Das war leider schon häufiger der Fall. Jede Depression oder Geldentwertung hat die Vermögen der Normalbürger vernichtet.
Deswegen hat man in D auch schon vor langer Zeit das gesetzliche Rentensystem eingeführt, das es in dieser Form fast nirgends auf der Welt gibt.
Dieses System über die Jahrzehnte seit der 'geistig-moralischen-Wende' Kohls madig zu machen und der privaten Vorsorge das Wort zu reden, anstatt die gesetzliche auf eine breitere Basis (inkl. Beamtenschaft, Selbständige etc) zu stellen ist genau die Politik der Kapitalinteressen, die es ihnen ermöglicht rund alle 50 Jahre wieder und wieder den gleichen Raubzug zu starten und über Umverteilung von Unten nach Oben der herrschenden Klasse neue Vermögen anzueignen, die die breite Masse erwirtschaftet hat.
Genau hier zeigt sich die böse Fratze des 'britischen Empires' im Vergleich zum kontinentalen, vor allem deutschen System.
Da die Leute aber offensichtlich in jeder neuen Generation die gleichen Fehler immer wieder macht, geschehe es ihnen recht. Wer partout nicht aus der Geschichte lernen will der ist halt verdammt, die gleiche Zeche zu zahlen wie ihre Großväter. Pech gehabt, dumm geblieben, unbelehrbar.
Ich habe nie in eine LV oder andere Wertpapiere investiert weil ich seit fast 30 Jahren erkenne, dass sich die Geschichte wiederholen wird.
Aber alles Schwatzen und Aufklären hat wie immer nichts gefruchtet. Die Leute folgen ihrer Gier heute wie vor 100 Jahren. So what, lass sie verzocken und für Null gearbeitet haben. Ich habe mein Leben stets in vollen Zügen genossen und auf die Zukunft nicht viel gegeben. Denn merke: erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
Man kann sein Leben nicht auf 30 oder gar 50 Jahre planen. Wer das behauptet weiß nicht, was Leben eigentlich ist - und vor allem, mit welchen Risiken ein Leben behaftet ist.
Wohl aber kann man eine gesellschaftliche Entwicklung auf Jahrzehnte planen. Heute ernten wir schließlich die Krisen, die in D Anfang 1982 ihren Anfang nahm, seit 1971 mit der Loslösung des Dollars vom Gold in der westlichen Welt - oder seit Gründung der FED in 1911 im Weltfinanzmaßstab. Egal welche Marke man nimmt, sie alle stehen für eine imperiale Politik, nicht für eine vom Kontinent geprägte wissenschaftlich humanistische. Letztere hat bisweilen 2 Mal den Kürzeren gezogen - und wird es vermutlich in den kommenden Monaten ein drittes Mal.
Nämlich dann wenn D für die EU-Bürgschaften einspringen soll. 211 Mrd. bis jetzt, halleluja! Wie viele Kilometer Magnetbahn man dafür hätte bauen können, inkl. Arbeitsplätze, Steuereinnahmen, Verkehrsentlastung und Zukunftsinnovation!
Aber was rede ich. Die Leute wollen es gar nicht begreifen.




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