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Thema: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

  1. #7041
    Orthodox Benutzerbild von Ausonius
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Stopblitz Beitrag anzeigen
    Es ist gut möglich, dass es 25000 Dresdner erwischte. Allerdings befanden sich noch ungezählte Mengen an Flüchtlingen aus Ostpreußen und Schlesien in der Stadt. Allein auf dem Hauptbahnhof der Stadt campierten diese Menschen ohne Obdach. Kannst du dir ungefähr ausmalen was von denen übrig blieb nachdem ein Bombenteppich den Bahnhof getroffen hat?
    Ja, aber: bei der Bergung der Toten wurde mit Flüchtlingen nicht anders verfahren als mit toten Dresdnern, d.h., sie wurden auf die gleiche Art erfasst. Man kann ausgehen, dass die Zahl der Flüchtlinge in den frühen Polizeibericht mit einfloss.


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  2. #7042
    Stopblitz
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Ausonius Beitrag anzeigen
    Ja, aber: bei der Bergung der Toten wurde mit Flüchtlingen nicht anders verfahren als mit toten Dresdnern, d.h., sie wurden auf die gleiche Art erfasst. Man kann ausgehen, dass die Zahl der Flüchtlinge in den frühen Polizeibericht mit einfloss.
    Ja aber eine Nachbarin von meinen Eltern war 1945 zur Zeit des Angriffs in der Stadt und die berichtete auch von gezielten Tieffligerangriffen, die heute von der 'Expertenkommission' negiert werden. Ich glaube eher jemaden, der das ganze persönlich erlebt hat als irgendwelchen 'Experten' die uns heute verkaufen wollen, dass doch 'nur' 25000 Zivilisten 'human' zu Tode befreit wurden.

    Abgesehen davon waren reichlich Tote in Stücke gerissen oder verascht und somit kann ihre Zahl niemals genau festgetellt werden. Allerings sind die 25000 ein Schlag ins Gesicht für die Toten und für die, die dieses Kriegsverbrechen überlebt haben.

  3. #7043
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Dass die Bombenopfer von Dresden nur geschätzt werden können, ist eine Tatsache. Jetzt meine Frage: Sind Schätzungen kurz nach einem Ereignis oder ca. 60 J. nach dem Ereignis glaubhafter?

  4. #7044
    Orthodox Benutzerbild von Ausonius
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Stopblitz Beitrag anzeigen
    Ja aber eine Nachbarin von meinen Eltern war 1945 zur Zeit des Angriffs in der Stadt und die berichtete auch von gezielten Tieffligerangriffen, die heute von der 'Expertenkommission' negiert werden. Ich glaube eher jemaden, der das ganze persönlich erlebt hat als irgendwelchen 'Experten' die uns heute verkaufen wollen, dass doch 'nur' 25000 Zivilisten 'human' zu Tode befreit wurden.
    Zeitzeugenberichte können ein Gefühl für den Schrecken vermitteln (wie Kurt Vonneguts Buch "Schlachthaus 13"), aber sie sind eben nur bedingt geeignet, dass Gesamtereignis zu erklären. Dazu dienen amtliche Dokumente, Totenlisten... denn in einem können wir uns wohl einig sein: kein Zeitzeuge kann für sich beanspruchen, jede einzelne Leiche gesehen und gezählt zu haben.
    Die Tieffliegerangriffe: es fällt tatsächlich etwas schwer, sich vorzustellen, wie bei einem Nachtangriff die Jagdmaschinen durch die Großstadt gekurvt haben sollen.
    Aber ehrlich gesagt, finde ich die Frage nicht so relevant. Selbst wenn die Tiefflieger da waren, so ist es unstrittig, dass die Masse der Opfer durch die Bomben getötet wurden. Ebenso ist es unstrittig, dass der Luftangriff ein Verbrechen an der Dresdner Zivilbevölkerung war - mit oder ohne Tiefflieger. Man sieht also, die Tiefflieger spielen in der Erinnerungskultur auch eine symbolhafte Rolle.


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  5. #7045
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Ausonius Beitrag anzeigen
    Zeitzeugenberichte können ein Gefühl für den Schrecken vermitteln (wie Kurt Vonneguts Buch "Schlachthaus 13"), aber sie sind eben nur bedingt geeignet, dass Gesamtereignis zu erklären. Dazu dienen amtliche Dokumente, Totenlisten... denn in einem können wir uns wohl einig sein: kein Zeitzeuge kann für sich beanspruchen, jede einzelne Leiche gesehen und gezählt zu haben.
    Die Tieffliegerangriffe: es fällt tatsächlich etwas schwer, sich vorzustellen, wie bei einem Nachtangriff die Jagdmaschinen durch die Großstadt gekurvt haben sollen.
    Aber ehrlich gesagt, finde ich die Frage nicht so relevant. Selbst wenn die Tiefflieger da waren, so ist es unstrittig, dass die Masse der Opfer durch die Bomben getötet wurden. Ebenso ist es unstrittig, dass der Luftangriff ein Verbrechen an der Dresdner Zivilbevölkerung war - mit oder ohne Tiefflieger. Man sieht also, die Tiefflieger spielen in der Erinnerungskultur auch eine symbolhafte Rolle.
    Da kam sogar letztens - man lese und staune - eine Zeitzeugenreportage in dem ein Flieger davon berichtet hat. Kam im Dritten zur besten Sendezeit. Nachts um 2 oder so. Weiß nur nicht mehr wie die Reportage hieß.

  6. #7046
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Ausonius Beitrag anzeigen
    Die Tieffliegerangriffe: es fällt tatsächlich etwas schwer, sich vorzustellen, wie bei einem Nachtangriff die Jagdmaschinen durch die Großstadt gekurvt haben sollen.


    So ein Schwachsinn!

    Natürlich haben die tagsüber ihre Angriffe geflogen.

    Wer hatte denn 1945 die Luftherrschaft über Schland?

    Ansonsten fällt ihr Posting durch den Versuch auf die Dehnfähigkeit diverser Dickdärme zu testen.
    Niemand ist mehr Sklave, als der sich frei fühlt ohne es zu sein. Goethe
    Wir sehen viel, nehmen aber wenig wahr. Arthur Conan Doyle

  7. #7047
    Orthodox Benutzerbild von Ausonius
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Deutschmann Beitrag anzeigen
    Da kam sogar letztens - man lese und staune - eine Zeitzeugenreportage in dem ein Flieger davon berichtet hat. Kam im Dritten zur besten Sendezeit. Nachts um 2 oder so. Weiß nur nicht mehr wie die Reportage hieß.
    OK. Kann mir aber schwer vorstellen, dass das Usus war. Anders als bei den beiden späteren amerikanischen Tagangriffen, dürften die britischen Bomberflotten bei den ersten beiden großen Angriffen auf Dresden ohnehin nicht die Masse an Jägern dabeigehabt haben.
    Wie gesagt - für die Bewertung des Gesamtereignisses halte ich es für irrelevant, ob Tiefflieger dabei waren oder nicht.
    Ich denke, sie spielen so eine große Rolle in der Erinnerung an Dresden, vielleicht weil man Angriffe mit einzelnen Jägern für besonders grausam und barbarisch hält. Warum, weiß ich nicht, vielleicht spielt hier das psychologische Moment, dass jemand mit einer technisch ausgereiften Waffe einzelne wehrlose jagt, eine Rolle. Der Tod durch die Spreng- oder Brandbombe ist gewiss nicht humaner.


    Freiheit oder AfD!

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  8. #7048
    Mitglied Benutzerbild von vaater
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von stechlin Beitrag anzeigen
    13. Februar



    wir gedenken unserer toten, wir gedenken unseres blutes, wir gedenken der verbrannten kinder, frauen und männer!
    Wir lassen es uns nicht nehmen, diesen verlust laut zu beklagen;
    wir lassen es uns nicht nehmen, dieses verbrechen ein verbrechen zu nennen.
    Wir werden die bilder unserer verbrannten städte lebendig halten, die bilder unserer verbrannten kulturdenkmäler und zeugnisse deutschen schaffens, die dem vaterlande und der ganzen welt geschenkt wurden.




    es gibt keine größere barbarei, als einem volke die kulturelle identität zu rauben, eines volkes geschichte zu zerstören.
    Der versuch, das verbrechen von dresden als einen akt der strafe zu rechtfertigen, soll den heiligen zorn in unserer brust solange lebendig halten, bis des apologeten wort für immer verstummt ist.
    Erst dann werden wir unseren toten frieden geben können.


    das sei unsere heilige pflicht!

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    bravo!!!!

  9. #7049
    Systemkritiker Benutzerbild von Grenzer
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Topas Beitrag anzeigen
    Dass die Bombenopfer von Dresden nur geschätzt werden können, ist eine Tatsache. Jetzt meine Frage: Sind Schätzungen kurz nach einem Ereignis oder ca. 60 J. nach dem Ereignis glaubhafter?
    Hohohoooo ,-
    diese Frage stellt sich mir immer ,-
    wenn ich Berichte über den Holocaust lese.

    Und ich werde immer ganz verwirrt ,-
    wenn ich die polnischen Zahlen zu den Ausschwitz-Toten lese,-
    und mit den späteren Zahlen vergleiche......

    Mehr sage ich nicht,-
    oder wurde der unselige § 130 mittlerweile gecancelt ? :knie:

  10. #7050
    Mitglied Benutzerbild von vaater
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Ausonius Beitrag anzeigen
    Ein klassischer Laien-Fehler, der dem studierten Historiker Gansel da unterlaufen ist: Zeitungsartikel, die "mit heißer Nadel" gestrickt werden, sind nicht die beste Quelle für so etwas. Im Falle der Bombardierung Dresdens sind es die verfügbaren Archivalien, die auch von der Kommission sämtlich ausgeschöpft wurden. Abgesehen davon: eigentlich müsste es dich doch freuen, dass doch nicht so viele Deutsche in Dresden umkamen, als von manchen Autoren wie Irving angenommen.
    Es lohnt sich nicht, auf eine solch kindlich/peinliche Provokation einzugehen.
    Ruh dich aus, Junge.

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