
Zitat von
ErhardWittek
Gar nichts war beschlossene Sache. Hitler wollte lediglich die freie Stadt Danzig wieder dem Reich angliedern und einen ungestörten Zugang zu Ostpreußen.
Diese Forderungen waren weniger weitreichend, als diejenigen, die von der Weimarer Regierung gestellt worden waren. Die wollten nämlich alle deutschen Gebiete wieder zurückhaben.
Die Engländer haben den Polen eine Beistandsgarantie gegeben, obwohl sie wußten, daß sie sie niemals hätten einhalten können und wollen. Auf diese Weise haben sie die Polen ermuntert, die Verhandlungen über den Korridor und die Stadt Danzig endlos in die Länge zu ziehen, um inzwischen massiv gegen Deutschland aufrüsten zu können. Denn England war fest entschlossen, Deutschland anzugreifen und erneut niederzuwerfen, nachdem ihnen der erschreckend rasche, kometenhafte Wiederaufstieg Deutschlands trotz aller Repressionen nach dem ersten Weltkrieg bewußt geworden war.
Hitler wollte keinen Krieg. Erst nachdem ihm die Absicht der Engländer deutlich geworden war und die Polen ihre Provokationen immer mehr auf die Spitze trieben (mit Ermunterung durch die kriegslüsternen Engländer, wobei Chamberlain nur ein unfreiwillig Getriebener war), nachdem die Deutschen in den geraubten Gebieten immer schlimmeren Drangsalierungen ausgesetzt worden sind und nachdem die Polen längst die Mobilmachung befohlen hatten, hat Hitler die (durch das Versailler Diktat unrechtmäßig gezogene) Grenze überschritten und deutsche Gebiete wieder zurückgeholt.
Halifax, Vansittart, Churchill und einige, die mir gerade aktiv nicht einfallen, waren die Kriegstreiber der damaligen Zeit. Die naiven, bekannt großmannssüchtigen Polen haben gehofft, mit Hilfe der Engländer ihr Territorium noch wesentlich weiter nach Westen ausdehnen zu können, wenn erst die englisch/polnischen Pläne aufgegangen wären, Deutschland zu besiegen. Darum haben die Polen das Katz- und Maus-Spiel nur zu gern mitgemacht.