Es gibt den Waffenschein ja schon lange. Aber die Gesetzgebung verbietet verfassungswidrig die Ausführung der Rechte des freien Bürgers.
Die Nachverfolgbarkeit der Waffen bricht auch keine Verfassung/Rechte der Bürger. Deswegen gibt es dagegen keine Einwände.
Auf Grund der starken Folgen für Beschossene sehe ich einen Konsens für: sichere Lagerung, ausreichende Schulung und sichere Lagerung.
Rechtlich möglich, in vielen Ländern Rechtspraxis sind Waffenverbote für Gruppen und Einzelpersonen. ZB Einwanderern würde ich generell ein Waffenverbot aussprechen (ja auch Dolche), denen gerne ein individueller Waffenschein abhilft.
Damit ergibt sich aus der Waffendichte in der lokalen Bevölkerung ein guter Anhalt, wie sicher sich der Einzelne fühlt.
Mal nee Dumme Frage, aus welche Artikel des GG leitest du die Verfassungswidrigkeit ab?
Nun zum Thema allgemein.
Der Tenor in den Threads zum Waffenrecht ist immer der gleiche. Man will ein allgemeines Recht haben, Waffen zu tragen. Nun ist jedes Recht mit Pflichten und Verantwortung verbunden. Das Recht wollen alle haben, aber den Pflichten und der Verantwortung wollen sich die wenigsten stellen.
«Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern darin, dass er nicht tun muss, was er nicht will».Jean-Jacques Rousseau (1712-78)
«Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet».Matthias Claudius (1740-1815)
Sag Du mir es..
Natürlich kommen mit jedem Recht Pflichten und Verantwortungen. Das habe ich auch nie verleugnet. Ich hatte mich dazu auch geäußert..
Aber aus den Pflichten und der Verantwortung kann man kein generelles Verbot herleiten, oder?
Gegenfrage: Nenne mir in der Verfassung der USA den Artikel, der die Verfassungskonformität des Tragens von Waffen festschreibt!
Es bringt dasselbe wie Fahrzeugführerscheine. Breiteres Wissen über die richtige Verwendung dieser Werkzeuge.
Die Idee dieses Waffenführerscheins ist auch dazu da, das Argument der Waffengegner zu widerlegen, dass nur berechtigte und trainierte Personen Waffen haben sollten, Standardisierung der Ausbildung - wie bei Fahrzeugführerscheinen - führt dazu, dass mehr Bürger berechtigt und trainiert sind.
Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.
Das hätte diesen Effekt: Zentralistische Effizienz und Einigkeit - Dezentralistische Freiheit und Innovation
Eins noch. Es sollte im Waffenrecht zwischen Messer und Dolchen unterschieden werden.
Messer sind Werkzeuge. Dolche sind Mordwerkzeuge. Die Unterscheidung ist am Grund festzumachen. Dolche haben IdR 2 Schneiden, die das leichte, tiefe Eindringen und Erreichen der Schlagadern ermöglichen sollen, um den Tod des Opfers zu erreichen. Tanto hat die gleiche Aufgabe, ist demnach als Dolch zu klassifizieren. Angespitzte, kräftige Schraubenzieher haben die gleiche Aufgabe.
Messer haben die Aufgabe, zu schneiden; der stumpfe Messerrücken erleichtert die Schnittführung. Einhandtaschenmesser erhöhen die Arbeitssicherheit, sie ändern nicht die Aufgabe, was weiterhin das Schneiden ist.
Ich sehe es schon bildlich vor mir.
Der Clanchef und seine Vasallen stellen sich brav an, nehmen an Schulungen teil über Gebrauch, Handhabung, Einsatz der Waffe um den begehrten „Führerschein“ zu bekommen.
Es werden Schlangen sein in mindestens 3er Reihen und von einer Stadtgrenze zur Nächsten reichend.
Diese lachen sich schief und scheckig.
Wer vor diesen Stellen stehen wird, wird der brave, unbescholtene, -auffällige Bürger sein um gnädig darum bitten alle Bedingungen erfüllen zu dürfen. Und dann schweißgebadet, mit ängstlich aufgerissenen Augen auf die Entscheidung zu warten. Ob er darf oder nicht.
Im Übrigen soll es auch Führerscheine ohne diese Anforderungen zu erfüllen geben oder man fährt gleich ganz ohne.
Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.
Das hätte diesen Effekt: Zentralistische Effizienz und Einigkeit - Dezentralistische Freiheit und Innovation



Beurteilung, Freispruch oder Verurteilung wegen Notwehr und illegalem Waffenbsitz hängen hierzulande entscheidend davon ab, wie du dich bei der Polizei verhältst und dich zur Sache einlässt. Ob du ein blutiger Anfänger und naiver Depp bist, oder dich auskennst. Wer sich bei der Polizei durch Aussagen selber belastet, muss sich nicht wundern, wenn er später verurteilt wird.
Statt sich selber zu belasten, sagt der Profi ausser seinen Personalien kein Wort. Also Nichts !!! Vor Gericht argumentiert und plädiert nur der FACH-Anwalt. Bei Notwehr hat notabene stets der Andere angefangen, man will sogar das gezogene Messer gesehen haben, und deine illegale Waffe hast du zufällig " vorher gefunden " und woltest du zur Polizei bringen und abgeben.
Und falls du sie einsetzt, war der letze Schuss der Warnschuss.
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