Zitat Zitat von Le Bon Beitrag anzeigen
Ich habe zur AfD ein äußerst ambivalentes Verhältnis, denn ich vermute, sie ist von denen eingesetzt worden, um demokratische Opposition vorzugaukeln, die ich "sie" nenne und die die Macht (# Connigsby) hinter den Kulissen sind. Andere nennen es deep state.
So war wahrscheinlich der Plan. Aber sie (genauso nenne ich sie auch) haben m.E. nicht mit den widerspenstigen Ossis gerechnet. Es bedurfte ja auch einer dreimaligen Häutung mit höchst ungewissem Ausgang, bis die Basis die "seriösen Demokraten" Lucky, Petry und Meuthen vom Hof gejagt hat. Nunmehr ist die Opposition auf seriöse Weise ("inhaltlich stellen", hahaha!") nicht mehr totzukriegen, und es müssen repressive Maßnahmen her.

Ich frage mich aber, bei wieviel Prozent eine Partei stehen muß, bis man sich offen zu ihr bekennen darf. Selbst eine absolute Mehrheit reicht wohl nicht - wer etwa in DE öffentlich Trump gut findet, wird schief angeschaut. Und die AfD kratzt auch in manchen westlichen Bundesländern an den 20%, läßt zum Teil die Grünen weit hinter sich - aber sich als AfD-Wähler zu outen ist selbst im günstigsten Falle höchst karriereschädigend.