Zumindest müssen wir uns angesichts solcher Aussagen nicht mehr vorwerfen lassen, uns in irgendeiner Weise von anderen Völkern zu unterscheiden. Es ist schon ein starkes Stück, derartige Aufrechnungen anzustellen. Es handelte sich immerhin um Menschen, hier wie dort, die kaltblütig ermordet wurden. Aber nur wir sollen ständig mit gesenktem Haupt dastehen und die Verzeihung der anderen Barbaren erflehen (und erkaufen).
Der Mensch wird sich vermutlich ohnehin nie aus seiner natürlichen Bestimmtheit befreien können. Die Geschichte zeigt auf, was menschliche Habgier, Neid und Machtgeilheit ausrichten. Das hat sich bis heute nicht geändert, auch wenn uns das ganze Gerede von Menschenrechten und Demokratie etwas anderes suggerieren soll. Wir sollten uns daher keine Illusionen darüber machen, daß es jemals eine "gerechte" Welt ohne Brutalität und Ungleichheit geben wird.





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