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Guter Beitrag.Durchaus plausibel. Ich muss das aber noch ergänzen zu den 90ern, was in dem Artikel zu kurz kommt: Die 90er waren das goldene Zeitalter des Automobilbaus. Es ging den Herstellern darum, das beste Auto zu bauen. Diese Unternehmensphilosphie hat sich ab c.a.2000 geändert, als das controling die Oberhand gewann vor den Ingenieuren. So zumindest mein Eindruck.
Dass das Geld hierzulande nicht mehr so locker sitzt die letzten Jahre, Lebensraum usw. knapp und immer teurer wurde (seit 2014) hierzulande, tut sein übriges dazu. Junge Leute interessieren sich kaum mehr für selber schrauben, da macht man sich ja die Hände schmutzig und es ist anstrengend. Da wird lieber billig um die Welt gejettet, Iphone und Socialmedia ist wichtig, China beliefert den Wegwerfkonsum, die Arbeitsverhältnisse bei den Massen an Akademikern sind prekär usw.
Heizerist in Ben Ephraims Gemeinde.
Hehe, ich sehe, wir verstehen uns gut....
Stimmt es, dass bei Japaner die Ersatzteilversorgung schwieriger ist und teurer. Also allgemein? Ich hab damit keine direkten Erfahrungen, ich hör das nur immer wieder mal.
Das mit dem Schlachter hab ich auch überlegt, aber mir fehlt einfach der Platz. Dann war ich kurz davor mir den restaurierten e36 clubsport von raab zu holen, preislich noch ok weil vierzylinder. Aber der Platz und verkaufen wollte ich auch keinen von meinen zwei und dann anderes Modell.
Die Rostproblematik kenne ich. Ich hab ja u.a. deshalb zwei. Mein Problem ist, dass das mit dem zweiten für den Winter und Schlechtwetter wieder eskaliert ist. Der ist mittlerweile auch viel zu gut für den Winter. Für einen dritten hab ich keinen Platz und es dürfte kein BMW sein, sonst gleiche Problematik wieder...Es eskaliert dann, ich weiss nicht wieso, aber es ist dann plötzlich so und zu spät...
Mit der Rostbekämpfung und Vorsorge bin ich sehr dahinter her. Hohlraumversiegelung, Unterboden usw. Aber die Kacke ist ja, v.a. mit dem Flüssigsalz, dass das ja überall rein läuft. Und da wo man nicht hinkommt wirds kritisch. Vorne sind sie ja meistens gut aufgrund des Ölverlustes. Und so Problemstellen wie Schweller hinter der Radhausschale muss man sauber halten und versiegeln. Oder unter den Unterbodenpappen, an den Aufnahmen. Unter dem Rahmen der Hinterachse ist dann problematisch, unter den Hitzeblechen im
Kardantunnel. Du weisst was ich meine...
Und halt waschen, waschen, waschen...
Wie schauts bei Dir aus mit der Rostbekämpfung? Irgendwelche Massnahmen oder Produkte, auf die Du schwörst?
Heizerist in Ben Ephraims Gemeinde.
Mein Bomber lief den groessten Teil seines Lebens in Spanien.
Kaufgrund war der absolut rostfreie und bei Kauf unbehandelte (U-Schutz etc...)
Rahmen und Unterboden. Originaler Schutzlack war teils noch vorhanden.
Die Karrosserie war wenige Jahre vor Kauf neu lackiert worden (nur aussen)
Motorraum und Innenraum haben noch den ersten Lack, ohne gammelige, rostige
Ecken, nur ein paar Kratzer unterm Teppich sowie matte Stellen und staubig-sandige
Stellen. Ich war begeistert.
Nachdem ich den teils uralten Staub aus allen Hohlraeumen wie Tueren,
Seitenteile.... und dem kompletten Rahmen herausgespuelt hatte, habe ich
teilweise den Schutzlack ausgebessert und dann mit mehreren Lagen Hohlraumwachs
(innen) und Unterbodenwachs (Teroson) im/am Rahmen und Boden versiegelt.
Der Wachs haelt auch dem Hochdruckreiniger stand, ist leicht elastisch und
platzt nicht auf. Jedes Jahr kontrolliere ich unterm Auto, hier und da gibt's
vorsichtshalber kleine Ausbesserungen. Insgesamt sind Rahmen und Unterboden
nicht so verwinkelt und gut zugaenglich. Das macht es einfacher als bei anderen Autos.
E-Teile sind fuer meinen Patrol nicht besonders teuer, eher schwer zu bekommen.
Ich suche auch in Spanien, bei den Briten und in Australien, zumindest fuer
einige Teile.


Die wollen die wohl wieder instand setzen , ein sehr teures Unterfangen und dann an Liebhaber verkaufen !
Darum geht es wohl in der Serie , sind ja nicht nur die aus Namibia dabei , auch andere werden gezeigt die nach Oldtimern ( Autoschätzen ) suchen !
Ich finds schin interessant , meine Frage war nur ob sich das lohnt !
Wenn man das entsprechende Equipment , die Zeit und den Platz hat wohl schon !
Denn durch ihre Suche nach Autoschätzen finden sie wohl auch sehr viele Ersatzteile !
Und dann gibt es da noch den einen der mit seiner Frau zusammen für Kunden bestimmte Autos sucht , die sind zwar alt , aber sollen in guten Gebrauchsfähigen Zustand sein !
In der Folge vom letzten Sonntag ging es da um einen ganz bestimmten Peugeot !
Wenn du Zeit und Lust hast schau doch einfach rein , Die Autoschatzsucher , um 18:10 Uhr !



Nicht nur bei Denen - guter Bekannter von mir fährt einen W212er-Vierzylinder aus vor 2010 und frag ´mal den nach einem AGR-Ventil. Der greift zur Dachlatte- da konnte (oder wollte?) Mercedes über Jahre nicht liefern. Scheint also selbst bei den sogenannten "Premiumerstellern um sich zu greifen, dass die Ersatzversorgung nicht mehr gesichert ist.
Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch
In den guten Zeiten baute DB jede Modellreihe fuer ca. 7-8 Jahre (....W123, 124, 116, 126.....)
gelegentlich gab es kleine Aenderungen/ "Facelifts").
Heute wechselt man deutlich oefter die Modelle und es kommen immer andere Modelle dazu.
Lagerhaltung will man nicht, auch nicht bei anderen Herstellern.
Dein geschilderter Fall ist beispielhaft. Heute hapert es bei neueren Modellreihen an irgendeinem
Pipi- Sensor-, Ventil-, Elektronikkram. Ein an sich intaktes Auto steht heute und in Zukunft haeufig
wegen solcher kleiner, nicht mehr verfuegbarer Teile. Mit Glueck findet man die noch gebraucht.
Traurige Entwicklung !



Ich bin ja jetzt nicht Einer, welcher oermanent nach dem Gesetzgeber schreit - wäre da aber nicht eine Verordnung (von mir aus auch Gesetz)nützlich, welche einfach definiert - Ersatzteile müssen über einen Zeitraum Xvorgehalten werden und in einem Zeitraum Y geliefert werden.
Ist dochj sozusagen eine "kalte" Enteignung wenn man als Automobilhersteller Ersatzteile nicht liefern will.
Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch
Ich weiss nicht, ob es frueher so war dass Ersatzteile vom Hersteller
ueber einen bestimmten Zeitraum lieferbar sein --mussten--, aber ich
habe die Erfahrung bei meinen, meist alten bis sehr alten Kisten gemacht,
dass frueher eine E-Teileversorgung bis zu 30 Jahre nach Einstellung
der Modellreihe gesichert war.
Zuletzt habe ich das vor ein paar Jahren bei einem Mitsubishi 4x4 erlebt.
Da waren die von mir gesuchten Teile noch lieferbar. Die Preise waren
recht happig, aber immerhin.
Heute koennen u.U. auch 15 Jahre alte Autos teilweise schon nicht mehr bedient
werden. So wie bei deinem Beispiel. Und das sind keineswegs "Exoten".
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