Man darf nicht vergessen, wenige Tage nach dem Einmarsch gab es eine vom Dritten Reich sehr begrüßte Friedensinitiative Italiens, die am Vernichtungswillen GB's gescheitert ist (Stefan Scheil, Fünf plus Zwei).
Später, nach dem sensationell erfolgreichen Frankreichfeldzug kam das von Ribbentrops Pressemitarbeiter (?) Fritz Hesse - nicht zu verwechseln mit dem England-Flieger Rudolf Heß - unterbreitete Angebot, daß sich Hitlerdeutschland aus allen besetzten Gebieten zurückziehen werde und sogar Schadensersatz leistet, wenn GB Frieden macht.
In Dünkirchen hat Deutschland nicht etwa, wie es Churchill, Harris und Roosevelt getan hätten, Soldaten, die es in seiner Gewalt gehabt hatte, ermordet (Eisenhower auf den Rheinwiesen), sondern mehrere Hunterttausend Feind ungeschoren entkommen lassen.
Auf keines der großzügigen Angebote wollten die Westalliierten eingehen.
Ich müßte prüfen, ob das Hesse-Angebot nicht sogar eine freiwillige Gebietsabtretung beinhaltet hat, den Korridor an Polen zu geben, wenn Danzig zu Deutschland kommt.
Bereits vor dem Krieg hat Hitler enorme Gebietsabtretungen gemacht oder als Gegenleistung für Frieden in Aussicht gestellt: Elsaß-Lothringen, Ostoberschlesien, den Korridor, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.



Mit Zitat antworten
