User in diesem Thread gebannt : autochthon and Optimist


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Thema: Russland

  1. #27171
    Mitglied Benutzerbild von Anhalter
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von Achilleas Beitrag anzeigen


    Absolut! Wir sind müde von Durchhalteparolen, Schuldzuweisungen und Endlosschleifen aus Worten.

    Wir wollen kein geopolitisches Schachspiel auf unserem Rücken, sondern endlich ernsthafte, sichtbare Schritte hin zu einem Ende des Krieges.

    Frieden ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung – gegenüber den Opfern, gegenüber der eigenen Bevölkerung und gegenüber der Zukunft Europas.
    Wie oft will man sich denn noch treffen ohne sichtbare Ergebnisse ? Das ist doch nur Schwaffelei ohne wirklich an Frieden zu denken. Die normalen Menschen haben das gründlich satt mit diesen unfähigen Politikern welche von Diplomatie nichts verstehen.
    Friede den Hütten! Krieg den Kriegstreiberpalästen! (Georg Büchner und ich)

  2. #27172
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von Neu Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, dass die Deutschen dem Wahrheitsministerium verfallen sind. Sie himmeln gerade das ZDF ... an. Feindsender sind verpönt.
    Ist ZDF nicht ein "Feindsender"?

  3. #27173
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von A-Lincoln Beitrag anzeigen
    Wobei: Langer Rede – kurzer Sinn liefere ich ja meistens gleich mit, ganz unten als Fazit. Das ist sozusagen die Kurzfassung für Eilige und oben die Langfassung für Leute, die Spaß am Lesen oder Denken haben.

    "Handwerk" ist übrigens genau das, was ich versuche: Annahmen trennen, Logik prüfen, These, Begründung, Gegenprüfung, Fazit. Nicht sexy, aber erstaunlich belastbar. Das braucht leider mehr als einen Einzeiler. Davon lese ich hier schon genug – ein Ausgleich kann nicht schaden, oder?

    Kurz gesagt: Wer nur die Schlagzeile will, kann die letzte Zeile lesen. Wer wissen will, warum die Schlagzeile stimmt, muss ein paar Absätze aushalten
    Exakt. Wobei sich bei mir beruflich oft die Annahmen als falsch herausstellten. Vieles liess sich nur durch Probieren, Anfragen, Nachfragen, ... ergründen. Allerdings war der Ehrgeiz der treibende Faktor. In der Politik sollte das anders sein; das ist ja kein Nischenplatz, sondern eher eine Wissenschaft.

  4. #27174
    Mitglied Benutzerbild von Anhalter
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von Neu Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, dass die Deutschen dem Wahrheitsministerium verfallen sind. Sie himmeln gerade das ZDF ... an. Feindsender sind verpönt.
    Kriegstreiber sind für mich Feinde im eigenen Land und gerade diese sitzen in unserer Regierung !
    Friede den Hütten! Krieg den Kriegstreiberpalästen! (Georg Büchner und ich)

  5. #27175
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Wie weit wärest du denn mit einer Baseline-Analyse im Mai 1945 in Deutschland gekommen? Und selbst die gewagtesten Prognosen, wo das geschundene Deutschland sich wohl in 10 Jahren nach Kriegsende ökonomisch, gesellschaftlich und militärisch befinden würde, wären als abwegig bzw. als Fantastereien abgetan worden!

    Zu jeder politischen Zukunftsprognose gehören nicht primär irgendwelche Algorithmen, sondern ein fester Bestandteil sind Visionen, die sich sowohl aus politischem Handeln als auch durch ideologische Vorgaben entwickeln. Dass hierbei stets ökonomische Aspekte im Vordergrund stehen, mag am Beispiel der Montanunion und auch noch der EWG so gewesen sein. Spätestens seit der Weiterentwicklung hin zur EG und zur heutigen EU steht jedoch der politische Vereinigungsprozess als Zielsetzung fest - und eben nicht lediglich nur die optimierten Handelsbeziehungen zu unseren europäischen Nachbarn.

    Was ich bei im Diskurs mit dir nicht nachvollziehen kann ist, dass du meine "Visionen" für ein zukünftiges Greater Europe mit einer Systemanalyse vergleichst; ich setzte das zu keinem Zeitpunkt gleich noch habe ich diese beiden unterschiedlichen Betrachtungsformen verwechselt!

    Auffällig bei den Gedankengängen ist auch, dass du sehr stark konzeptionell denkst und wenig kreativ. Meine Herangehensweise an das Thema EU ist ganz klar divergent oder schlicht: unkonventionell.

    Warum ist das so? Der Forist Abas hat das hier recht schnell als Erster richtig erkannt: Ich bin durch und durch Idealist! Und dort, wo du einer fast schon mechanisch wirkenden Arithmetik folgst, lasse ich im Gegensatz dazu "Fünfe gerade sein".

    Für mich ist das "Projekt Europa" ganz eindeutig für gänzlich neue, politisch innovative Denkstrukturen ausgelegt. Es gibt schon jetzt keine einzige historische Parallele zu unserer Europäischen Union. Und es scheitern deswegen ja auch so viele mit ihren politischen Erklärungsversuchen, weil sie ihre nationalstaatlichen Prägungen und Erfahrungen einfach nur auf die nächst höhere, supranationale Ebene zu bringen hoffen.

    Das aber ist leider der falsche Verständnisansatz. Ich habe das hier schon mehrfach ausgeführt, will von daher nicht näher darauf eingehen.

    Eines aber ist gewiss, dass alles, was die zukünftige Entwicklung der EU ausmachen wird, stets und immer auch gleichzeitig politisches Neuland ist...
    Ich verstehe deinen Idealismus – Visionen braucht Europa dringend.
    Aber Visionen ohne Bodenhaftung tragen nicht. Politik ist kein Gedankenspiel, sondern muss Machtverhältnisse, Akzeptanz und reale Interessen berücksichtigen. Kritik daran ist nicht unkreativ, sondern notwendig.

    Europa scheitert nicht an zu wenig Vision, sondern daran, daß viele Visionen die Lebensrealität der Menschen ignorieren. Idealismus wird erst stark, wenn er sich dieser Realität stellt.

    Ich nehme dir deinen Idealismus ab. Wirklich.
    Aber Idealismus wird erst dann politisch stark, wenn er sich der Realität stellt, statt sie bewusst auszublenden. Sonst bleibt Europa nicht Neuland – sondern ein Experiment, das viele Menschen innerlich längst verlassen haben.
    FUCK THE WOKE

    Dinge kommen zurück und sind wieder in. Ich kann es kaum erwarten,bis Moral, Respekt und Inteligenz wieder im Trend sind.

  6. #27176
    Mitglied Benutzerbild von A-Lincoln
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Wie weit wärest du denn mit einer Baseline-Analyse im Mai 1945 in Deutschland gekommen? Und selbst die gewagtesten Prognosen, wo das geschundene Deutschland sich wohl in 10 Jahren nach Kriegsende ökonomisch, gesellschaftlich und militärisch befinden würde, wären als abwegig bzw. als Fantastereien abgetan worden!

    Zu jeder politischen Zukunftsprognose gehören nicht primär irgendwelche Algorithmen, sondern ein fester Bestandteil sind Visionen, die sich sowohl aus politischem Handeln als auch durch ideologische Vorgaben entwickeln. Dass hierbei stets ökonomische Aspekte im Vordergrund stehen, mag am Beispiel der Montanunion und auch noch der EWG so gewesen sein. Spätestens seit der Weiterentwicklung hin zur EG und zur heutigen EU steht jedoch der politische Vereinigungsprozess als Zielsetzung fest - und eben nicht lediglich nur die optimierten Handelsbeziehungen zu unseren europäischen Nachbarn.

    Was ich bei im Diskurs mit dir nicht nachvollziehen kann ist, dass du meine "Visionen" für ein zukünftiges Greater Europe mit einer Systemanalyse vergleichst; ich setzte das zu keinem Zeitpunkt gleich noch habe ich diese beiden unterschiedlichen Betrachtungsformen verwechselt!

    Auffällig bei den Gedankengängen ist auch, dass du sehr stark konzeptionell denkst und wenig kreativ. Meine Herangehensweise an das Thema EU ist ganz klar divergent oder schlicht: unkonventionell.

    Warum ist das so? Der Forist Abas hat das hier recht schnell als Erster richtig erkannt: Ich bin durch und durch Idealist! Und dort, wo du einer fast schon mechanisch wirkenden Arithmetik folgst, lasse ich im Gegensatz dazu "Fünfe gerade sein".

    Für mich ist das "Projekt Europa" ganz eindeutig für gänzlich neue, politisch innovative Denkstrukturen ausgelegt. Es gibt schon jetzt keine einzige historische Parallele zu unserer Europäischen Union. Und es scheitern deswegen ja auch so viele mit ihren politischen Erklärungsversuchen, weil sie ihre nationalstaatlichen Prägungen und Erfahrungen einfach nur auf die nächst höhere, supranationale Ebene zu bringen hoffen.

    Das aber ist leider der falsche Verständnisansatz. Ich habe das hier schon mehrfach ausgeführt, will von daher nicht näher darauf eingehen.

    Eines aber ist gewiss, dass alles, was die zukünftige Entwicklung der EU ausmachen wird, stets und immer auch gleichzeitig politisches Neuland ist...
    Der Mai-1945-Vergleich greift deshalb zu kurz, weil er Analyse mit Hellseherei verwechselt. Eine Baseline-Analyse hätte damals verlässlich gezeigt, was nicht möglich ist, welche Pfade unbezahlbar, instabil oder politisch nicht durchsetzbar sind. Und genau diese negative Erkenntnis ist in Krisenzeiten oft wertvoller als jede positive Vision.(Produktionskapazitäten, Demografie, Institutionelle Zerstörung, Finanzielle Restriktionen)

    Visionen haben eine eigentümliche Eigenschaft: Sie können sich erfüllen – müssen es aber nicht. Historisch haben sich viele große, emotional aufgeladene Zukunftsbilder als realitätsfremd, falsch kalibriert oder sogar als Weg ins Unglück erwiesen, gerade weil sie strukturelle Grenzen ignorierten. Die Geschichte Europas selbst liefert dafür leider mehr als genug Anschauungsmaterial.

    Sachliche Analyse ist weniger glamourös, aber robuster. Sie verspricht keine Erlösung, sondern liefert belastbare Ergebnisse: Kostenräume, Reaktionszeiten, institutionelle Engpässe. Sie kann enttäuschen, aber sie täuscht nicht. Und selbst wenn sich die Rahmenbedingungen später ändern, bleibt Analyse anschlussfähig – Visionen dagegen brechen oft genau dort, wo die Realität nicht kooperiert.

    Dass die EU politisches Neuland ist, bestreite ich nicht. Aber Neuland entbindet nicht von Physik. Auch dort gelten Traglasten, Legitimitätsgrenzen und soziale Reibung. Visionen zeigen, wohin man will – Analyse entscheidet, ob man unterwegs abstürzt.

    Kurz gesagt: Visionen können inspirieren. Analyse hingegen führt immer zu einem sinnvollen Ergebnis – manchmal unbequem, manchmal ernüchternd, aber verlässlich.

    Und in Zeiten von Krieg und systemischer Krise ist Verlässlichkeit kein Mangel an Fantasie, sondern eine Form von Verantwortung und manchmal überlebenswichtig.

  7. #27177
    Mitglied Benutzerbild von Old_Grump
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Mein Bruder wird sich in Basel und ich in Hamburg den Film "Nuremberg" im Kino ansehen. Wie Russell Crowe den Göring spielt ist phänomenal!

    Es wäre für mich eine große Freude gewesen, damals Leben zu dürfen... hatte ich das schon mal erwähnt? Und nein, ich bin kein Rassist!

    Das verstehste jetzt so gar nicht, gell?

    ...... dann wärst du in der Strafkompanie im Konzentrationslager Sachsenhausen "Schuhläufer Kommando". Täglich täglich zu laufende Strecke von 40 bis 48 Kilometer mit Steinen im Gepäck. Wer liegenblieb wurde erschossen.

    Du bist der rechts im Bild:


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  8. #27178
    Balkan Spezialist Benutzerbild von navy
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von Anhalter Beitrag anzeigen
    Kriegstreiber sind für mich Feinde im eigenen Land und gerade diese sitzen in unserer Regierung !
    sind ja auch gur geschmiert
    Die Selbstverwaltungsstrukturen, die die NATO im Kosovo wachsen ließ, kritisierte eine als „Verschlusssache“ eingestufte Studie des Instituts für Europäische Politik (IEP) 2007 als „fest in der Hand der Organisierten Kriminalität“, die „weitgehende Kontrolle über den Regierungsapparat“

  9. #27179
    .. das Beste am Norden .. Benutzerbild von Politikqualle
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    Putin-Boy Kreml *der Westen hat den Krieg so initiiert *
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Eines aber ist gewiss, dass alles, was die zukünftige Entwicklung der EU ausmachen wird, stets und immer auch gleichzeitig politisches Neuland ist...
    .. @ amendment .. und so wird durch das europäische Parlament dieses Europa voll und ganz in den Abgrund geführt ...
    .. das Beste am Norden .. sind die Quallen ..... >>>>>> ... werde Deutschlandretter und wähle AfD .... wir leben im Jahr das "Feuer-Pferd" ...


  10. #27180
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von Ossi Beitrag anzeigen
    Ist ZDF nicht ein "Feindsender"?
    Nöö. RT wäre ein klassischer Feindsender [Links nur für registrierte Nutzer] . Oder Cuba Television (wenn man Spanisch kann).

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