Das vorübergehende Abschalten oder Runterfahren von einzelnen Verbrauchern geht nur, wenn die Funktionalität nicht beeinträchtigt ist. Das habe ich nun mehrfach geschrieben. Es geht nicht um das Abschalten von Maschinen oder das Abschalten des Herds. Eine Tiefkühltruhe bleibt auch kalt, wenn der Strom mal für ein oder zwei Stunden weg ist. Das gleiche gilt für eine Wärmepumpe, wenn der Wasserspeicher ausreichend warm ist. Das merkt niemand, kann aber durch die Vielzahl der Haushalte das Netz spürbar entlasten. Volle Batterien in E-Autos können sogar als Energiequelle genutzt werden, wenn dies mit dem Nutzungsverhalten des Haushalrs kompatibel ist. In kleineren Netzen wird das auch in Deutschland bereits erfolgreich erprobt.
Das bisherige "100% zu jeder Zeit"-Denken ist sehr teuer und führt zu gewaltigen Überkapazitäten, die mit einer intelligenten Steuerung vermieden werden könnten.




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