User in diesem Thread gebannt : autochthon and Optimist |
Die Selbstverwaltungsstrukturen, die die NATO im Kosovo wachsen ließ, kritisierte eine als „Verschlusssache“ eingestufte Studie des Instituts für Europäische Politik (IEP) 2007 als „fest in der Hand der Organisierten Kriminalität“, die „weitgehende Kontrolle über den Regierungsapparat“
Hör auf, so einen Unfug zu schreiben.
Wenn du schon deine Hinweise vorträgst, dann solltest du auch das "Budapester Memorandum" vortragen.
Dort kannste nachlesen, welch Garantien Russland der Ukraine schriftlich gegeben hatte.
Die NATO war nie im Donbass aktiv, das wäre doch wohl mit einer Kriegserklärung zu betrachte.
Im Donbass waren russische Truppen tätig, die die s.g. Separatisten dort militärisch unterstützen.
So gesehen hatte Russland schon seinerzeit Militäraktionen dort durchgeführt.
All das wurde doch bereits im gesperrten Ukraine-Strang seitenlang diskutiert.
Haste nicht etwas Neueres auf Lager?
Klar, dass du "Flasche" zustimmst, denn er vertritt ausschließlich russische "Werte".
Aber schau einmal so in Sachen Enteignung:
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Du und deine Genossen behaupten doch schon seit Tagen, dass sich die EU aus wirtschaftlichen Gründen
die festgesetzten russischen Gelder unter dem Nagen reißen will.
Da hat es lt. Artikel Putin wohl viel nötiger.
zur s.g. "Beschlagnahmung" russischer Vermögen bleibt anzumerken,
im Zuge einer "Spezialmission" ..... sind spezielle Reaktionen und Auslegungen unbedingt legitim![]()
Holzauge - sei wachsam
Ich nehme deine Einwände sehr ernst – genau deshalb habe ich sie Stück für Stück analysiert. Nur fällt mir auf: Wo genau gehst du eigentlich auf meine Argumente ein? Wenn man ehrlich ist, passiert das gar nicht. Stattdessen wiederholst du im Wesentlichen dieselben Thesen über Unterwanderung, Agenten und Sowjet-Show.
Was du mir als "Verrennen in formale Logik" vorwirfst, ist schlicht der Versuch, Behauptungen von belastbaren Argumenten zu trennen. Und genau an diesem Punkt wird es bei dir schwierig.
Du sagst, ich würde deine Argumentationskette aushebeln. Tatsächlich zeige ich, dass es keine konsistente Kette, sondern ein Bündel von Verdachtsannahmen ist. Das ist ein Unterschied. Eine Analyse prüft innere Widerspruchsfreiheit – und genau da liegt das Problem.
Denn du willst gleichzeitig behaupten, der Westen sei Opfer äußerer barbarischer Mächte, UND er sei von innen vollständig unterwandert, UND er werde nicht von eigenen Eliten regiert, UND gleichzeitig von fremden Agenten gelenkt. Das ist kein komplexes Lagebild, das ist eine Allzuständigkeit der Verschwörung. Wenn alles erklärt, erklärt es am Ende nichts mehr.
Dein Satz, der Westen sei von außen und innen durchsetzt, ist kein Argument, sondern eine Totalbehauptung ohne Falsifikationskriterium. Sie lässt keinen Gegenbeweis zu. Genau deshalb wirkt sie immunisierend: Jede abweichende Beobachtung wird automatisch Teil der Unterwanderung. Das ist kein politikanalytisches Instrument, das ist ein geschlossenes Deutungsmodell.
Zur Sowjet-Show: Auch hier wiederholst du die These, ersetzt aber keine Behauptung durch Belege. Dass einzelne Akteure vom Zusammenbruch der UdSSR profitiert haben, ist unstrittig. Daraus abzuleiten, der Zerfall sei geplant gewesen, ignoriert ökonomischen Kollaps, Machtverlust, institutionellen Zerfall und jahrzehntelange Instabilität. Eine Clique, die ihr Imperium absichtlich sprengt, um reich zu werden, ist kein realistisches Akteursmodell, sondern ein post-hoc-Narrativ.
Und noch ein Punkt, ganz ruhig: Du sagst, ich gehe nicht auf deine Argumente ein – und bestätigst im nächsten Satz selbst, dass ich versuche sie auszuhebeln. Siehst du den Widerspruch? Wer kritisiert, dass seine Thesen geprüft werden, will keine Debatte, sondern Bestätigung.
Kurz gesagt: Ich versuche nicht, dich "auszuhebeln". Ich prüfe innere Logik, empirische Plausibilität und Erklärungskraft. Dass dabei Mythen, Verdachtslogik und Agentenerzählungen schlecht abschneiden, liegt nicht an formaler Logik – sondern an ihrem analytischen Gewicht
Die Selbstverwaltungsstrukturen, die die NATO im Kosovo wachsen ließ, kritisierte eine als „Verschlusssache“ eingestufte Studie des Instituts für Europäische Politik (IEP) 2007 als „fest in der Hand der Organisierten Kriminalität“, die „weitgehende Kontrolle über den Regierungsapparat“
Die spezielle Reaktion trifft allerdings oft weniger den Gegner als die eigenen wirtschaftlichen und institutionellen Strukturen, Unternehmen und Bürger. Symbolisch stark, strategisch riskant – Applaus auf der Bühne, Kosten im Maschinenraum.
Am Ende kommt es darauf an, was man eigentlich will: kurzfristigen Spott über den Gegner und das gute Gefühl, ihm geschadet zu haben – oder langfristige Stabilität, bei der man bewusst vermeidet, sich selbst mit zu treffen. Beides gleichzeitig klappt erfahrungsgemäß selten.
Du bekommst immer viel Lob von Nutzern und auch deinen sich hier kristallisierenden Gegnern. Ich mag auch deine Beiträge und deren "intellektuelles" Niveau. Meist antworten dir ja Kandidaten, die dir nicht das Wasser reichen können. Eben auch intellektuell. Jeder einzelne Satz von dir überfordert sie.
Solche Aussagen:
"Beispiel:
"Denn wenn der Westen angeblich von inneren Agenten gesteuert wird, dann ist er nicht Opfer fremder Barbaren, sondern handlungsunfähig durch eigene Eliten."
Warum versuchst Du, meine Argumentationskette durch so eine Aussage auszuhebeln?
Natürlich ist der Westen von Agenten durchsetzt - von außen und von innen - und damit ist er Opfer geschickter Unterwanderungen, die SO nur in offenen demokratischen oder liberalen Gesellschaften überhaupt möglich sind."
zeigen, dat deine inhaltlichen Argumente überhaupt nicht erfasst wurden.
Garantieren kann ich dir: Du wirst von deinen "Gegnern" hier niemanden überzeugen. Aber so lange es dir noch Spaß macht...
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