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Thema: Erhöhung des Renteneintrittsalters? Falscher Ansatz!

  1. #61
    Mitglied Benutzerbild von Bettmaen
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    Kool AW: Erhöhung des Renteneintrittsalters? Falscher Ansatz!

    Der technologische Fortschritt wird immer größer, aber die Leute sollen immer länger arbeiten?

    Dank KI und hochmodernen Robotern werden in Zukunft Millionen Arbeitsplätze wegfallen. Dann stellt sich nicht die Frage bis 67 Jahren zu arbeiten, sondern bis 50 oder 60 Jahren, da es außer für eine kleine Gruppe von Spezialisten nichts zu tun gibt.

    Autonomes Fahren, vollautomatische Fabriken nahezu ohne Personal, Homeschooling usw verändern die Arbeitswelt wie zuletzt in der Industrialisierung.
    Stell dir vor, es ist Krieg und Kriegsdienstverweigerer und Politikerinnen treiben dich oder deine Kinder in den Tod.

    Kriegstreiber, ab an die Ostfront! Eure Freiheit wird diesmal in der Ukraine verteidigt.

  2. #62
    Balkan Spezialist Benutzerbild von navy
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    Standard AW: Erhöhung des Renteneintrittsalters? Falscher Ansatz!

    Zitat Zitat von Bettmaen Beitrag anzeigen
    Der technologische Fortschritt wird immer größer, aber die Leute sollen immer länger arbeiten?
    .........
    Du meinst man baut nur noch Schrott, wie mit EU Autos, Windows läuft immer nicht. Verdummungs Rückschritt, wie Doofi Yachten auch, die sich selbst versenken und mit Firefanz
    Die Selbstverwaltungsstrukturen, die die NATO im Kosovo wachsen ließ, kritisierte eine als „Verschlusssache“ eingestufte Studie des Instituts für Europäische Politik (IEP) 2007 als „fest in der Hand der Organisierten Kriminalität“, die „weitgehende Kontrolle über den Regierungsapparat“

  3. #63
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    Standard AW: Erhöhung des Renteneintrittsalters? Falscher Ansatz!

    Zitat Zitat von Bettmaen Beitrag anzeigen
    Der technologische Fortschritt wird immer größer, aber die Leute sollen immer länger arbeiten?

    Dank KI und hochmodernen Robotern werden in Zukunft Millionen Arbeitsplätze wegfallen. Dann stellt sich nicht die Frage bis 67 Jahren zu arbeiten, sondern bis 50 oder 60 Jahren, da es außer für eine kleine Gruppe von Spezialisten nichts zu tun gibt.

    Autonomes Fahren, vollautomatische Fabriken nahezu ohne Personal, Homeschooling usw verändern die Arbeitswelt wie zuletzt in der Industrialisierung.
    Wenn diese Leute dann keinen Job mehr haben, die Ausgaben für Renten dann steigen.....
    Woher kommt das Geld?
    Soviel wird die Produktivität nicht steigen und die Waren muß ja jemand kaufen.

  4. #64
    Mitglied Benutzerbild von Mäcki
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    Standard AW: Erhöhung des Renteneintrittsalters? Falscher Ansatz!

    Zitat Zitat von Bettmaen Beitrag anzeigen
    Der technologische Fortschritt wird immer größer, aber die Leute sollen immer länger arbeiten?

    Dank KI und hochmodernen Robotern werden in Zukunft Millionen Arbeitsplätze wegfallen. Dann stellt sich nicht die Frage bis 67 Jahren zu arbeiten, sondern bis 50 oder 60 Jahren, da es außer für eine kleine Gruppe von Spezialisten nichts zu tun gibt.

    Autonomes Fahren, vollautomatische Fabriken nahezu ohne Personal, Homeschooling usw verändern die Arbeitswelt wie zuletzt in der Industrialisierung.
    Steckt alles noch in den Kinderschuhen, dazu kommt ja auch noch das handwerkliche Berufe die KI und auch Roboter nicht machen können.

  5. #65
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    Standard AW: Erhöhung des Renteneintrittsalters? Falscher Ansatz!

    Zitat Zitat von kotzfisch Beitrag anzeigen
    Ach Du lieber Gott.Der Staat sollte vorschreiben....wenn ich das lese.
    Aber genau dafür gehen doch einige zum Staat und werden Beamte, damit sie etwas "vorschreiben" können. Und die Gesetze müssen für solche Mitbürger so eng gefasst sein, dass der gesunde Menschenverstand
    auf der Strecke bleibt. Besonders gut zu beobachten ist es bei den Beamten, die Uniform (hoheitliche Aufgaben) übertragen bekommen. Da wird dann oft aus der "Maus ein Elefant" gemacht. Und der Gesetzgeber nimmt das sehr als "verfolgungswürdig" an.

  6. #66
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    Standard AW: Erhöhung des Renteneintrittsalters? Falscher Ansatz!

    Zitat Zitat von Peter Müller Beitrag anzeigen
    Das Renteneintrittsalter soll erhöht werden propagieren einige einfallslose Politiker.
    Das grundlegende Problem liegt jedoch nicht im Rentenalter selbst, sondern in niedrigen Löhnen, prekärer Beschäftigung und fehlenden Beitragszahlern. Wer das System nachhaltig stabilisieren will, muss die strukturellen Ursachen angehen.
    Notwendig ist eine grundlegende Rentenreform, statt allein auf die Erhöhung des Renteneintrittsalters zu setzen. Ein Rentenmodell nach schwedischem Vorbild kombiniert ein umlagefinanziertes System mit einer verpflichtenden, kapitalgedeckten Komponente.

    Ein zusätzlicher Ansatz wäre die Einbeziehung aller Berufsgruppen in die gesetzliche Rentenversicherung, auch Beamte, Politiker und Selbständige. Es ist schwer vermittelbar, dass Steuerzahler neben ihrer eigenen Rente zusätzlich Pensionen finanzieren, für die keine Beiträge geleistet werden. Im Durchschnitt kostet jeder Pensionär den Staat fast zehnmal so viel wie ein Rentner.
    Weitere Maßnahmen wären: jüngere arbeitsfähige Bürgergeldempfänger in Beschäftigung bringen, die Verbeamtung bestimmter Berufsgruppen wie Lehrer, Hochschulprofessoren und Verwaltungsmitarbeitern einschränken, Erwerbsbeteiligung von Frauen erhöhen sowie höhere Löhne und produktivere Beschäftigung fördern. Diese Schritte würden das System sofort breiter finanzieren, ohne die Belastung einseitig auf ältere Arbeitnehmer zu verlagern.

    Gesellschaftlich ist eine Erhöhung des Renteneintrittsalters hoch problematisch. Die Rente gilt als verdienter Lebensabschnitt nach jahrzehntelanger Arbeit. Viele würden eine Anhebung als Bruch des Generationenvertrags empfinden. Das Vertrauen in die Politik würde sinken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden.

    Sollte die Politik dennoch an einer Erhöhung festhalten, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Eine Erhöhung setzt voraus, dass ältere Arbeitnehmer realistische Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Das ist nicht der Fall. Unternehmen stellen Menschen ab 60 selten ein und bieten ihnen weniger Weiterbildung. Wer in diesem Alter arbeitslos wird, kehrt kaum in stabile Beschäftigung zurück. Ein höheres Rentenalter führt daher nicht zu mehr Beitragszahlern, sondern zu mehr Langzeitarbeitslosigkeit, Frühverrentung mit Abschlägen und höherem Risiko der Altersarmut. Die Last wird auf Betroffene und Sozialkassen verschoben, ohne dass das Rentensystem stabiler wird.

    Damit ein höheres Renteneintrittsalter funktioniert, müssen Arbeitgeber in die Pflicht genommen werden. Konkret: Der Staat sollte vorschreiben, wie viele Menschen über 60 ein Unternehmen mindestens beschäftigen muss – abhängig von der Gesamtzahl der Mitarbeiter und der Altersstruktur in der Gesellschaft. Unternehmen, die zu wenige ältere Arbeitnehmer beschäftigen, müssen entweder aktiv einstellen oder einen finanziellen Ausgleich in die Rentenkasse zahlen. Ohne eine solche Regelung zahlen am Ende nur die Arbeitnehmer den Preis für eine Reform, während Unternehmen keine Verantwortung tragen müssen. Das wäre ungerecht gegenüber jenen, die das System jahrzehntelang finanziert haben, und würde politischen Extrempositionen Auftrieb geben.
    Rente ist - wie fast Alles im Bereich des politischen Lebens - simpelste Mathematik und in der Mathematik bleibt eins und eins IMMER Zwei - egal ob man als Mitglieder der Lobbygruppen (auch Partei genannt) sich selber einredet das Ergebnis wäre Drei, Vier, Fünf usw.

    Wer mathematische Grundgesetze leugnet muss sich nicht wundern, wenn man am Ende des Tages vor den Scherben seines Lebens steht - und nein, ich habe kein Mitleid, denn JEDER wusste, dass diese Art von Schnellballsystem gesetzliche Rente implodieren wird, mein implodieren MUSS und trotzdem ist man den Lobbygruppen nachgerannt, welche Wohltaten verteilt haben als würde Mana vom Himmel fallen.

    Also hört auf die jammern - Ihr habt es so gewollt.
    Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch

  7. #67
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    Standard AW: Erhöhung des Renteneintrittsalters? Falscher Ansatz!

    Zitat Zitat von Bettmaen Beitrag anzeigen
    Der technologische Fortschritt wird immer größer, aber die Leute sollen immer länger arbeiten?

    Dank KI und hochmodernen Robotern werden in Zukunft Millionen Arbeitsplätze wegfallen. Dann stellt sich nicht die Frage bis 67 Jahren zu arbeiten, sondern bis 50 oder 60 Jahren, da es außer für eine kleine Gruppe von Spezialisten nichts zu tun gibt.

    Autonomes Fahren, vollautomatische Fabriken nahezu ohne Personal, Homeschooling usw verändern die Arbeitswelt wie zuletzt in der Industrialisierung.
    Man mag in vielen Bereichen den Mensch in Arbeit ersetzen können - und zwar überall dort wo automatisierte Prozesse möglich sein werden. Sprich - in Zukunft wird man weniger "am Band" stehen - dafür im Bereich Dienstleistung und Handwerk sein Auskommen haben.
    Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch

  8. #68
    ein feiner Mensch Benutzerbild von konfutse
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    Standard AW: Erhöhung des Renteneintrittsalters? Falscher Ansatz!

    Pensionen gehören abgeschafft. Die Grundrente in Höhe des Grundbedarfs/Sozialhilfe gehört aus Steuern bezahlt. Dazu eine freiwillige staatliche Rentenversicherung die auf mindestens heutiges Niveau aufstockt und wem das nicht langt kann noch privat versichern. Betriebsrente gehört abgeschafft, da das Klientel eingeschränkt ist oder wenigstens müssten die AG-Zuschüsse und die Lohnanteile sozialversicherungspflichtig werden. Ständische Versorgungssysteme sind wie zusätzliche private Rentenversicherungen zu behandeln und keine Pflichtversicherung. Außer den Sozialversicherungen sind keine Beiträge zu Vorsorgeversicherungen steuerlich absetzbar. Dafür sind die Rentenzahlungen oder Einmalzahlungen nicht steuerpflichtig.
    Kennt ihr diesen Moment, in dem plötzlich alles Sinn ergibt und man merkt, dass der ganze Scheiß sich wirklich lohnt? Ich auch nicht.

    Das Geschlecht kann man nicht bestimmen, das macht die Natur. Man kann das Geschlecht feststellen.

  9. #69
    Mitglied Benutzerbild von kotzfisch
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    Standard AW: Erhöhung des Renteneintrittsalters? Falscher Ansatz!

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Rente ist - wie fast Alles im Bereich des politischen Lebens - simpelste Mathematik und in der Mathematik bleibt eins und eins IMMER Zwei - egal ob man als Mitglieder der Lobbygruppen (auch Partei genannt) sich selber einredet das Ergebnis wäre Drei, Vier, Fünf usw.

    Wer mathematische Grundgesetze leugnet muss sich nicht wundern, wenn man am Ende des Tages vor den Scherben seines Lebens steht - und nein, ich habe kein Mitleid, denn JEDER wusste, dass diese Art von Schnellballsystem gesetzliche Rente implodieren wird, mein implodieren MUSS und trotzdem ist man den Lobbygruppen nachgerannt, welche Wohltaten verteilt haben als würde Mana vom Himmel fallen.

    Also hört auf die jammern - Ihr habt es so gewollt.
    So einfach kann man es sich nicht machen.Österreich und ja auch Dänemark und die Schweiz zeigen sehr wohl, wie man mit einem deutlich besser aufgestelltem System gut fährt.

  10. #70
    Mitglied Benutzerbild von kotzfisch
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    Standard AW: Erhöhung des Renteneintrittsalters? Falscher Ansatz!

    EXC Grüner für Excellent, der 6te.

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