User in diesem Thread gebannt : observator and Ötzi |





Wenn Investitionen nicht durch einen entsprechenden Gegenwert gedeckt sind, habe ich natürlich Inflation, da die Geldmenge in höherem Maße zur Gütermenge steigt und die einzelnen Güter dann zumindest nominell teurer werden. Praktisch wird dies durch die jährlichen Lohnsteigerungen aufgefangen, doch das begünstigt die Besserverdienenden, da Güter des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel im Preis bedeutend über der Durchschnitts-Inflation steigen. Nennt man auch "Gierflation", da die Preissteigerungen nichts mehr mit den tatsächlichen Kostensteigerungen zu tun haben und somit lediglich in Preisabsprachen weniger Player ihren Ursprung haben.
Normalerweise habe ich hier als Korrektiv die Wettbewerbsbehörde, doch die ist "Partei"behörde derart zahnlos, dass man sich die Kosten dafür eigentlich sparen könnte, doch wo dann die ganzen ausgedingten Politiker versorgen?
Im Moment hab ich Preissteigerungen nach dem Motto, "Wos hoid nu einigeht!" und mit den Energiepreisen habe ich den perfekten Vorwand, doch wer Bilanzen lesen kann und sich mit der Kostenstruktur von Unternehmen beschäftigt, sollte es als das erkennen, was es ist, Kasse machen auf Kosten der Working Poor...
Mir ist es egal, ob 1 Kilo Brot 3 €, oder 6 kostet, der Billa-Kassiererin nicht und wenn man bedenkt, dass diese Leute meist auch die dümmsten Konsumenten sind(zB. Handyvertragsfalle etc), dann wirds halt schwierig...
Fakt ist halt nur, dass auf den Ukraine-Krieg und die Energiekrise mittlerweile alles an Preissteigerungen geschoben wird und das ist nun einmal nicht wahr!










Aktive Benutzer in diesem Thema: 37 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 37)