User in diesem Thread gebannt : autochthon and Optimist |


Auch das ändert nichts daran, dass man durch "Jamming" GPS bereichsweise derart kräftig stören kann, dass man die Navigation vergessen muss. Da hilft dann nur noch die alte Fliegerausbildung zur Orientierung.
Aber wer den heutigen datenbasierten zivilen Luftverkehr durch derartige Manöver so empfindlicht stört und gefährdet, ist ein hinterhältiger Verbrecher, egal, wer in der Maschine sitzt.




So einfach isses halt nicht, mit dem Stören. Flugzeuge navigieren mit verschiedenen redundanten Systemen: GPS, Funkfeuernavigation, Trägheitsnavigation. Wenn die alle gleichzeitig gestört würden (Was kaum möglich ist, es sei denn, man sabotiert das Flugzeug selbst), wäre immer noch eine durch Fluglotsen unterstützte Navigation nach Radardaten (Sekundär- und Primärradar) möglich. Erst, wenn das alles versagen sollte, wäre Kartennavigation angesagt. Was bekannt ist: GPS kann relativ einfach gestört werden. Die Störung eines oder mehrer Funkfeuer dürfte relativ schwierig werden. In weniger eng besiedelten Gebieten mit kaum ausgebauter Infrastruktur wäre das noch eine Option. So munkelt man, Samora Machel (Damals Präsident von Mosambik) sei auf diese Weise getötet worden (Manipulation des Funkfeuersignals, das Flugzeug sei auf einen falschen Kurs gelockt worden und daher im Gebirge zerschellt). In Euroa grundsätzlich schwierig bis unmöglich. Für die Trägheitsnavigation müsste man sogar direkt in die Systeme des Flugzeugs hineinkommen, um dort zu manipulieren.
"Wenn es um die ganz großen Verbrecher geht, gibt es für die Polizei nur eine Aufgabe: Ihnen Schutz zu gewähren!"
Kriminalkommissar Jensen
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