Für uns gibt es da nichts zu gewinnen. Das sind interne Probleme des Landes. Der Westen sollte sich da raus halten. Bei den ersten toten Zivilisten, die durch Nato-Bombenabwürfe sterben, gibt es wieder Lichterketten von München bis Hamburg.
Der Westen kann mit einem Engagement in muslimischen Ländern nur verlieren. Früher oder später heißt es doch, die Kreuzritter kommen und es geht nur ums Öl. Warum handelt hier nicht die Arabische Liga? Es ist wie immer, die kriegen selbst nichts auf die Reihe und lassen andere für sich arbeiten.
Gibt es eigentlich tatsächlich Leute, die meinen, die Auständischen und Rebellen wären auch nur einen Hauch besser als Gaddafi? Das ist ein Bürgerkrieg, den der Westen nun in eine ganz bestimmte Richtung lenkt. Beide Seiten sind Verbrecher und werden ihr Volk unterdrücken, nur dass Gaddaffi zumindest kein Islamist war.
Diejenigen, die gestern noch nach einem Militäreinsatz aus Amerika gerufen haben, werden schon morgen zum Hass gegen Amerika aufrufen, weil sie ins heilige land eingedrungen sind und Frauen und Kinder töten würden. Genausp war es in Afghanistan und Irak. Dort hieß es zuerst auch, man soll doch endlich die Terrorregime stürzen.
(Quasi)Dikatoren sind der einzige Stabilitätsfaktor in muslimischen Ländern. Man schaue nur mal nach Pakistan.
Man schaue nur nach Afghanistan oder Irak. Dort haben die Menschen alle Möglichkeiten, eine funktionierende Demokratie mit Hilfe des Westens aufzubauen. Und? Nichts! Das können die nicht, weil sie nicht wollen. Was sollte uns veranlassen zu glauben, dass es in Libyen anders wäre?
die linksverseuchten Mainstream-Medien sabbern wieder kriegslüstern, wie 1999, als im Feldzug gegen Serbien der Kosovo freigebombt wurde. Der Gas-Gerd und der Grünling Joschka mittendabei und sogar federführend. Ergebnis ist der islamische Drogen- und Mafiastaat Kosovo – ein zweiter Hort der Unruhe wird nun in Libyen angestrebt. Man fragt sich, was unsere Politiker reitet, einen solchen Blödsinn anzuzetteln.
Und ausnahmsweise muss ich Guidomobil einmal Recht geben. Wir wissen gar nicht, wen wir da unterstützen. Es wäre durchaus möglich, dass am Ende dieser Revolte ein fundamentalistischer Gottesstaat herausbrät.
Die Fundamentalisten stehen jedenfalls schon in ganz Nordafrika bereit und warten, dass sie die Trümmer aufsammeln und in ihrem Sinne ordnen können.
Der Westen wird dazu garantiert nicht eingeladen. Aber kämpfen darf er.
ein bekanntes Übel , das uns derzeit nicht schadet , soll gegen unbekannte neue und möglicherweise für uns schlimmere Übel ausgetauscht werden. — Dazu nimmt man auch den Tod und die Verstümmelung vieler Menschen, die Verwüstung un d den Zusammenbruch eines bisher funktionierenden Staates in Kauf. — Haben die blöden Politiker aus dem Kosovo nichts gelernt? –
In moslemischen Länder braucht es eine starke
Hand die die Moslems im Zaune hält.
Ob das ein Diktator ist geht mir am Arsch
vorbei. Hoffentlich er hält mir die Moslems
vom Hals.
Und der Affen-Gaffi hat das gemacht. Jetzt
unsere Helfer wegbomben ist unfair. Jetzt
kommen die Eselknutscher zu Millionen.
Viele hier verfügen über ein Halbwissen.
Um den Libyschen Konflikt zu beurteilen, muss man seine Ursprünge kennen.
Es geht den Rebellen sicherlich nicht um Demokratie. Libyen besteht aus Clans/ Stämmen. Diese kämpfen nun gegeneinander. Keiner Will dort Demokratie, jeder will seinen Clan an der Macht wissen.
Nun mischt sich der Westen ein… ein großer Fehler.
Clan A bekämft Clan B.
Der Westen hilft nun Clan B. Dieser Clan würde sich bei Erfolgreichem Aufstand berechtigt sehen, Angehörige des Clans A zu massakrieren.
ISt das die westliche Auffassung von Gerechtigkeit und Menschenrechten?
*lach*
Wenn der Westen nun denkt, dass Clan B sich dankbar zeigen wird, dann irrt er sich gewaltig. Das wird in der ersten Zeit so sein, schon möglich, doch letztendlich wird sich das Spiel wie in so vielen Konflikten abermals wiederholen.
Bei Gaddafi wissen wir was wir haben. der Westen will offenbar in seiner abrundtiefen Naivität die Büchse der Pandorra öffnen.
Ich zweifle an der Logik des Westens in diesem Falle…