Es soll aber bitte nicht zu schnell geholfen werden, denn viele Missstände, die in Griechnland vorherrschen , können nur mit erheblichem Druck und Schmerz abgestellt werden. Die gr. Regierung selbst braucht diesen Druck, um ihn nach unten an die Bürokraten-Krake weiterzugeben, die den Staat im Griff hat, Was wenig bekannt ist, ist dass Griechenland Jahr für Jahr viele zig-Millionen an Strafzahlungen an die Eu abdrücken muss, weil manche griechische Behörden sich permanent stur und beharrlichen weigern, EU-Richtlinien und Verordnungen umzusetzen.
Ein augenfälliges Beispiel ist die Tatsache, das der griechische Zoll weiterhin ungerührt Fahrzeuge - neue und gebrauchte - von EU-Bürgern und aus der EU verzollt. Sie haben zwar ein wenig Kosmetik betrieben und nennen das Geld, das da kassiert wird, "Schätzgebühr" (telos taxinomisis), weil die Einfuhrabgabe vom (ziemlich willkürlich festgesetzten) Zeitwert des Fahrzeugs abhängt; aber de facto ist es ein Einfuhrzoll, der da kassiert wird, in der Höhe von mehreren hundert bis - bei Luxusfahrzeugen - fast 5-stelligen Beträgen. Das sind nun wirklich keine "Gebühren" mehr, egal wie sie es nennen. Und es wird auch nicht vom TÜV oder dem Wirtschaftsministerium kassiert, sondern vom Zoll, der dieses Geld auch einsackt. Er finanziert seinen völlig aufgeblähten Beamtenapparat zu einem großen Teil aus diesen Einnahmen. Griechenland wurde schon 3 Mal deswegen verurteilt, mit jedes Mal höheren Strafen. Nichts ist geschehen. Die Regierung kann sich nicht durchsetzen gegen die "Zöllner-Mafia".
Deswegen muss der Druck von außen aufrecht erhalten werden, bis es die Regierung geschafft hat, dem Bürokratie- und Beamtenmonstrum das Rückgrat zu brechen. Damit wäre dann schon 70% des Problems gelöst.



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