User in diesem Thread gebannt : autochthon and Optimist |
Die Selbstverwaltungsstrukturen, die die NATO im Kosovo wachsen ließ, kritisierte eine als „Verschlusssache“ eingestufte Studie des Instituts für Europäische Politik (IEP) 2007 als „fest in der Hand der Organisierten Kriminalität“, die „weitgehende Kontrolle über den Regierungsapparat“
So so, heute Morgen???
Sag, haste dir einen hinter die Binde gekippt?
Wenn ich eine feste Ansicht "beschreibe", dann steht dort etwas von Fakt und Tatsache.
Auch dass ich etwas stark und fest behauptet hatte, steht nirgendwo geschrieben.
Geh ins Bett und schlafe deinen Rausch aus, bevor du dich hier noch weiter mit deinen Lügengeschichten blamierst.



Das ist mitten im Thema. Wir sind hier noch nicht im Busch in der Bananenrepublik Korruptistan. Es gibt hier immer noch objektive Auswahlkriterien ...Alter des Kindes, Alleinerziehende, Berufstätigkeit der Eltern, Wohnort uswusf...aber ich habe vergessen, dass deine Frau Stadtbeamtin ist, und Beamten sich bekanntlich Alles regelwidrig, wenn nicht gar rechtswidrig, gegenseitig unter der Hand zu schustern wollen und versuchen. Sprich bei denen gehts öfters nicht nach Kriterien, sondern nach Beziehungen.
Da kann es schon sein, dass keine Regeln gelten, sondern die Plätze statt nach Kriterien an die Bekannten der korrupten Kita-Leiterin vergeben werden. Dagegegen gibts ein probates Mittel, dass ich immer beim Kontakt mit Beamten und Behörden eingesetzt habe. Anwalt und notfalls Klage. Da kuschen die Beamten ganz schnell...und besinnen sich auf die Kriterien.
Eine bemerkenswerte einschlägige Analyse aus kommunistischer Sicht (aus SED/PDS/DIE LINKE) wurde schon an anderer Stelle gepostet.
>> Die Entspannungspolitik als imperialistische StrategieÜber Weg und Ziel der Entspannungspolitik handelt mit lobenswerter Offenheit Brzezinskis "Alternative zur Teilung". Das Buch, 1965 in den USA erschienen, endet unter anderem mit der Empfehlung, eine regelmäßig zusammentretende gesamteuropäische Konferenz mit amerikanischer Beteiligung einzurichten. Zu dem Zweck, über wirtschaftliche Zusammenarbeit, kulturellen Austausch etc. zunächst ideologische und später politische Einflußmöglichkeiten im sozialistischen Weltsystem zu erwerben. Daß dieser Einfluß nicht zur Beförderung der sozialistischen Entwicklung genutzt werden sollte, versteht sich. Ein Jahr später, im Juli 1966, unterbreiten die sozialistischen Staaten auf ihrer Bukarester Tagung den Vorschlag, eine gesamteuropäische Konferenz zu Fragen der Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa einzuberufen.<<
Das heißt nun nicht, daß Brzezinski in jener Zeit zum Kreml-Berater avancierte. Die sowjetische KSZE-Konzeption unterschied sich schon von der seinen. Insbesondere durch die ausgesprochene Betonung des Moments der Sicherheit gegenüber dem der Zusammenarbeit. (Dadurch wird im übrigen bewiesen, daß es nicht ökonomische Gründe waren, die die sozialistischen Länder zu einem Eingehen auf die Entspannungsstrategie bewogen haben.) Andererseits aber war es kein Zufall, daß die Konferenz, die später tatsächlich in Helsinki zusammenkam, aufs Haar dem von Brzezinski entworfenen Szenario glich und die entsprechenden Folgen hatte. Diese Entwicklung war nicht unvorhersehbar. Ulbricht, der sie vorhersah, versagte dem sich anbahnenden europäischen Entspannungsprozeß folgerichtig jede Zustimmung und Unterstützung. Hier liegt die Quelle des latenten Konflikts, der seit Mitte der sechziger Jahre zwischen SED-Spitze und KPdSU schwelte. Die Auseinandersetzungen zwischen Walter Ulbricht und Breshnew beziehungsweise zwischen Ulbricht und der im Politbüro auf Moskauer Linie sich formierenden Fraktion waren also keine Meinungsverschiedenheiten zu Einzelfragen und auch keine internen Machtkämpfe zwischen Personen. Diesen Auseinandersetzungen lag der Gegensatz zweier grundsätzlich unterschiedener, in der Beantwortung aller wesentlichen Fragen differierender Konzepte zugrunde. Der Neue Kurs, gegen dessen Einführung Ulbricht sich fünf Jahre lang unter Aufwendung all seines politischen Geschicks zur Wehr setzte, ist nur vermittels des Opportunismusbegriffs als einheitliches Konzept zu begreifen.
Auf Grund der gegenwärtigen Verlotterung der sozialistischen Begrifflichkeit scheint eine Begriffserläuterung an dieser Stelle nicht unangebracht. Folgen wir Lenin, ist Opportunismus: die Aufgabe des Klassenkampfes und die Ersetzung durch die Idee einer Zusammenarbeit der Klasse, und zwar einer Zusammenarbeit derart, daß die grundlegenden sozialistischen Interessen geopfert werden um der Erlangung zeitweiliger partieller Vorteile und Augenblickserfolge willen. Dieses grundlegende sozialistische Interesse ist in der vorrevolutionären Epoche: das Endziel einer Überwindung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung. Der Verzicht hierauf tritt am deutlichsten zutage im so genannten Reformismus, das heißt im Setzen einer falschen Alternative zwischen Reform und Revolution, wobei letztere verworfen wird. Allerdings ist dies nur die offenste, keineswegs die einzige Form des vorrevolutionären Opportunismus; dieser kommt nicht minder zum Ausdruck in jedem theoretischen Grundsatz, in jedem politischen Prinzip und in jeder praktischen Maßnahme, die in ihrer Konsequenz die betreffende Partei der Fähigkeit berauben, einen revolutionären Bruch mit dem Imperialismus vorzubereiten, zu propagieren und schließlich zu erkämpfen, die also objektiv Anpassung an diese Gesellschaft bedeuten.
Ist die Revolution bereit erledigt, kann das Absehen von ihr nicht mehr als Kriterium opportunistischer Politik fungieren. Unter den Bedingungen des Bestehens beider Gesellschaftssysteme bedeutet Opportunismus zwangsläufig: Verzicht auf das Endziel Weltsozialismus, Anerkennung des internationalen Status quo und Intensivierung der Zusammenarbeit mit den imperialistischen Staaten - mit der Folge einer zunehmenden Abhängigkeit der sozialistischen Länder vom Weltfinanzkapital. Die innenpolitische Entsprechung dafür ist: Abkehr von dem anstrengenden Kurs, den Kapitalismus zu "überholen". Auch im Inneren beschränkt sich opportunistische Politik- auf den Erhalt des Status Quo, das heißt auf die Verwaltung und Sicherung des bestehenden Zustandes. Und eine solche Umorientierung muß weitreichende Konsequenzen für die gesamte unmittelbar praktische Politik haben.
(könnte immer möglich sein!)


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