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Thema: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

  1. #3591
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    Standard AW: Dresdener Bombennacht

    Die beiden Luftangriffe der Deutschen Luftwaffe auf Warschau und Rotterdamm 1939 und 40 wurden durch die Haager Landkriegsverordnung als rechtens erklärt, da beide Städte zum Zeitpunkt der Bombadierung als belagert galten und die Luftangriffe in diesem Falle der Unterstützung der belagernden Truppen galt.

    Quelle: wer-weiß-was

  2. #3592
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    Standard AW: Dresdener Bombennacht

    Zitat Zitat von Preuße Beitrag anzeigen
    Dennoch war verboten, nicht militärische Ziele anzugreifen und Privateigentum zu zerstören.
    Es war verboten, unverteidigte Städte anzugreifen. Indes - wie ich bereits gezeigt habe - war diese im Zweiten WK in der Regel nicht unverteidigt. :]
    Ich stehe hier, ein Herkules mit Fackeln! Sie sollen lodern, leuchten, knistern und auch knackeln!
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  3. #3593
    CDU nur ohne Merkel! Benutzerbild von haihunter
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    Standard AW: Dresdener Bombennacht

    Zitat Zitat von Preuße Beitrag anzeigen
    Gäbe es die USA nicht5, hätten die Russen paar aufs Maul bekommen. Wenn sie nichtmal Finnland schlagen konnten.
    Na ja, reine Spekulation. Ich glaube das nicht, die Russen sind gute Kämpfer und waren auch hochmotiviert. Napoleon hat sich dort ja auch eine blutige Nase geholt, ganz ohne Amis. Es gibt, glaube ich, ein russisches Sprichwort, das sagt: "Nur Russen können Rußland erobern". Da ist schon was dran.
    "Was wir hier in diesem Land brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher"


    FJS in der "Welt" vom 23.09.1974

  4. #3594
    Mitglied Benutzerbild von Preuße
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    Standard AW: Dresdener Bombennacht

    Zitat Zitat von haihunter Beitrag anzeigen
    Na ja, reine Spekulation. Ich glaube das nicht, die Russen sind gute Kämpfer und waren auch hochmotiviert. Napoleon hat sich dort ja auch eine blutige Nase geholt, ganz ohne Amis. Es gibt, glaube ich, ein russisches Sprichwort, das sagt: "Nur Russen können Rußland erobern". Da ist schon was dran.
    Man hat ja gesehen, was das für Kämpfer waren, als sie nicht mal das kleine Finnland schlagen konnten.

  5. #3595
    CDU nur ohne Merkel! Benutzerbild von haihunter
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    Standard AW: Dresdener Bombennacht

    Zitat Zitat von Preuße Beitrag anzeigen
    Man hat ja gesehen, was das für Kämpfer waren, als sie nicht mal das kleine Finnland schlagen konnten.
    Na, einen Sieg haben die Finnen ja auch nicht gerade errungen. Im Februar 1940 durchbrachen sowjetische Truppen die Mannerheim-Linie im Abschnitt Wyborg, daraufhin bemühten sich die Finnen um einen Waffenstillstand, der mit Gebietsverlusten verbunden war. Danach kämpften die Finnen auf deutscher Seite gegen die Russen, schlossen aber 1944 einen Separatfrieden und bekämpften dann die deutschen Truppen in Lappland.

    Danach, laut Wikipedia:


    Im Frieden von Paris (1947) trat Finnland auch noch das von der Sowjetunion im Oktober 1944 eroberte Gebiet um Petsamo an die Sowjetunion ab und damit den eisfreien Hafen, der den einzigen Zugang zum Nordmeer darstellte. Anstelle Hankos wurde nun Porkkala, westlich von Helsinki, als sowjetischer Stützpunkt verpachtet. 1955 gab die Sowjetunion Porkkala an Finnland zurück.

    Finnland schaffte es im Gegensatz zu den meisten anderen Nachbarstaaten der Sowjetunion, seine Unabhängigkeit und demokratische Verfassung zu erhalten, wurde aber weit mehr bestraft als andere deutsche Alliierte, da es sehr hohe Reparationen zu zahlen hatte, ein Achtel der Bevölkerung umgesiedelt werden musste und ein Zehntel seines Territoriums verloren ging, einschließlich des industriellen Kerngebietes um Wyborg.


    Von welchem finnischen Sieg sprichst Du denn? Gebietsabtretungen sind ja nicht unbedingt das Zeichen eines erfolgreich geführten Krieges, oder?
    "Was wir hier in diesem Land brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher"


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  6. #3596
    CDU nur ohne Merkel! Benutzerbild von haihunter
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    Standard AW: Dresdener Bombennacht

    Zitat Zitat von Mark Mallokent Beitrag anzeigen
    Es war verboten, unverteidigte Städte anzugreifen. Indes - wie ich bereits gezeigt habe - war diese im Zweiten WK in der Regel nicht unverteidigt. :]
    Richtig, deshalb waren die Luftangriffe, weder die deutschen noch die der Alliierten Kriegsverbrechen.
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  7. #3597
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    Standard AW: Dresdener Bombennacht

    Zitat Zitat von haihunter Beitrag anzeigen
    Na, einen Sieg haben die Finnen ja auch nicht gerade errungen. Im Februar 1940 durchbrachen sowjetische Truppen die Mannerheim-Linie im Abschnitt Wyborg, daraufhin bemühten sich die Finnen um einen Waffenstillstand, der mit Gebietsverlusten verbunden war. Danach kämpften die Finnen auf deutscher Seite gegen die Russen, schlossen aber 1944 einen Separatfrieden und bekämpften dann die deutschen Truppen in Lappland.

    Danach, laut Wikipedia:


    Im Frieden von Paris (1947) trat Finnland auch noch das von der Sowjetunion im Oktober 1944 eroberte Gebiet um Petsamo an die Sowjetunion ab und damit den eisfreien Hafen, der den einzigen Zugang zum Nordmeer darstellte. Anstelle Hankos wurde nun Porkkala, westlich von Helsinki, als sowjetischer Stützpunkt verpachtet. 1955 gab die Sowjetunion Porkkala an Finnland zurück.

    Finnland schaffte es im Gegensatz zu den meisten anderen Nachbarstaaten der Sowjetunion, seine Unabhängigkeit und demokratische Verfassung zu erhalten, wurde aber weit mehr bestraft als andere deutsche Alliierte, da es sehr hohe Reparationen zu zahlen hatte, ein Achtel der Bevölkerung umgesiedelt werden musste und ein Zehntel seines Territoriums verloren ging, einschließlich des industriellen Kerngebietes um Wyborg.


    Von welchem finnischen Sieg sprichst Du denn? Gebietsabtretungen sind ja nicht unbedingt das Zeichen eines erfolgreich geführten Krieges, oder?
    Hab ich gesagt, dass Finnland gewonnen hat? Ich hab nur gesagt, dass deine tapferen russischen Krieger gegen Finnland sich mehr als blamiert haben. Überleg mal, wie viele Soldaten die Rote Armee hatte und wie viele Finnland. Dann überleg dir nochmal, dass die Wehrmacht ca. 10 Millionen Soldaten an drei Fronten hatte und die Russen 20 Millionen bloß an einer. Soo tapfer waren sie.

    PS: Schonmal was von Phyrrussieg gehört?
    PPS: Ich spreche vom Winter-Krieg, falls dir das überhaupt was sagt.

  8. #3598
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    Zitat Zitat von Preuße Beitrag anzeigen
    Hab ich gesagt, dass Finnland gewonnen hat? Ich hab nur gesagt, dass deine tapferen russischen Krieger gegen Finnland sich mehr als blamiert haben. Überleg mal, wie viele Soldaten die Rote Armee hatte und wie viele Finnland. Dann überleg dir nochmal, dass die Wehrmacht ca. 10 Millionen Soldaten an drei Fronten hatte und die Russen 20 Millionen bloß an einer. Soo tapfer waren sie.

    PS: Schonmal was von Phyrrussieg gehört?
    Die rote Armee marschierte in Finnland mit 600 000 Soldaten ein, die Finnen hatten ca. 300 000 gut ausgebildete Soldaten. Die Russen haben diesen Krieg gewonnen und das finde ich schon eine Leistung, denn schließlich hatte Stalin kurz vorher das Offizierskorps "gesäubert". Das war ja auch 1941 noch einer der Gründe für die desolate russische Armee. Später raus haben die das dann aber mehr als wett gemacht.

    Ich weiß nicht, ob Du mal mit einem alten Wehrmachtsoldaten gesprochen hast. Mein Onkel war bei der Waffen-SS in Rußland und er hat auch gegen die Amis gekämpft. Für ihn war der Russe der klar bessere Soldat. Für uns ist das aus der Ferne sicherlich schwer zu beurteilen, aber die alten Soldaten sprachen im Hinblick auf Rußland ja imemr von deren "besten" Generälen: Genral Winter und General Schlamm. Hitler hätte mal auf die Landkarte kucken sollen, dann hätte er vielleicht gemerkt, daß man ein solches Riesenland nicht so einfach in ein paar Monaten erobern konnte. dazu war er halt zu blöd, dieser Syphilitiker!
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  9. #3599
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    Zitat Zitat von Preuße Beitrag anzeigen
    Hab ich gesagt, dass Finnland gewonnen hat? Ich hab nur gesagt, dass deine tapferen russischen Krieger gegen Finnland sich mehr als blamiert haben. Überleg mal, wie viele Soldaten die Rote Armee hatte und wie viele Finnland. Dann überleg dir nochmal, dass die Wehrmacht ca. 10 Millionen Soldaten an drei Fronten hatte und die Russen 20 Millionen bloß an einer. Soo tapfer waren sie.

    PS: Schonmal was von Phyrrussieg gehört?
    PPS: Ich spreche vom Winter-Krieg, falls dir das überhaupt was sagt.
    Klar, ich auch. Der Winterkreig 39/40. Da hatten die Finnen dann um einen Waffenstillstand ersucht, der gleichzeitig mit Gebietsverlusten verbunden war.
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  10. #3600
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    Zitat Zitat von haihunter Beitrag anzeigen
    Die rote Armee marschierte in Finnland mit 600 000 Soldaten ein, die Finnen hatten ca. 300 000 gut ausgebildete Soldaten. Die Russen haben diesen Krieg gewonnen und das finde ich schon eine Leistung, denn schließlich hatte Stalin kurz vorher das Offizierskorps "gesäubert". Das war ja auch 1941 noch einer der Gründe für die desolate russische Armee. Später raus haben die das dann aber mehr als wett gemacht.

    Ich weiß nicht, ob Du mal mit einem alten Wehrmachtsoldaten gesprochen hast. Mein Onkel war bei der Waffen-SS in Rußland und er hat auch gegen die Amis gekämpft. Für ihn war der Russe der klar bessere Soldat. Für uns ist das aus der Ferne sicherlich schwer zu beurteilen, aber die alten Soldaten sprachen im Hinblick auf Rußland ja imemr von deren "besten" Generälen: Genral Winter und General Schlamm. Hitler hätte mal auf die Landkarte kucken sollen, dann hätte er vielleicht gemerkt, daß man ein solches Riesenland nicht so einfach in ein paar Monaten erobern konnte. dazu war er halt zu blöd, dieser Syphilitiker!
    Erstens waren es 250.000 Soldaten, zweitens konnten auf Grund von Waffenmangel nur 200.000 Soldaten ausgestattet werden. Also hatten die Russen bspw. 3 mal mehr Soldaten. Desweiteren hatte man ganze 100 Panzerabwehrwaffen. Desweiteren wurden die Molotow-Cocktails während des Krieges von den Finnan eingesetzt und die restliche Bewaffung war zu fast 100% aus Zeiten des Erstens Weltkrieges. Also soviel zu der grandiosen sowjetischen Leistung.

    Zum Thema Säuberung:

    Die Säuberungen haben weitaus weniger Offiziere gekostet, als du denkst. In einem anderen Forum, was leider geschlossen wurde, hat ein Mitglied zahlreiche Quellen aus Büchern gepostet. Demnach sind von den Offizieren bis 1942/43 80% wieder zur Armee zurückgekehrt.

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