "Fan", das war ich aber schon zuvor. Aber NEIN, ich wollte hier nicht über realsniper reden, es passierte nur wegen dem Link und Kommentaren wie dem deinen oben.
Gruss
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Wär ich gern (dann nämlich hätte ich schon ein absolviertes Studium und einen Job, der mir offensichtlich Spaß macht), aber nee. Wenn Du mich tatsächlich für ihn gehalten hast, sehe ich das aber als Kompliment. Und der Typ, den ich bei meinen Recherchen gefunden habe und von dem ich glaube, dass er realsniper ist, befindet sich laut Homepage seiner Fakultät in Afrika. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass er dort nichts besseres zu tun hat, als hier Konten zu hacken oder sich über nen afrikanischen Rechner neu anzumelden. Ich denke ohnehin, dass er hierauf keine Lust mehr haben wird, meine erste Frage an seine "Freunde" hier war ja, ob sie wüssten wo er jetzt aktiv ist.
Aber lassen wir das, ich weiß eh nicht ob es sinnvoll ist, dir mehr zu schreiben, denn ich sehe gerade, du bist gesperrt.
Und wahrscheinlich ist das
der Grund, ne?
Gruss
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