"denk ich an Deutschland in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht".
In der Mülltonne, nach internem Kampf mit mir selbst: Dayan, Shivaayaa, borisbaran
Man stelle ein Piano auf und einen Aktionskünstler der nur rumsteht und schon ist der Protest im Arsch und abgewürgt. Das haben diese türkischen pro Erdogankräfte gut hinbekommen, die Amis sind da schlauer und setzen voll auf den bewaffneten Islamputsch, wie in Libyen, so auch in Syrien, nix Piano oder Aktionskünstler- 4 Tonnen Selbstmordbomben und abgetrennte Köpfe.
"Um zu lernen, wer über dich herrscht, finde einfach heraus, wen du nicht kritisieren darfst."Voltaire (1694-1778
1 Terrorist weniger
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Scheinbar wurden SAA Truppen in Richtung Daraa entsandt
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"Um zu lernen, wer über dich herrscht, finde einfach heraus, wen du nicht kritisieren darfst."Voltaire (1694-1778
Ich muß dieses Gebrabbel gar nicht lesen um die "logische" Schlußfolgerung daraus zu erfassen, nämlich daß ausschließlich die USA Massenvernichtungswaffen besitzen dürfen und daß es auschließlich der USA gestattet ist zu beschließen, welche Regierung gestürzt, welches Land vernichtet und welcher Mensch getötet werden muß, damit die Welt SICHERER wird und die Menschen in FRIEDEN leben können und weltweit die MENSCHENRECHTE gewahrt werden können. Beispiel: Eine Million Iraker abschlachten verhindert Kriege und schützt die irakische Bevölkerung vor den Übergriffen ihrer Regierung. Durchgeführt wird diese wahrhafte Verwirklichung der Menschenrechte von einer INTERNATIONALEN Koalition, keines der multipolen Machtzentren greift ein.
Irgenwas stimmt da nicht in der Argumentation? Ach Quatsch! ALLE Experten sagen, daß es SO und nicht anders sein muß. Nur dann kann es Frieden geben.
Auf geb' ich mein Werk; nur Eines will ich noch: das Ende - das Ende!
(Wotan, Die Walküre)

MAD funktioniert, die AEGIS Abfangschiffe haben bereits ein hohes Potential. Die letztlich zu installierenden Systeme befinden sich teils noch in der Entwicklungsphase und werden die Treffsicherheit der bereits vorhandenen übertreffen. Geht man bei der Proliferation davon aus, das es zu einer transnationalen Regelung kommt, so wird das System sicher nicht ausreichend sein, um einen umfangreichen Erstschlag einer Großmacht ab zu fangen, aber darum geht es ja bei dem Thema auch gar nicht. Ziel ist es, für den wahrscheinlichen und auch bereits eingetretenen Fall der Aggression oder Erpressung ganzer Bündnissysteme durch einzelne irrationale Kleinstaaten mit geringem aber durchaus vorhandenem MVWs und entsprechenden Trägersystemen, das Erpressungspotential zu neutralisieren und die eigene Bevölkerung zu schützen.
Politisch mag deine Einschätzung zwar Stimmen, aber militärische Prozesse spielen eine nicht zu unterschätzende eigene Rolle. Im Falle der Erpressung einer Großmacht durch einen irrationalen Staat mit einsatzfähigen Atomwaffen hängt die politische Handlungsfähigkeit stark davon ab, ob man das begrenzte Atomarsenal des Gegners abfangen kann oder nicht. Wenn nicht, dann gebietet die militärische Logik den Erstschlag, denn die einzige tragbare Verteidigung besteht darin, das feindliche Potential am Boden aus zu schalten - und ein solcher Erstschlag folgt nicht der politischen Logik, denn er muss überraschend kommen und es muss innerhalb sehr kurzer Zeit entschieden werden, da ist kein politischer Dialog mehr möglich und es existiert ein hohes Risiko, das die Mobilmachung der Nuklearwaffen des Gegners nur eine Drohgebärde war.
Verfügt man über einen Raketenschirm, hat die Politik einen viel größeren Spielraum, das Problem flexibel zu handhaben, da das feindliche Potential mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nach dem Start noch neutralisierbar sein wird. Bei Kurz- und Mittelstreckenwaffen ist der Schutz bereits heute in einem hohem Umfang gewährleistet. Die totale Vergeltung behält zwar in jedem Fall ihre Wirkung, aber der Schutz der eigenen Bevölkerung hat im Falle des Zweitschlages bereits versagt und ich möchte nicht in der Haut des Generalstabs sitzen, der offenen Auges dem Gegner den Erstschlag überließ.
Das war zu Zeiten der Nationalökonomien so, aber nicht mehr heutzutage. Die Handelsströme zwischen den Industriestaaten haben eine existenzielles Niveau erreicht. Um die Handelswege und den Zugang zu Rohstoffen offen zu halten, sind derzeit alle Großmächte bereit Kriege zu führen wobei sie untereinander über supranationale Institiutionen wie WTO und UNO oder mulitlaterale Verträge ihre Interessengegensätze friedlich ausbalancieren (wobei hier die USA mit dem Irak-Krieg und der Regie der Neocons abgewichen wurde mit entsprechend desaströsen Auswirkungen). Das nicht politisch lösbare Konfliktpotential entsteht durch vertragsbrüchige Kleinstaaten oder Fail-States in denen Warlords die Handelswege bedrohen. Hier bauen alle Großmächte militärischen Druck auf oder lassen sich gegenseitig gewähren, wie zu Letzt in Libyen.Wirtschaftliche Argumente haben mW nie verhindert, dass Kriege entstanden. Das scheint Einem zwar ein einleuchtendes Argument in Zeiten des Friedens. In der Krise scheint es aber nicht zu funktionieren.
Das ist richtig, aber wer auf einen Sicherheitsgurt verzichtet, weil er davon aus geht, das sich alle an die Verkehrsregeln halten, lebt unnötig gefährlich. Anstrebenswert ist ein internationales Sicherheitssystem in jedem Falle, aber es ist naiv, auf technisch realisierbare Systeme zum Schutz der individuellen und nationalen Sicherheit zu verzichten, ganz besonders in Zeiten oligopoler Machtstrukturen und schwacher Ordnungskräfte.Das spricht doch für eine Internalisierung internationaler Sicherheit. Wer sich nicht leisten kann seine Sicherheit alleine oder mit seinen Alliierten herzustellen oder dies gar unmöglich wird, der sollte eine mit seinen bisherigen Gegnern gemeinsam getragene Sicherheitsarchitektur suchen, die es unnötig macht Konflikte mit der Waffe auszutragen.
Ja, aber hauptsächlich wegen des ansteigenden Lebensstandards in China und Indien, die alleine fast die halbe Menschheit repräsentieren. Da die produzierte Lebensmittelmenge nicht gleichmäßig verteilt wird, wachsen die Extreme noch. Mal als Beispiel Ägypten. Sie können entweder ausreichend Mehrwerte schaffen, um die Lebensmittelströme wieder nach Nordafrika um zu lenken, oder ihr früher billig importierter Mais und Weizen wird in amerikanischem Biosprit und chinesischen Mastschweinen verdelt. Und du glaubst doch nicht allen ernstes, die Chinesen würden auf ihren hart erarbeiteten Wohlstand verzichten, um das Bevölkerungswachtum der Ägypter zu stützen? Mit den Europäern kann man das vielleicht versuchen, aber andere Großmächte sind nicht so blöd. Entweder die bevölkerungsreichen technisch rückständigen Staaten modernisieren sich - weil sie es selbst so wollen - oder sie werden wieder zur dritten Welt. Die Kosten für Interventionen sind zu hoch.Tatsache ist, dass es heute bei einer wesentlich gewachsenen Zahl an Menschen, absolut kaum mehr Menschen hungern. Der Anteil der in absoluter Armut Lebenden hat wesentlich abgenommen und nimmt weiterhin ab. Die Zahl der Menschen, die in Verhältnissen einer Mittelschicht leben hat seit Ende des Kalten Krieges dramatisch zugenommen. Das ist alles nicht perfekt. Es läuft aber besser als erwartet und ist eine zunehmend stabile Grundlage, um eine legitime supranationale Ordnung internationaler Sicherheit herzustellen.
Geändert von Dragus (02.07.2013 um 17:46 Uhr)
Das war der Grund, weshalb ich mir mit Ihnen nicht die Mühe machen wollte. Ich vermutete, es wäre ziemlich wenig aussichtsreich, weil ich aus Ihren Beiträgen ahnte, dass Sie formal die falsche Ausbildung haben, einem Argument in Kurzfassung zu folgen. Das hat sich bestätigt. aber es ist schlimmer.
Sie haben nicht nur nicht verstanden, Sie haben sich nicht eingelesen. Ja noch schlimmer. Sie unterstellen mir Dinge, die ich nicht nur nicht sagte noch überhaupt auf den Gedanken käme, so blöd sind sie, zu sagen, Sie behaupten einfach falsche Dinge als Tatsachen.
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Quadrokopter in der Bibel: https://www.politikforen.net/showthread.php?186118
Die SAA schickt leider immer noch einzelne Panzer in unübersichtliches Gelände, mit diesem Ergebnis.
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Nur einer von schon unzähligen von Demokraten ermordeten Christen
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