Scheint mittags (zu Spitzenlastzeiten) viel Sonne, dann verdrängt der Strom aus Photovoltaikanlagen häufig teure Öl- oder Gaskraftwerke. Dadurch fällt der Strompreis. Auch der Windstrom verdrängt große Mengen konventioneller Kraftwerke und lässt über den Merit-Order-Effekt den Stromeinkauf im Handel günstiger werden. Dies war im Jahr 2006 in einem Ausmaß der Fall, dass eine durchschnittliche Preisreduktion von 7,83 € je Megawattstunde bewirkt wurde, wie eine Studie
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[Links nur für registrierte Nutzer] zeigt. Ein wesentlicher Faktor dafür waren die hohen Brennstoffpreise (besonders Gas). Diese Studie setzt voraus, dass die Einspeisungen von Strom aus erneuerbaren Energien exakt prognostiziert werden können
[Links nur für registrierte Nutzer] und dass sämtlicher Strombedarf über die Strombörse abgedeckt wird
[Links nur für registrierte Nutzer]. Eine Studie
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[Links nur für registrierte Nutzer] weist einen Preissenkungseffekt von 2,4 (€/MWh)/GW
REG aus. Mit einer mittleren Einspeisung von 4,6 GW an Windstrom ergibt sich eine durchschnittliche Senkung des Strompreises um 11,0 €/MWh. Hochgerechnet auf den Verbrauch von 492 TWh errechnet sich ein Merit-Order-Effekt in Höhe von 5,4 Mrd. € für das Jahr 2008.