
Zitat von
Nathan
"Beharrlich ausgesessen" hat sie nichts. Sie kann sich ja schließlich nicht selbst wählen. Die CDU hat diese heiße Kartoffel ausgesessen, die Wahl in den Herbst verschoben, und die Anwärterin im rechtsextremen Regen stehen lassen.
Ich finde es schade, dass sie dem Druck nachgegeben hat.
Vielleicht kannst du mir das als Insider erklären, ich verstehe Folgendes nicht:
Die Niederlage dieser Kandidatin war eindeutig ein Sieg der rechten politischen Seite, der bürgerlichen in Zusammenarbeit mit der extremen Seite. Ganz eindeutig fährt der Rechtsextremismus zur Zeit einen Sieg nach dem anderen ein. Er ist ja auch nicht nur in Deutschland im Aufwind. Dazu opfert man gerne ein paar Spinner, die Schießübungen im Wald veranstalten, irgendwelche Gradlaufversager, die einen auf Freikorps machen.
Die Frage: Warum heftet sich der deutsche Rechtsextremismus diesen Sieg nicht auf seine Fahnen, sondern behauptet, der Rückzug der Kandidatin wäre ihre eigene freie Entscheidung gewesen, um irgendwelche Unregelmäßigkeiten privater Natur (Doktorarbeit) zu kaschieren? Das nenne ich mal einen Erfolg so richtig hergeschenkt. Warum?