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Umfrageergebnis anzeigen: Soll Griechenland aus der Eurozone fliegen?

Teilnehmer
186. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja

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Thema: Griechenland in der Krise / Sammelstrang

  1. #11001
    Mitglied Benutzerbild von Kringel
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    Standard AW: Griechenland kommt zur Besinnung

    Zitat Zitat von vista Beitrag anzeigen
    Nicht die Zinsknechtschaft des Fiat-Moneysystems bedingt den ausufernden Sozialstaat, sondern die Verschuldung der öffentlichen Hand sind Ursache der Finanzkrisen. Dabei sind die Zinsen, die Wurzel allen Übels, derweil es ausschließlich Privatbanken sind, welche sie festsetzen, kassieren und sich daran bereichern. Dadurch geraten Staaten, Länder und Kommunen in Abhängigkeit und werden mehr oder weniger von den Banken regiert. Motor dieses Systems ist die Korruption.
    Die uneendliche Verschuldung ist nur mit Geld aus dem nichts (Fiat-Money) möglich.

    Zitat Zitat von vista Beitrag anzeigen
    In einem kapitalistischen System wie das unsere ist soziale Marktwirtschaft ein Widerspruch.
    "unser System" ist, mit einer Staatsquote von ca 60%, ein Sozialismus mit einer Planwirtschaft.

    Zitat Zitat von vista Beitrag anzeigen
    Ein Markt kann aber auch funktionieren, wenn die Güter sozial verteilt werden.
    Um die Güter zu verteilen musst du sie vorher aber erst den Eigentümern weg nehmen. Und die Eigentümer sind die Produzenten. Also die arbeiter.

    Zitat Zitat von vista Beitrag anzeigen
    Das ist nur eine Preisfrage. Die Preise werden über die Steuern auch für Sozialleistungen reguliert.
    Preise fest zu legen hat die DDR auch schon versucht. Das funktioniert nicht weil Preise immer relativ sind.

    Zitat Zitat von vista Beitrag anzeigen
    Beim Grundeinkommen ist es das gleiche.
    Finanziert wird das Grundeinkommen mit Hilfe von ‚Steuern und Abgaben.
    Also in dem man das Volk erst enteignet und das Enteignete dann wieder verteilt.

    Zitat Zitat von vista Beitrag anzeigen
    Das Grundeinkommen wird von der Allgemeinheit finanziert. Dabei werden natürlich die Millionäre mehr zur Kasse gebeten als die Arbeitnehmer. Dabei spielt insbesondere die Produktivität eine herausragende Rolle. Mit zunehmender Rationalisierung und Automatisierung schrumpft die benötigte menschliche Arbeitskraft. Daran dürfen nicht nur Unternehmen, sondern es müssen alle daran profitieren.
    Hast du dir mal gedanken gemacht wie der Millionär zum Millionär geworden ist? Entweder hat er dafür gearbeitet, gespart, oder geerbt (was aber bedeutet das vorher die Beerbten das Vermögen erwirtschaftet haben).
    Einzige Ausnahme sind die, die ihr Vermögen vom Staat oder durch den Staat bezogen haben (durch staatliche Subventionierung oder bevorteilung am Markt)

    Warum sollen die erstens: ihr Eigentum für die faulen hergeben? Und zweitens: warum soll überhaupt noch irgendjemand beschtrebt sein besser oder härter zu arbeiten und so den Fortschritt voran zu treiben wenn es ihm sowieso weg genommen wird und er garnichts von seinem persönlichem Einsatz hat?

    Zitat Zitat von vista Beitrag anzeigen
    Enteignen braucht man nur die Banken. Die gehören allesamt in staatliche Hand. Sie dienen nur dazu, Geld, dem entsprechende reale Werte gegenüber stehen, unter die Leute zu bringen.
    Steuern sind Enteignung.
    Zwangsabgaben in Sozialsysteme sind Enteignung.
    Geldschöpfung aus dem nichts ist eine versteckte Steuer und somit Enteignung.

    Banken müssen nicht Enteignet werden. Es muss lediglich ein Mindestreservesatz von 100% durchgesetzt werden. Und das in Umlauf bringen von ungedecktem Geld muss als Geldfälschung betrachtet und bestraft werden.

    Zitat Zitat von vista Beitrag anzeigen
    Wir haben nicht nur eine freie, sondern eine turbokapitalistische Marktwirtschaft. Einem weltweiten Geldumlauf von 200 Billionen stehen gerade mal 20 Billionen reale Werte gegenüber. Kein Wunder das so was von einem Crash in den anderen führen muss.
    Eine freie Marktwirtschaft bedeutet das Verträge freiwillig zwischen zwei Parteien geschlossen werden dürfen (solang keim dritten geschadet wird)
    Davon sind wir meilenweit entfernt. Egal in welchem bereich werden die Verträge und Inhalte vom Staat vor gegeben und abweichungen bestraft.

    Zitat Zitat von vista Beitrag anzeigen
    Einem weltweiten Geldumlauf von 200 Billionen stehen gerade mal 20 Billionen reale Werte gegenüber. Kein Wunder das so was von einem Crash in den anderen führen muss.
    Nein. Hinter dem Geld steht garkein wert. In Worten: NULL
    Ja, das muss von einer Krise in die nächste führen.
    Aber das hat nichts mit Kapitalismus zu tun. Weil ein Staatsmonopol auf Geld schonmal nicht kapitalistisch ist sondern Planwirtschaftlich.

    Zitat Zitat von vista Beitrag anzeigen
    Dieses Kasino der Finanzmärkte vermag man nur dadurch abzustellen, indem man das Zinsnehmen verbietet. Dann hört die ganze Spekulation von ganz alleine auf, weil daran nichts mehr zu verdienen ist.
    Dann wird eben mit Waren spekuliert.
    Wenn du Eigentümer einer Wohnung bist und sie vermietest bekommst du Miete. Also eine Nutzungsgebühr auf dein Eigentum. Nichts anderes ist das mit dem Geld. Zinsen zu verbieten bedeutet erstens Eigentum zu verbieten und bedeutet zweitens das es nahezu keinen Fortschritt mehr gibt.

    Zitat Zitat von vista Beitrag anzeigen
    Vor dem Hintergrund dieses Spektakels frage ich mich, was die wenigen mit all ihrem Geld machen, wenn ihnen dafür nur ein winziger Bruchteil von Gütern und Dienstleistungen zur Verfügung steht. Dagegen leiden Millionen unter Armut oder müssen sogar verhungern.

    Sie haben recht. Soziale Marktwirtschaft in unserem kapitalistischen System ist nicht nur ein Widerspruch, sondern ein Witz.
    Die Menschen müssen hungern weil ihnen das Recht sich selbst zu versorgen vom Staat genommen wird.
    "Die erste Lektion der Ökonomie ist die Knappheit: Es gibt niemals genug von irgend etwas, um alle befriedigen zu können, die es haben wollen. Die erste Lektion der Politik ist die Nichtbeachtung der ersten Lektion der Ökonomie." Thomas Sowell, amerikan. Ökonom

  2. #11002
    mitGlied Benutzerbild von elas
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    Standard AW: Griechenland kommt zur Besinnung

    Zitat Zitat von cruncher Beitrag anzeigen
    Dann ist es zu spät
    Es wird überall nur mit Wasser gekocht.

    Ein Zurück in die Zeit des letzten Jahrhunderts gibt es nicht und hat es nie gegeben.
    Es gibt immer Lösungen durch neue Entwicklungen.

    in 10 Jahren steht der Dax bei 15000 Euro/Neuro/Globo oder sonstwas.
    Man muss dabeibleiben!
    Unsere fälschlich so genannte „Zivilisation“ beruht in Wirklichkeit auf Zwangsarbeit und Sklaverei, Zuhälterei und Prostitution, Organisierter Kriminalität und Kannibalismus.
    Prof. Dr. Jack D. Forbes

  3. #11003
    mitGlied Benutzerbild von elas
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    Standard AW: Griechenland, EU und Euro

    Zitat Zitat von tosh Beitrag anzeigen
    Die Sozialhilfe-Empfänger bekommen jetzt schon kein Geld mehr vom Staat.
    GR hat sich auch von gr Banken riesige Summen geliehen, die dürfen sie (und ihre sparenden Kunden) wohl in den Wind schreiben.

    Und gr Bürger, die noch wertvolle Euros in der Tasche haben, werden sicher nicht so blöd sein, die gegen fast wertlose Drachmen einzutauschen!
    Sie säen nicht, sie ernten nicht und die EU ernähret sie doch!
    Unsere fälschlich so genannte „Zivilisation“ beruht in Wirklichkeit auf Zwangsarbeit und Sklaverei, Zuhälterei und Prostitution, Organisierter Kriminalität und Kannibalismus.
    Prof. Dr. Jack D. Forbes

  4. #11004
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    Standard AW: Griechenland kommt zur Besinnung

    Zitat Zitat von elas Beitrag anzeigen
    Es wird überall nur mit Wasser gekocht.

    Ein Zurück in die Zeit des letzten Jahrhunderts gibt es nicht und hat es nie gegeben.
    Es gibt immer Lösungen durch neue Entwicklungen.

    in 10 Jahren steht der Dax bei 15000 Euro/Neuro/Globo oder sonstwas.
    Man muss dabeibleiben!

    Das mit dem Dax und der Weiterentwicklung würde ich ja unterschreiben, aber wenn man bei MM jetzt plötzlich liest D müßte trotz des Risikos einer ernsten Rezession aus dem Euro ausscheiden, kommen mir kangsam Zweifel ob hier noch jemand durchblickt.
    Niemand ist mehr Sklave, als der sich frei fühlt ohne es zu sein. Goethe
    Wir sehen viel, nehmen aber wenig wahr. Arthur Conan Doyle

  5. #11005
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    Standard AW: Griechenland kommt zur Besinnung

    [QUOTE]
    Zitat Zitat von lupus Beitrag anzeigen
    Das ist aber nur die halbe Wahrheit.
    Wir sind jedenfalls in Deutschland besser gebildet als vor hundert Jahren und was hat es uns gebracht in der Zwischenzeit.....
    Was für eine Frage, es hat uns gebracht das das Wohlstandsniveau höher ist als vor 100J.

    Wir bewegen uns zur Zeit stark entgegen gesetzt. Die rangezogene Elite hat sich zum Geldadel entwickelt und beutet seine
    eigene Gesellschaft und die Welt aus.
    Verschon mich mit linken Spontisprüchen....

    Der Faktor EQ wurde sträflich vernachlässigt, und heute bekommen wir die Rechnung
    durch eine falsch verstandene Demokratie sprich Freiheit für alle die tun und lassen können, was Ihnen gerade einfällt.
    genauso wird in Deutschland und Europa Politik gemacht, Allerdings werden die Habenden bevorzugt.
    Ach was, wer sind denn die "Habenden"?

    Übrigens:
    Monopole gibt es zuhauf, man beachte nur die Energiewirtschaft. Andere Monopol-Gemeinschaften bilden sich dadurch , das sie
    Intressensgemeinschaften bilden siehe Apotheker und Ärzteverbände, Schornsteinfegermonopol, oder der TÜV der Angeblich
    kein Monopol mehr hat...sind hier die preise seit dem gefallen ...mitnichten sie sind gestiegen, weil man sich einig ist und genügend
    für jeden TÜV übrig bleibt, und wie gesagt man notfalls die preise erhöht wie seit Jahren es passiert. Dabei bedenke man, das
    der TÜV zum Beispiel kein Produzierendes Gewerbe ist, sondern nur kosten verursacht zu lasten der Bürger.......

    ....gibts da eigentlich auch eine Quintessenz..oder anders gefragt, was möchtest du mir mitteilen?
    ...das Thema war Bildung und desssen Notwendigkeit....

  6. #11006
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    Standard AW: Griechenland kommt zur Besinnung

    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    Ein Staat hat kein Geld! Er nimmt es den Bürgern weg und verteilt es dann an die von dem er bei der nächsten Wahl die meißten stimmen möchte.

    Auch Schulen sind keine Erfindung vom Staat sondern der privaten Wirtschaft.
    Welche Privatwirtschaft hat denn die Schulen erfunden??:rolleyes:

    Die ersten Schulen waren Klosterschulen, also religiöse einrichtungen, die ersten Universitäten ebendso da sie aus diesen Schulen hervorgingen.

    Ist für die Debatte dennoch unerheblich, private Investitionen werden nie eine flächendeckende Bildung hervorbringen da für sie nicht profitabel genug, desweiteren ist eine neutrale Bildung noch weniger gewährleistet als bei staatlichen Schulen.

  7. #11007
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    Standard AW: Griechenland kommt zur Besinnung

    Zitat Zitat von elas Beitrag anzeigen
    Diese Bildungssülze wird derartig überhöht dass es einem schlecht wird.
    Vor allem brauchen wir junge Menschen, die etwas unternehmen mit dem was sie auf der Schule gelernt haben nicht nur Akademiker, die warten bis man ihnen ein tolles Angebot macht.
    Du kannst keinen Wohlstand auf Hilfsarbeitern aufbauen, ohne Akademiker ohne Ingenieure und Wissenschaftler die für den technologischen Vorsprung vor anderen Ländern sorgen kannst du hier diese Lohnniveau nicht weiter halten und werden uns an Osteuropäische Verhältnisse anpassen. Hilfsarbeiter und geringqualifizierte haben wir genug, verdienen wollen die hier10€/h wärend die imOsten vllt 3€/h verdienen.
    Das sie das hier auch bekommen haben sie gerade diesen Akademikern zu verdanken die durch ihre Maschinen für die notwendige Produktivität sorgen.

    Will heissen nicht nur geistige Bildung sondern charakterliche Bildung ist gefragt.
    Wo aber soll die herkommen?
    ...sicher nicht aus diesem Forum...

    Die Menschen werden immer mehr vom Staat abhängig gemacht anstatt sich um ihr Leben selbst zu kümmern.
    Die Staatsquote ist zu hoch und muss dringend halbiert werden damit sich handeln wieder lohnt.
    selten das man sowas noch hört, mir als FDP Wähler, wahrscheinlich der letzte FDP wähler brauchst du das nicht erzählen.
    Dennoch gespart werden muss an Umverteilung, an sinnlosen dauerhaften Subventionen, die nur zur Lähmung und Stillstand führen, sparen an Verwaltung und andere unproduktive Ausgaben, aber sicher nicht an Bildung und Forschung.

  8. #11008
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    Standard AW: Griechenland, EU und Euro

    Zitat Zitat von tosh Beitrag anzeigen
    Der Plan (u.a. der Morgenthau-Plan) wurde lediglich aufgeschoben, weil die BRD noch im kalten Krieg als Puffer gegen den Osten gebraucht wurde.
    Unsere alttestamentarisch verbogenen "Freunde" müssen jahrzehntelang schwer daran gelitten haben, daß sie uns "Amalekiter" nicht einfach vernichten durften, so wie es ihrer alttestamentarischen Rachsucht (gegen wen auch immer!) und ihrem angeborenen Hang zur Grausamkeit entspricht. Jetzt hoffen sie, sich endlich mal wieder so richtig austoben zu dürfen.

  9. #11009
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    Standard AW: Griechenland kommt zur Besinnung

    [QUOTE=Trantor;5367636][QUOTE]

    Was für eine Frage, es hat uns gebracht das das Wohlstandsniveau höher ist als vor 100J.

    Das ist schon richtig, nur kannste auch nicht leugnen, das wir erheblich Rückentwicklungen haben, was für eine Gesellschaft
    wie Deutschland nun mal probleme aufwirft. können oder wollen wir uns das leisten....


    Verschon mich mit linken Spontisprüchen....

    Was heisst hier sponti-Sprüche, Ich versuche als Bürger und Steuerzahler meine nicht von der Politik abhängige Meinung dazustellen.
    das sind zwei paar Stiefel.




    Ach was, wer sind denn die "Habenden"?

    Gute Frage und sie ist auch schwer zu beantworten, weil gewisse Faktoren ausgeschlossen werden müssen.
    Gemessen an das Brutto-sozialprodukt eine Inders, bin ich Habend....?(
    gemessen aber an meiner Lebens-leistung verwehrt mir der Staat mein Haben im erheblichen maße, das ist
    der feine Unterschied.

  10. #11010
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    Standard AW: Griechenland kommt zur Besinnung

    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    Die uneendliche Verschuldung ist nur mit Geld aus dem nichts (Fiat-Money) möglich.
    Wenn die Politik die Kontrolle über das Geld rigoros einführte, den Oligarchen und Bankern das Handwerk legte und die Zinsknechtschaft abschaffte, gäbe es keine Verschuldung. Grundbedingung dafür wären öffentlich-rechtliche Zentralbanken und Enteignung aller Banken.
    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    "unser System" ist, mit einer Staatsquote von ca 60%, ein Sozialismus mit einer Planwirtschaft.
    Das Gegenteil ist der Fall. Der Turbokapitalismus, der die Finanzmärkte als riesengroße Spielhallen betrachtet, in denen es nur Gewinner gibt, führt uns von einer Schuldenfalle in die andere, wo der kleine Mann die Schulden aufgehalst bekommt, und die Reichen immer reicher werden. Schaue man sich doch nur an, was in Griechenland abgeht. Den Schulden der Bevölkerung stehen die Forderungen einiger weniger gegenüber, die ihr Vermögen im Ausland deponiert haben. Würde man die zur Kasse bitten, gäbe es keine Finanzkrise in diesem Land.
    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    Um die Güter zu verteilen musst du sie vorher aber erst den Eigentümern weg nehmen. Und die Eigentümer sind die Produzenten. Also die arbeiter.
    Die Eigentümer von Unternehmungen produzieren keine Güter. Es sind die Arbeiter mit ihren Maschinen und Automaten, welche das Vermögen einiger weniger erwirtschaften und dabei noch ausgebeutet werden, weil die menschliche Arbeitskraft immer weniger und die automatische immer mehr wird. Auch das ist ausschließlich Verdienst der Arbeitnehmer. Will heißen, die Produktivitätssteigerung ist ausschließlich auf den Einsatz der Arbeitnehmer zurückzuführen, die sich mit Hilfe ihrer Innovation, Rationalisierung und Atomatisierung selber mehr und mehr ausschalten. Die Arbeitnehmer allein sind es, die den Profit einfahren müssten. Stattdessen werden sie als faules Gesindel beschimpft, nachdem sie dafür gesorgt haben, dass die Produktion auch ohne sie sogar noch besser läuft.
    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    Preise fest zu legen hat die DDR auch schon versucht. Das funktioniert nicht weil Preise immer relativ sind.
    Von Festsetzen der Preise ist nicht die Rede. Preise müssen sich frei nach Angebot und Nachfrage gestalten. Dazu bedarf es eines Marktes, in dem nur soviel Geld vorhanden ist, wie dem Werte und Dienstleistungen gegenüberstehen. Das ist freie Marktwirtschaft. Die gestaltet sich in einem freien Wettbewerb, in dem alle, die daran beteiligt sind, einen angemessenen Anteil bekommen, von ganz allein.
    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    Also in dem man das Volk erst enteignet und das Enteignete dann wieder verteilt.
    Enteignen braucht man nur Banken. Alles andere läuft von ganz allein, nachdem die Zinsknechtschaft und die Herrschaft der Oligarchen, Banker und Multimillionäre ihr Ende hat.
    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    Hast du dir mal gedanken gemacht wie der Millionär zum Millionär geworden ist? Entweder hat er dafür gearbeitet, gespart, oder geerbt (was aber bedeutet das vorher die Beerbten das Vermögen erwirtschaftet haben).
    Zum Millionär kann man nur durch Erbschaft, Zinsknechtschaft oder Unterdrückung der arbeitenden Bevölkerung kommen. Bis zu einer gewissen Höhe muss es gefördert werden, Unternehmen zu gründen und besondere Leistungen, die auch der Allgemeinheit zu gute kommen. Aber ab einer festgesetzten Höhe muss eine Besteuerung einsetzen, die Missbrauch von Vermögen verhindert.
    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    Einzige Ausnahme sind die, die ihr Vermögen vom Staat oder durch den Staat bezogen haben (durch staatliche Subventionierung oder bevorteilung am Markt)
    Bei Zugrundlegung einer gerechten Vermögensverteilung erübrigen sich solche Maßnahmen.
    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    Warum sollen die erstens: ihr Eigentum für die faulen hergeben? Und zweitens: warum soll überhaupt noch irgendjemand beschtrebt sein besser oder härter zu arbeiten und so den Fortschritt voran zu treiben wenn es ihm sowieso weg genommen wird und er garnichts von seinem persönlichem Einsatz hat?
    Mit zunehmender Automatisierung, gilt es nicht nur den Arbeitsmarkt zu beleben, sondern vor allem die Nachfrage sicherzustellen. Was nützt es, wenn man Autos vollautomatisch herzustellen vermag, und niemand da ist, der sie kaufen kann. Das wusste schon Henry Ford vor 100 Jahren: „Autos kaufen keine Autos.“
    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    Steuern sind Enteignung.
    Zwangsabgaben in Sozialsysteme sind Enteignung. Geldschöpfung aus dem nichts ist eine versteckte Steuer und somit Enteignung.
    Steuern sind nötig, um Aufgaben des allgemeinen Wohls zu finanzieren. Dabei denke ich z. B. nur an die Infrastruktur, die ohne Steuern nicht finanzierbar wäre. Geldschöpfung ist erforderlich, um überhaupt Geld in den Markt zu bringen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass dem geschöpften Geld eine gleiche Menge an Güter und Dienstleistungen gegenübersteht.
    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    Banken müssen nicht Enteignet werden. Es muss lediglich ein Mindestreservesatz von 100% durchgesetzt werden. Und das in Umlauf bringen von ungedecktem Geld muss als Geldfälschung betrachtet und bestraft werden.
    Banken mit dem Zweck, Gewinne zu erzielen, müssten unbedingt enteignet werden. Banken auf genossenschaftlicher Basis könnten in privater Hand bleiben.
    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    Eine freie Marktwirtschaft bedeutet das Verträge freiwillig zwischen zwei Parteien geschlossen werden dürfen (solang keim dritten geschadet wird)
    Davon sind wir meilenweit entfernt. Egal in welchem bereich werden die Verträge und Inhalte vom Staat vor gegeben und abweichungen bestraft.
    Eine freie Marktwirtschaft basiert auf Angebot und Nachfrage, wobei der Staat lediglich darüber wacht, dass sich Geld, Güter und Dienstleistungen ausgewogen gegenüberstehen, so dass weder Inflation noch Deflation eintreten können.
    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    Nein. Hinter dem Geld steht garkein wert. In Worten: NULL Ja, das muss von einer Krise in die nächste führen.Aber das hat nichts mit Kapitalismus zu tun. Weil ein Staatsmonopol auf Geld schonmal nicht kapitalistisch ist sondern Planwirtschaftlich.
    Geld an sich ist wertlos. Es dient nur dazu den Warenaustausch sicherzustellen. Geld ist also nur ein Kompensationsmittel. Allein der Staat muss dafür sorgen, dass dies problemlos geschieht. Davon sind wir allerdings mit unserem derzeitigen globalen Finanzsystem weit entfernt. Nicht die Politik bestimmt über den Zahlungsverkehr und die Finanzmärkte, sondern einige wenige haben den unter sich aufgeteilt und bestimmen damit, angetrieben von der Korruption, über die Politiker.
    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    Dann wird eben mit Waren spekuliert. Wenn du Eigentümer einer Wohnung bist und sie vermietest bekommst du Miete. Also eine Nutzungsgebühr auf dein Eigentum. Nichts anderes ist das mit dem Geld. Zinsen zu verbieten bedeutet erstens Eigentum zu verbieten und bedeutet zweitens das es nahezu keinen Fortschritt mehr gibt.
    Nicht die Spekulation, sondern ausschließlich Angebot und Nachfrage bestimmen über den Preis. Das ist bei Mieten genauso wie bei sonstigen Gütern und Dienstleistungen. Voraussetzung dafür ist allerdings ein gut funktionierender Markt unter staatlicher Kontrolle.
    Zitat Zitat von Kringel Beitrag anzeigen
    Die Menschen müssen hungern weil ihnen das Recht sich selbst zu versorgen vom Staat genommen wird.
    Die Menschheit hungert deshalb zu einem großen Teil, weil ihnen die Lebensgrundlage durch Ausbeutung und Unterdrückung entzogen wird.
    Bankraub: das Werk von Dilettanten.
    Wahre Profis gründen eine Bank.
    Berthold Brecht

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