User in diesem Thread gebannt : autochthon and Optimist


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Thema: Russland

  1. #26521
    Hüter der Idee Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von Xarrion Beitrag anzeigen
    Ein normaler Mensch strebt danach, das Unbekannte zu erkunden und kennenzulernen.

    Die andere Sorte Mensch hockt zuhause und lehnt alles ab, was sie nicht kennt.
    Zudem sind solche Leute auch nicht willens, sich mal mit Dingen zu befassen, die sie nicht kennen. Kleingeister eben.

    Eigentlich sind das bedauernswerte Gestalten.
    Sie nicht fähig zu begreifen, was ihnen an persönlicher Erfahrung entgeht.
    Ein normaler Mensch strebt danach, eine Familie zu gründen, Kinder zu haben. Ein normaler Mensch strebt ganz bestimmt nicht danach, das Unbekannte zu erkunden. Es waren immer nur Einzelne, Abenteuer, Freigeister und Mutige, die die Welt kennenlernen wollten - und das war zu keiner Zeit "normal", sprich: gewöhnlich.

  2. #26522
    liberal mind Benutzerbild von Virtuel
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von A-Lincoln Beitrag anzeigen
    Zunächst zur Drohkulisse:
    Dass Russland nuklear rhetorisch eskaliert, ist unbestritten. Das gehört seit 2022 zum festen Bestandteil strategischer Kommunikation aus Moskau. Aber zu behaupten, nur Russland drohe explizit, ist historisch schlicht falsch. Die USA haben über Jahrzehnte mit "all options on the table", "extended deterrence" und "decapitation strikes" gearbeitet – nur eben in technokratischem Pentagon-Englisch statt in Talkshow-tauglichen One-Linern.

    Das ist kein moralischer Unterschied, sondern ein kommunikativer Stilunterschied. Abschreckung funktioniert überall über implizite und explizite Drohung. Wer glaubt, westliche Nuklearstrategie sei reine Friedenslyrik mit freundlicher Fußnote, verwechselt PR mit Doktrin.
    Der Ukraine zu drohen, die gar keine A-Waffen hat, ist etwas völlig anderes und nicht zu beschönigen durch Deine Rede.
    Zumal Rußland der Ukraine Sicherheit versprochen hatte, wenn sie die A-Waffen abgeben.

    Jetzt zum eigentlichen Highlight:
    "Dunkle Mächte", "Versklavung der Welt", "Benutzung ganzer Völker" – da verlassen wir endgültig die Politikwissenschaft und betreten das Reich der Marvel-Bösewichte.

    Du ersetzt Akteursanalyse durch Mythologisierung. Staaten, Eliten, Interessen, innere Konflikte, ökonomische Zwänge – alles verschwindet zugunsten eines binären Weltbildes: hier das Licht, dort die Dunkelheit. Das ist nicht "realitätsgerechter" als formale Logik, das ist schlicht Manichäismus mit geopolitischem Anstrich.
    Ich bin ganz und gar nicht religiös. Und die Politikwissenschaft, zumindest die westliche ist ganz und gar auf meiner Seite, wenn vielleicht auch mit anderen Begründungen.

    Wenn China und Russland "die Welt versklaven wollen", stellt sich ganz banal die Frage: Wie genau?
    Mit welchen Instrumenten, gegen welche Widerstände, bei welchen Kosten? China hängt ökonomisch tief in westlichen Märkten, Russland kämpft seit Jahren mit strukturellen Schwächen. Das sind keine allmächtigen Schattenreiche, sondern Staaten mit sehr realen Begrenzungen. Großmächte, ja. Dämonen, nein.
    Staaten mit solchen Problemen verlegen sich gern mal auf Krieg, um sich die Ressourcen woanders zu holen. Das schreiben übrigens sogar Politikwissenschaftler derzeit zu Rußlands Kriegswirtschaft und zur chinesischen Aufrüstung.

    Und genau hier kippt deine Argumentation erneut:
    Erst sind es barbarische Kulturen. Dann sind es finstere Strippenzieher. Dann wiederum werden "deren Völker benutzt". Mal sind sie Täter, mal Werkzeuge, mal Teil einer nebulösen Pyramide. Das ist kein konsistentes Modell, das ist ein narrativer Baukasten, der je nach Bedarf umgesteckt wird.
    Lies doch erstmal den Link, dann verstehst Du es sicher.

    Zur "freien westlichen Welt" als Gegenpol:
    Auch hier wieder viel Pathos, wenig Analyse. Der Westen ist kein homogener Kulturblock der Individualisten, sondern ein konfliktreiches Bündnis mit Machtasymmetrien, Interessenwidersprüchen und – Überraschung – ebenfalls reichlich Unterwanderungs- und Einflussversuchen in beide Richtungen. So funktioniert internationale Politik seit Jahrhunderten. Daran ist exakt nichts neu.
    Dir scheint vieles nicht bekannt zu sein, z.B. daß Gas-Gerd, der ehemalige Kanzler, der uns an Putin verkaufte, die Gegenspionage abgeschafft hat, daß Putin maßgeblich an der Ermordung Herrhausens beteiligt war.
    Und selbstverständlich haben die Konflikte einen ganz gewaltig philosophischen Hintergrund (siehe Alexander Dugins Geschreibsel) auch wenn sie realpolitisch-materialistisch daherkommen.
    Geändert von Virtuel (17.12.2025 um 20:39 Uhr)

    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch
    (Edward Kennedy)
    Geben Sie Deutschland die Führungsrolle, die Deutschland verdient. ​(Wolodymyr Selenskyj)
    Igno: Dr.Mittendrin, Flaschengeist, Politikqualle, Hr.Mayer

  3. #26523
    Mitglied Benutzerbild von A-Lincoln
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Du interpretierst mich falsch. Ich gehe nicht davon aus, dass es irgendeine Art von Automatismus gibt, was die Reaktionen in der politisch-diplomatischen Interaktion betreffen. Wovon ich allerdings ausgehe ist, dass es die Option gibt, auf Machtspiele mit Machtspielen zu reagieren. Das war's dann auch schon.

    Und es ist genau diese Option, die ich als (mindestens!) gleichwertig den anderen bekannten Handlungsoptionen zuordne: mäßig und behutsam Kleinbeigeben, kapitulieren, verhandeln bis zum Exzess, Zeit schinden oder schlicht dem Verlauf der militärisch-operativen Entwicklungen die Festsetzung der Verhandlungsziele zu überlassen. Vieles ist möglich, aber auch alles ist unmöglich!

    Zur "Verhärtung" bei atomar bewaffneten Staaten.

    Es drängt sich der Eindruck auf, dass Atommächte grundsätzlich nicht dazu bereit sind, "das Letzte" aus den diplomatischen Bemühungen herauszuholen. Man ist sich zu gewiss, dass man nicht wirklich, also total, verlieren kann, ohne dass dieses Schicksal zugleich den Gegner trifft. Diese Gewissheit macht meiner Meinung nach "verhandlungsträge", ja fast schon "verhandlungsüberheblich"!

    Was das Ende des Kalten Krieges betrifft, so war das "Totrüsten" des militärischen Gegners nur marginal merklich durch Gespräche flankiert. Wenn du SALT I+II oder die darauf folgenden START I+II Verträge meinst, so ging es da ausschließlich um die Reduzierung strategischer Waffen, aber nie um die Reduzierung eines konventionellen Bedrohungspotentials. Auf den Punkt gebracht, was die Kosten betraf: Auch nach den Abrüstungsverhandlungen war die Sowjetarmee immer noch ein immenser Kostenfaktor in der Budgetierung des Riesenlandes. Zu kostenintensive, aber vor allem: zu personalintensiv. Das muss man sich mal überlegen: Die Sowjetunion hielt sich auch nach Ende des Zweiten Weltkrieges kontinuierlich eine Streitkräftestärke von vier Millionen Mann. Dauerhaft. Über Jahrzehnte. Diese Human Resources fehlten natürlich im Produktionsprozess bzw. in der Wertschöpfungskette!

    Und zum Schluss: Man wird durch das reine Durchhalten zwar nicht stärker; aber man kann den Gegner dadurch ökonomisch oder auch psychologisch schwächen. Gerade dieses Argument wird doch von den Putinverstehern verwendet, um diese offensichtliche "Abnutzungstaktik" der russischen Streitkräfte zu verteidigen. Dass es sich dabei um Menschen handelt, die nicht nur "abgenutzt", sondern "totgenutzt" werden, scheint der russischen Führung allerdings egal zu sein.
    Dein Punkt, dass man auf Machtspiele mit Macht reagieren kann, ist richtig – klassische Zero-Sum-Logik. Aber Macht ist relational, kontextabhängig und nicht automatisch wirksam. Wer nur auf Drohkulissen setzt, läuft Gefahr in eine Escalation Trap zu geraten, bei der Durchhalten riskanter wird als gedacht.

    Bei Atommächten greift deine "Verhandlungsüberheblichkeit"-Formulierung zu kurz. Es geht nicht um Hybris, sondern um strategische Starrheit durch Risikoaversion. Atomwaffen verhindern eher ein Voll-Ausspielen aller Optionen, weil jeder Fehler existenzielle Folgen hätte – selektive Verhandlung, nicht Trägheit, ist die Logik.

    Deine Kalter-Krieg-Beispiele stimmen teilweise, aber sie sind reduktionsistisch: Abrüstungsverträge reduzierten strategische Waffen, nicht die konventionellen Kosten, und die Budgetbelastung der Sowjetunion erklärt nicht allein den ökonomischen Kollaps. Struktur, Bürokratie, Innovationsstau – das alles wirkt zusammen.

    Abnutzungstaktiken wie bei Russland können Gegner psychologisch und ökonomisch schwächen, aber nicht linear und nicht garantiert. Moral, Logistik und interne Dynamik brechen nicht immer wie kalkuliert zusammen. Hier zeigt sich Clausewitz' Maxime: Krieg ist Willens- und Unberechenbarkeitsspiel, kein Arithmetik-Experiment.

    Wichtig zu betonen: Russland ist nicht die Sowjetunion. Praktisch bessere Karten. Die Kosten- und Ressourcenlage ist deutlich vorteilhafter als damals in Moskau, was jede lineare Analogie ins Stolpern bringt. Auch Durchhalten kann nach hinten losgehen. Wenn der Gegner länger durchhält, können sich psychologische, logistische und ökonomische Faktoren gegen einen selbst wenden.

    Momentan deutet vieles darauf hin, dass Russland am längeren Hebel sitzt: kompakte Streitkräfte, moderne Ausrüstung, strategische Partner und eine relativ stabile Ressourcenbasis erlauben ihnen, die Abnutzungstaktik potenziell länger durchzuhalten als die Gegenseite kalkuliert.

    Kurz: Macht, Zeit und Durchhalten sind Werkzeuge, keine Automatismen. Wer das vergisst, unterschätzt die komplexen Dynamiken moderner Großmächte – insbesondere bei nuklearen Arsenalen.

  4. #26524
    Mitglied Benutzerbild von Achilleas
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Ein normaler Mensch strebt danach, eine Familie zu gründen, Kinder zu haben. Ein normaler Mensch strebt ganz bestimmt nicht danach, das Unbekannte zu erkunden. Es waren immer nur Einzelne, Abenteuer, Freigeister und Mutige, die die Welt kennenlernen wollten - und das war zu keiner Zeit "normal", sprich: gewöhnlich.
    Ich sehe das etwas anders. Die Einteilung in "normal" vs "Abenteurer" greift viel zu kurz. Neugier und der Wunsch, Neues zu entdecken, sind keine Eigenschaften, die nur Einzelnen vorbehalten sind – sie stecken in jedem Menschen, nur wird sie oft unterschiedlich ausgelebt.

    Familie zu gründen und Kinder zu haben schließt keineswegs aus, neue Erfahrungen zu sammeln oder die Welt zu erkunden. Die Vorstellung, daß "normale Menschen" nur sesshaft und konventionell leben, ignoriert die Vielfalt menschlicher Lebensentwürfe und reduziert komplexe Motivationen auf ein starres Schema.
    FUCK THE WOKE

    Dinge kommen zurück und sind wieder in. Ich kann es kaum erwarten,bis Moral, Respekt und Inteligenz wieder im Trend sind.

  5. #26525
    liberal mind Benutzerbild von Virtuel
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von A-Lincoln Beitrag anzeigen
    gekürzt...
    Wichtig zu betonen: Russland ist nicht die Sowjetunion.
    Praktisch bessere Karten. Die Kosten- und Ressourcenlage ist deutlich vorteilhafter als damals in Moskau, was jede lineare Analogie ins Stolpern bringt. Auch Durchhalten kann nach hinten losgehen. Wenn der Gegner länger durchhält, können sich psychologische, logistische und ökonomische Faktoren gegen einen selbst wenden. usw.

    Momentan deutet vieles darauf hin, dass Russland am längeren Hebel sitzt
    1. Das sahen die Überläufer wie Alexander Golizyn und Jan Sejina völlig anders.
    Die Sowjetunion ist nie untergegangen, es war eine Show um den Westen zu täuschen und auszunutzen.
    Lies mal von Sejina "We will bury you" gibts als PDF im Internet.

    2. Rußland sitzt am längeren Hebel, weil Trump (Krasnov) , Wittkoff und Jared Kushner Agenten Rußlands sind......Chabad Lubawitsch...

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  6. #26526
    Hüter der Idee Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von A-Lincoln Beitrag anzeigen
    Dein Punkt, dass man auf Machtspiele mit Macht reagieren kann, ist richtig – klassische Zero-Sum-Logik. Aber Macht ist relational, kontextabhängig und nicht automatisch wirksam. Wer nur auf Drohkulissen setzt, läuft Gefahr in eine Escalation Trap zu geraten, bei der Durchhalten riskanter wird als gedacht.

    Bei Atommächten greift deine "Verhandlungsüberheblichkeit"-Formulierung zu kurz. Es geht nicht um Hybris, sondern um strategische Starrheit durch Risikoaversion. Atomwaffen verhindern eher ein Voll-Ausspielen aller Optionen, weil jeder Fehler existenzielle Folgen hätte – selektive Verhandlung, nicht Trägheit, ist die Logik.

    Deine Kalter-Krieg-Beispiele stimmen teilweise, aber sie sind reduktionsistisch: Abrüstungsverträge reduzierten strategische Waffen, nicht die konventionellen Kosten, und die Budgetbelastung der Sowjetunion erklärt nicht allein den ökonomischen Kollaps. Struktur, Bürokratie, Innovationsstau – das alles wirkt zusammen.

    Abnutzungstaktiken wie bei Russland können Gegner psychologisch und ökonomisch schwächen, aber nicht linear und nicht garantiert. Moral, Logistik und interne Dynamik brechen nicht immer wie kalkuliert zusammen. Hier zeigt sich Clausewitz' Maxime: Krieg ist Willens- und Unberechenbarkeitsspiel, kein Arithmetik-Experiment.

    Wichtig zu betonen: Russland ist nicht die Sowjetunion. Praktisch bessere Karten. Die Kosten- und Ressourcenlage ist deutlich vorteilhafter als damals in Moskau, was jede lineare Analogie ins Stolpern bringt. Auch Durchhalten kann nach hinten losgehen. Wenn der Gegner länger durchhält, können sich psychologische, logistische und ökonomische Faktoren gegen einen selbst wenden.

    Momentan deutet vieles darauf hin, dass Russland am längeren Hebel sitzt: kompakte Streitkräfte, moderne Ausrüstung, strategische Partner und eine relativ stabile Ressourcenbasis erlauben ihnen, die Abnutzungstaktik potenziell länger durchzuhalten als die Gegenseite kalkuliert.

    Kurz: Macht, Zeit und Durchhalten sind Werkzeuge, keine Automatismen. Wer das vergisst, unterschätzt die komplexen Dynamiken moderner Großmächte – insbesondere bei nuklearen Arsenalen.
    Warum bloß drängt sich bei dir der Eindruck auf, dass ich von Automatismen spreche, wenn ich Handlungsoptionen skizziere? Das war nie meine Intention. Siehe es vielmehr wie bei einem Schachspiel, wo sich zwei Gegner umlauern und jeder kennt die Zugmöglichkeiten der bekannten Figuren auf dem Spielbrett. Da gibt es keinen Automatismus, aber jede Menge Optionen! Und neben der Rationalität bei der Abwägung der diversen Zugvarianten spielt auch stets die Psychologie eine Rolle: Hat man es mit einem bekannt aggressiven Gegner zu tun? Oder mit einem Player, der einen defensiv, aber höchst präzise, zu begegnen weiß. Und auch während des Spiels wechseln die Taktiken und Strategien laufend, je nach "Gefechtsfeldanalyse" derjenigen Partei, die am Zug ist.

    Ich kann deine Einschätzung, dass momentan Russland am längeren Hebel sitzt, nachvollziehen, aber ich teile diese Einschätzung nicht.

    Meine Einschätzung basiert auf das Wissen, welch gewaltiges Reaktionspotential auf Seiten der Europäer und der USA noch schlummert und was noch nicht einmal ansatzweise aktiviert wurde. Während Russlands Volkswirtschaft sich schon lange auf "Kriegsmodus" betrifft, was die inländische Produktion betrifft, haben die westlichen Länder noch nicht einmal ansatzweise gleichgezogen...

    Sollte der Moment kommen wo das passiert, wird Russland seine Zeit, durchzuhalten, neu berechnen müssen...

  7. #26527
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Warum liegt russisches Vermögen in Belgien?
    Das sind Investmentfonds. Weltweit nutzen 103 Länder Euroclear für derartige Zwecke.

    Was hat das bitte mit unseren Goldreserven zu tun?!

    Was denkste denn, was passiert, wenn die EU das Russengeld freipresst?! Meinst etwa, dann lassen die übrigen 102 Staaten/Zentralbanken ihre Kohle weiterhin da liegen?
    Nee, dann geht der ganze Schotter mal eben wo anders hin und zwar abrupt.
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  8. #26528
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von pixelschubser Beitrag anzeigen
    Das sind Investmentfonds. Weltweit nutzen 103 Länder Euroclear für derartige Zwecke.

    Was hat das bitte mit unseren Goldreserven zu tun?!

    Was denkste denn, was passiert, wenn die EU das Russengeld freipresst?! Meinst etwa, dann lassen die übrigen 102 Staaten/Zentralbanken ihre Kohle weiterhin da liegen?
    Nee, dann geht der ganze Schotter mal eben wo anders hin und zwar abrupt.
    Wahrscheinlich in die Schweiz, Luxemburg und die Cayman-Inseln.

    "Lieber entdeckte ich einen Satz der Geometrie, als daß ich den Thron von Persien gewänne!"
    Thales von Milet (Philosoph, Staatsmann und Mathematiker 624 v.u.Z. - 546 v.u.Z.)

  9. #26529
    Verschwörungspraktiker Benutzerbild von pixelschubser
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Warum bloß drängt sich bei dir der Eindruck auf, dass ich von Automatismen spreche, wenn ich Handlungsoptionen skizziere? Das war nie meine Intention. Siehe es vielmehr wie bei einem Schachspiel, wo sich zwei Gegner umlauern und jeder kennt die Zugmöglichkeiten der bekannten Figuren auf dem Spielbrett. Da gibt es keinen Automatismus, aber jede Menge Optionen! Und neben der Rationalität bei der Abwägung der diversen Zugvarianten spielt auch stets die Psychologie eine Rolle: Hat man es mit einem bekannt aggressiven Gegner zu tun? Oder mit einem Player, der einen defensiv, aber höchst präzise, zu begegnen weiß. Und auch während des Spiels wechseln die Taktiken und Strategien laufend, je nach "Gefechtsfeldanalyse" derjenigen Partei, die am Zug ist.

    Ich kann deine Einschätzung, dass momentan Russland am längeren Hebel sitzt, nachvollziehen, aber ich teile diese Einschätzung nicht.

    Meine Einschätzung basiert auf das Wissen, welch gewaltiges Reaktionspotential auf Seiten der Europäer und der USA noch schlummert und was noch nicht einmal ansatzweise aktiviert wurde. Während Russlands Volkswirtschaft sich schon lange auf "Kriegsmodus" betrifft, was die inländische Produktion betrifft, haben die westlichen Länder noch nicht einmal ansatzweise gleichgezogen...

    Sollte der Moment kommen wo das passiert, wird Russland seine Zeit, durchzuhalten, neu berechnen müssen...
    Basiert auf DEM Wissen, Frau Pooth!
    __________________

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  10. #26530
    Balkan Spezialist Benutzerbild von navy
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    W...........................

    Meine Einschätzung basiert auf das Wissen, welch gewaltiges Reaktionspotential auf Seiten der Europäer und der USA noch schlummert und was noch nicht einmal ansatzweise aktiviert wurde. Während Russlands Volkswirtschaft sich schon lange auf "Kriegsmodus" betrifft, was die inländische Produktion betrifft, haben die westlichen Länder noch nicht einmal ansatzweise gleichgezogen...
    ..............
    Die sind schon seit 25 Jahren zu blöde für Alles. 2004 stellte der UN Sondergesandte: Kai Eibe fest, das Europa, vor Deutschland schwerste Fehler im Balkan gemacht hat.

    nicht lernfähig, zu blöde und korrupt für Alles ist Berlin
    Die Selbstverwaltungsstrukturen, die die NATO im Kosovo wachsen ließ, kritisierte eine als „Verschlusssache“ eingestufte Studie des Instituts für Europäische Politik (IEP) 2007 als „fest in der Hand der Organisierten Kriminalität“, die „weitgehende Kontrolle über den Regierungsapparat“

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