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Thema: Mit welchen Recht ist jemand Milliardär ?

  1. #141
    Mitglied Benutzerbild von Anhalter
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    Standard AW: Mit welchen Recht ist jemand Milliardär ?

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Diese Meinung wirst Du wohl im Sozialismuslager alleinseligmachend haben - der Leistungsgedanke und Sozialismus schleßen per Definition komplett sich aus.

    Auch die Mär der Chancengleichheit - es hat noch keiner Volkswirtschaft am Ende genutzt, wenn man den "Leistungsstarken" einbreumst, damit der "Leistungsschwache" nicht abgehängt wird - genau das ist nämlich das Ergebnis von "Chancengleichheit" am Ende.

    Dass ein Markt wie eine Gesellschaft nicht regellos funktioniert - diese Erkenntnis hat sich in Teilen der liberalen Welt durchgesetzt und dadurch hat sich der Neoliberalismus entwickelt - mit der Erkenntnis, man muss einen Markt nicht zwingend regulieren, aber man muss den Marktteilnehmern eindeutige Regel vorgeben, welche für ALLE gelten und eine Marktmacht des Einzelnen oder der Wenige verhindern.

    In einer neoliberalen Welt gäbe es also weder "systemrelevanten" noch "marktbeherrschende" Unternehmen, denn sobald Unternehmen in solch eine "Machtposition" käme es zu einer Aufspaltung - solcherlei Unternehmen entstehen nur in einer dem Kapitalismus oder Sozialismus frönenden Gesellschaftsordnung.
    Ich hab nichts gegen den Leistungsgedanken, nur kommt auch Dein Neoliberalismus ohne den Staat nicht aus, weil dann jede Kontrolle verloren geht, denn es braucht wo auch immer gesetzliche Regelungen, sonst endet das ganze in Chaos und Anarchie ...Außerdem braucht ja gerade der Neoliberalismus den Kapitalismus als Grundlage und Funktionsmodell, ansonsten kein freier Markt ...
    Friede den Hütten! Krieg den Kriegstreiberpalästen! (Georg Büchner und ich)

  2. #142
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    Standard AW: Mit welchen Recht ist jemand Milliardär ?

    Zitat Zitat von Anhalter Beitrag anzeigen
    Ohne Geld wäre ja schon sowas wie die Traumvorstellung von Kommunismus, man darf das nur nicht sturr ideologisch betrachten sondern immer angepasst modern denken. So wie kein reiner Kommunismus funktioniert, funktioniert auch nicht der reine Kapitalismus, weil man dabei immer die soziale Frage beachten muß, denn Menschen lassen sich, egal in welchem System, nicht endlos unterdrücken. Ein gutes Beispiel ist hier Südamerika, früher voll von Militärdiktaturen und jetzt ist keine einzige mehr übrig ...
    Ob man sich nun General Maduro oder Präsident Madüro nennt ist am Ende Jacke wie Hose - und Venezuela ist nicht der einzige südamerikanische Staat, welches bis heute diktatorisch "regiert" wird.
    Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch

  3. #143
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    Standard AW: Mit welchen Recht ist jemand Milliardär ?

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Ob man sich nun General Maduro oder Präsident Madüro nennt ist am Ende Jacke wie Hose - und Venezuela ist nicht der einzige südamerikanische Staat, welches bis heute diktatorisch "regiert" wird.
    Immer noch besser als eine blanke Militärdiktatur ...
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  4. #144
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    Standard AW: Mit welchen Recht ist jemand Milliardär ?

    Zitat Zitat von Anhalter Beitrag anzeigen
    Ich hab nichts gegen den Leistungsgedanken, nur kommt auch Dein Neoliberalismus ohne den Staat nicht aus, weil dann jede Kontrolle verloren geht, denn es braucht wo auch immer gesetzliche Regelungen, sonst endet das ganze in Chaos und Anarchie ...Außerdem braucht ja gerade der Neoliberalismus den Kapitalismus als Grundlage und Funktionsmodell, ansonsten kein freier Markt ...
    Selbstverständlich kommt auch der Neoliberalismus nicht ohne Regeln aus - dies ist u.a. der Erkenntnis aus den 19ten Jahrhundert und dem dort grassienderen Raubtierkapitalismus geschuldet. Man hat also aus der Geschichte gelernt und die entsprechenden Erkenntnis gewonnen und Konsequenzen gezogen.

    Richtig ist auch, dass die wirtschaftliche Grundlage im Neoliberalismus weiterhin der Kapitalismus nicht nur sein wird, sondern zwingend sein muss. Denn nur solch eine Wirtschaft ist am Ende leistungsstark, da dies auf die "Gier" des "mehr" setzt und diese Gier des "mehr" ist jetzt nicht nur in Besitz oder Monetär so zu sehen, sondern beinhaltet auch u.a. Fortschritt und Entwicklung.

    Solche Auswüchse wie z.B. "systemrelevante" Unternehmen oder dass man tote Unternehmen mit Mrd-Summen an Subventionen am leben erhält oder dass man marktbeherrschende Unternehmen entstehen lässt und ähnliche Mißstände steht im vollumfänglichen Widerspruch der neoliberalen Lehre. Diese Lehre hat kapiert, dass eine Wirtschaft und Gesellschaft nicht - wie im Markt des 19ten Jahrhundert - ohne Regularien funktioniert. Man hat kapiert, dass man den "Starken" machen lassen muss, ABER den "Starken" zugleich so sehr einbremst, dass Dieser den Schwachen nicht dominieren kann. Für die Wirtschaft hieße dies als Beispiel, dass ein Staat die Monopol- bzw. Oligopolbildung zwingend zu verhindern hat und nicht zu berfördern hat oder dass ALLE Marktteilnehmer die gleiche Zugangsbedingungen unterliegen oder dass nicht unter Gestehungspreis verkauft werden darf oder dass Tarifabschlüsse, spätestens nach einer Karenzzeit für eine Branche als Allgemeinverbindlich erklärt werden und...und...und
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  5. #145
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    Standard AW: Mit welchen Recht ist jemand Milliardär ?

    Zitat Zitat von Anhalter Beitrag anzeigen
    Immer noch besser als eine blanke Militärdiktatur ...
    Ich denke, Derjenige, welcher verschwindet und nimmer gesehen wird isses wohl völlig egal unter welcher "Flagge" das System firmiert, welches Denjenigen verschwinden und nimmer sehen lässt.

    Ich denke, dem Menschen isses auch völlig wurscht unter welcher "Flagge" man firmiert, wenn das Regal im Lebensmittelgeschäft leer bleibt (obwohl man wie Venezuela zu einem der rohstoffreichsten Länder der Welt zählt - wobei es seltsam ist wie die "Scheichs" es schaffen Wohlstand in die eigene Bevölkerung zu bringen, der Sozialist Maduro aber Venezuela mehr und mehr verarmen lässt)

    Am Ende isses auch egal ob eine Generalsclique oder einer linken wie rechten Politikerclique sich an der eigenen Vevölkerung bereichert und - im Verhältnis gesehen - mehr als nur in Saus und Braus lebt.



    .
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  6. #146
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    Standard AW: Mit welchen Recht ist jemand Milliardär ?

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich kommt auch der Neoliberalismus nicht ohne Regeln aus - dies ist u.a. der Erkenntnis aus den 19ten Jahrhundert und dem dort grassienderen Raubtierkapitalismus geschuldet. Man hat also aus der Geschichte gelernt und die entsprechenden Erkenntnis gewonnen und Konsequenzen gezogen.

    Richtig ist auch, dass die wirtschaftliche Grundlage im Neoliberalismus weiterhin der Kapitalismus nicht nur sein wird, sondern zwingend sein muss. Denn nur solch eine Wirtschaft ist am Ende leistungsstark, da dies auf die "Gier" des "mehr" setzt und diese Gier des "mehr" ist jetzt nicht nur in Besitz oder Monetär so zu sehen, sondern beinhaltet auch u.a. Fortschritt und Entwicklung.

    Solche Auswüchse wie z.B. "systemrelevante" Unternehmen oder dass man tote Unternehmen mit Mrd-Summen an Subventionen am leben erhält oder dass man marktbeherrschende Unternehmen entstehen lässt und ähnliche Mißstände steht im vollumfänglichen Widerspruch der neoliberalen Lehre. Diese Lehre hat kapiert, dass eine Wirtschaft und Gesellschaft nicht - wie im Markt des 19ten Jahrhundert - ohne Regularien funktioniert. Man hat kapiert, dass man den "Starken" machen lassen muss, ABER den "Starken" zugleich so sehr einbremst, dass Dieser den Schwachen nicht dominieren kann. Für die Wirtschaft hieße dies als Beispiel, dass ein Staat die Monopol- bzw. Oligopolbildung zwingend zu verhindern hat und nicht zu berfördern hat oder dass ALLE Marktteilnehmer die gleiche Zugangsbedingungen unterliegen oder dass nicht unter Gestehungspreis verkauft werden darf oder dass Tarifabschlüsse, spätestens nach einer Karenzzeit für eine Branche als Allgemeinverbindlich erklärt werden und...und...und
    Bei den Milliardären sehe ich schon noch sowas wie "Raubtierkapitalismus", ansonsten sind Deine Analysen für mich weitgehend richtig ...
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  7. #147
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    Standard AW: Mit welchen Recht ist jemand Milliardär ?

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Ich denke, Derjenige, welcher verschwindet und nimmer gesehen wird isses wohl völlig egal unter welcher "Flagge" das System firmiert, welches Denjenigen verschwinden und nimmer sehen lässt.

    Ich denke, dem Menschen isses auch völlig wurscht unter welcher "Flagge" man firmiert, wenn das Regal im Lebensmittelgeschäft leer bleibt (obwohl man wie Venezuela zu einem der rohstoffreichsten Länder der Welt zählt - wobei es seltsam ist wie die "Scheichs" es schaffen Wohlstand in die eigene Bevölkerung zu bringen, der Sozialist Maduro aber Venezuela mehr und mehr verarmen lässt)

    Am Ende isses auch egal ob eine Generalsclique oder einer linken wie rechten Politikerclique sich an der eigenen Vevölkerung bereichert und - im Verhältnis gesehen - mehr als nur in Saus und Braus lebt.



    .
    Wenn Menschen einfach so verschwinden ist das natürlich ein Verbrechen und die Angehörigen fragen dann nicht ob das System links- oder rechtsextrem ist, sondern warten auf Antworten.
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  8. #148
    Mitglied Benutzerbild von ich58
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    Standard AW: Mit welchen Recht ist jemand Milliardär ?

    Der Betrug fängt doch schon bei der Börse an, und die Geldvermehrung ohne Gegenleistung ist ein gigantischer Betrug.

  9. #149
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    Standard AW: Mit welchen Recht ist jemand Milliardär ?

    Zitat Zitat von Anhalter Beitrag anzeigen
    Bei den Milliardären sehe ich schon noch sowas wie "Raubtierkapitalismus", ansonsten sind Deine Analysen für mich weitgehend richtig ...
    Du weißt dass Du damit aber vollumfänglich im Widerspruch zum Sozialismus (wie auch immer man den nennen mag) stehst - denn dies ist sozusagen die DNA des Neoliberalismus.

    Die Frage ob Milliardäre = Raubtierkapitalismus muss nicht deckungsgleich sein. Wer solche Imperien wie die Aldi-Brüder, der Würth oder Schwarz schafft hat sicherlich gelernt mit harten Bandagen zu kämpfen - dies ist aber nicht mich Raubtierkapitalismus nicht deckungsgleich. Manchmal macht es auch ein Alleinstellungsmerkmal oder die Masse aus oder man schafft mit einer schlauen Idee sich einen Wettbewerbsvorteil.

    Die "neuen" Milliardäre haben alle gelernt mit harten Bandagen zu kämpfen und rücksichtslos Ihre Interessen durchzusetzen - dies sollte man nie in Abrede stellen - aber "Raubtiere" im Sinne des Kapitalismus des 19ten Jahrhundert sind - solche Gestalten wie Elon Musk und Co. einmal aussen vor lassend - wohl eher in einer Minderheit. Heute ist man doch auch sehr um die eigene Aussendarstellung bemüht und da war der Status eines "Raubtieres" eher schädlich als nützlich.
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  10. #150
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    Standard AW: Mit welchen Recht ist jemand Milliardär ?

    Zitat Zitat von ich58 Beitrag anzeigen
    Der Betrug fängt doch schon bei der Börse an, und die Geldvermehrung ohne Gegenleistung ist ein gigantischer Betrug.
    Vereinfacht gesagt - Du investierst an der Börse in ein Stück Papier (man dies nun auch immer nennen mag) - Du musst also erst ein Geld investieren damit sich Dein Geld vermehren kann, wobei dieses Geldvermehrung für den Einzelnen nicht gesichert ist - die Gegenleistung ist also das Risiko, dass das Stück erhaltene Papier nicht das ausschüttet wie versprochen oder gar nix ausschüttet, weil pleite gegangen ist.

    Nehmen wir doch die Telekom-Aktie - in der Spitze wurden dafür, ich glaube über 60 € bezahlt - heute kriegste dafür um die 30 € - ich würde dies jetzt nich zwingend als "Geldvermehrung" bezeichnen.

    Was also ist Betrug . was ist Risiko - was ist Geschäftsmodell...
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