1. Wir rechnen mal wieviel KWh anteiig durch Sonnenplatten erzeugt werden können und wieviel Kraftwerksleistung wir als backup benötigen wenn Scheißwetter ist. Und Nacht. Und was das kostet. Dann reden wir nochmal über keine teureren energiekosten.
2. Der Staat vergibt Kredite? Selten so gelacht. Da hat einer die letzten paar Jahre überhaupt nichts von der Welt mitbekommen.
P.S. Du bist kein Liberalist. Du bist eine rote Socke.



In der besten aller Welten magst Du sogar recht haben....zumindest auf dem Papier hast Du recht.
Da wir aber nun einmal nicht in der besten aller Welten leben...und die Praxis sich deutlich von der Theorie (also dem Papier) unterscheidet ist diese Meinung eines Exklusivmeinung derer, welche meinen das Heil der Energieversorgung läge in Wind- und Sonnenenegie.
Strompreis gestaltet sich schon heute zur Hälfte aus Steuern und Abgaben und zu glauben, dass gewisse politische Cliquen darauf verzichten werden Ihrer Klientel Mrd.-Summen in die Taschen zu spülen kann man nur mit Realitätsverleugnung bezeichnen.
Aber selbst wenn die Steuern und Abgaben und der reine Strompreise je Kwh sinken sollten...man kommt an gewissen Realitäten einfach nicht vorbei,
Wenn man 1 Kwh Strom im Jahr braucht, dann reicht es eben nicht sich eine Windkraftanlage in den Garten zu stellen oder eine Photovoltaikanlage aufs Dach zu bauen, welche diese 1 Kwh liefert. Denn leider weht der Wind nicht 24 Stunden am Tag noch scheint die Sonne 24 Stunden am Tag.
Um also diese 1 Kwh sicherzustellen braucht man mehrere Windkraft- oder Photovolatik-Anlagen an den verschiedensten Standorten und da diese auch Strom produzieren, wenn die Anlage im Garten oder auf dem Dach Strom produziert wird diese "Überkapazität" selbstverständlich in den Strompreis eingepreist werden müssen, damit eine Anlage rentabel produziert. Man bezahlt also für Strom, welchen man gar nicht braucht oder nutzt.
Was bei der ganzen Diskussion immer vergessen wird ist auch, je weiter solch eine Anlage vom Abnehmer entfernt umso mehr Strom muss produziert werden um den Leitungsverlust auszugleichen...dieser Leitungsverlust muss ebenfalls in den Strompreis eingepreist werden, obwohl man diesen Strom NIE abnimmt.
Weiter kommt dazu, dass man als "Reserve" Kraftwerke laufen lassen muss, falls eben nirgends Wind weht und nirgends die Sonne scheint um die Versorgungssicherheit sicherzustellen. Auch diese Kosten werden dann in den Strompreis eingepreist werden MÜSSEN, obwohl man diesen Strom eventuell gar nie braucht. Dazu kommt...man betreibt einen Ressourcenverbrauch OHNE dass man die daraus gewonnene Energie nicht oder nur sehr eingeschränkt nutzt.
Im Endeffekt heißt dies in einfache Worte gekleidet:
Um die 1 Kwh Stunde Strom über Wind oder Sonne zu sichern muss man wohl mindestens den Faktor 5 ansetzen (sprich ich muss 5 x soviel Strom produzieren als eigentlich benötigt wird) und selbstverständlich wird man diesen Strom, welchen man zwar nie braucht, aber zur Energiesicherheit produziert werden muss, bezahlen.
Das heißt (und jetzt nehme ich Anleihen bei Jürgen Trittin, welche behauptet die Kwh/Stunde Windstrom würde in der Produktion unter 7 Cent kosten)...ich muss mit mindestens um die 21 Cent Kosten je Kwh Strom rechnen...real sind wird heute (mit Atomstrom) bei in etwa 14 bis 15 Cent.
Wind und Sonne sind eine Sackgasse...dieses Licht wird auch Dir noch aufgehen...und nicht nur ökonomischer Wahnsinn, sondern auch ökologischer Wahnsinn. Denn - und dies wird von den Befürwortern eisern verchwiegen, ja sogar geleugnet - Strom aus Wind oder Sonne ist mitnichten "schadstroffrei".
Verglichen mit einer Kwh - Stunde Strom eines Akw´s ist die CO2-Bilanz einer Windkraftanlage vergleichbar, die CO2-Bilanz einer Solaranlage zwischen 4 und 8x so hoch...unter den besten Bedingungen. Setzt man aber den Faktor 5 an, dann wird es verheerend...
Nein, dies ist nun kein Plädoyer für die heutige Stromgewinnung mittels heißer Kernspaltungen in den im Betrieb befindlichen Akw´s...dies ist eine nüchterne Analyse dess "grünen" Irrweges und dass dieser Weg nicht der richtige Weg sein kann, nein, nicht sein wird.
Da müssen andere Lösungen her...dies bedingt aber, dass man ideologiefrei an die Thematik herangeht.
Jedoch muss man dann feststellen, dass sich da die Atomlobby von der sogenannten Ökolobby in nichts, aber auch gar nichts unterscheidet...man verharmlos, man leugnet, man trickst, man täuscht, man lügt, man betrügt...zu Schaden des Landes und des gesamten Volkes.
Das Märchen von dem billigen Atomstrom und der billigen Kohle
"...Unangefochtener Spitzenreiter bei der staatlichen Förderung ist demnach die Steinkohle, die Vergünstigungen in Höhe von 311 Milliarden Euro erhalten hat, davon knapp 200 Milliarden allein als direkte Finanzhilfen. Die Atomkraft kommt auf 213 Milliarden Euro an staatlicher Förderung, die Braunkohle hat 87 Milliarden erhalten, wobei hier Steuervergünstigungen den Löwenanteil ausmachen. Mit 67 Milliarden Euro haben die Erneuerbaren bislang die geringste Förderung erhalten, was auch auf den bislang noch recht kurzen Förderzeitraum zurückzuführen ist, wie die Studie erklärt. Jedoch werde die EEG-Förderung transparent im Strompreis ausgewiesen, was bei den staatlichen Förderungen für Kohle und Atom nicht der Fall sei. Deshalb entstehe der Eindruck, dass die Erneuerbaren aufgrund der EEG-Vergütungen der Preistreiber der Stromversorgung seien, während konventionelle Energieträger eine bezahlbare Energieversorgung sicherstellen würden..."
so schwer ist es nicht dahinter zukommen das das alles eine Lüge der Lobbyverbände ist,
und die Energielobby ist mit den Banken die Einflussreichste...
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und viele andere Quellen, google machts möglich
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