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Na, was wohl:
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Das zentrale US-Gesetz zu Zöllen in den Jahren 1929/1930 war der Tariff Act of 1930, besser bekannt als Smoot–Hawley Tariff Act. Dieses Gesetz wurde am 17. Juni 1930 von Präsident Herbert Hoover unterzeichnet und trat unmittelbar danach in Kraft[Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer].

Wesentliche Inhalte und Folgen:
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  • Der Smoot–Hawley Tariff Act erhöhte die US-Zölle auf über 20.000 Importgüter, darunter landwirtschaftliche und industrielle Produkte, im Durchschnitt um etwa 20 % auf bereits hohe Sätze von rund 40 % (durch das Vorgängergesetz Fordney-McCumber Act von 1922)[Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer].
  • Ziel war es, amerikanische Landwirte und Unternehmen während der beginnenden Weltwirtschaftskrise (ab Oktober 1929) vor ausländischer Konkurrenz zu schützen[Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer].
  • Das Gesetz löste international massive Proteste und Vergeltungszölle aus: Über 25 Länder, darunter Kanada, Großbritannien, Frankreich und Deutschland, erhöhten ihrerseits die Zölle auf US-Waren[Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer].
  • Die Folge war ein dramatischer Einbruch des Welthandels: Zwischen 1929 und 1934 sank der globale Handel um etwa 66 %. US-Exporte und -Importe fielen um mehr als 60 %[Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer].
  • Das Gesetz gilt heute als klassisches Beispiel für die negativen Folgen von Protektionismus und wird von Ökonomen als eine der Maßnahmen angesehen, die die Weltwirtschaftskrise verschärft haben[Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer].

Zusammenfassung:
Das maßgebliche Zollgesetz der USA in den Jahren 1929/1930 war der Smoot–Hawley Tariff Act von 1930. Es führte zu einer massiven Erhöhung der Importzölle, internationalen Handelskonflikten und einem drastischen Rückgang des Welthandels während der Großen Depression[Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer].
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Die Zölle damals waren deutlich niedriger als alles was nun Trump ausheckt ... wenn das nicht irre ist, was dann?

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Was wäre denn die Alternative zu den Zöllen? Return of investement der gigantischen Rüstungsausgaben schon jetzt auf die einzige Art, wie man mit Rüstungsausgaben return of investment bekommt? Wäre das nicht noch irrer?


Zitat Zitat von phantomias Beitrag anzeigen
Ich weiß ja nicht, ob du die Tagespresse verfolgst, aber erratische Entscheidungen, die die weltweiten Handelsströme signifikant beeinflussen und sich alle paar Tage oder Stunden um 180 Grad ändern, erscheinen mir für wirtschaftliche Entscheidungsträger nicht unbedingt berechenbar zu sein.
Die bundesdeutsche Presse berichtet grundsätzlich nur negativ über Trump. Sie hat bei diesem Thema ihre Rolle als zuverlässige Informationsquelle aufgegeben.

Zitat Zitat von phantomias Beitrag anzeigen
Zudem ist Donalds Analyse falsch: Niemand hat die USA in den letzten Jahrzehnten ausgenutzt oder gar betrogen.
Wirklich? Hast Du mal die deutsche Armee von innen gesehen? Da wird seit Jahrzehnten nur noch so getan als ob, weil man sich auf die amerikanischen Atombomben verlässt.

Zitat Zitat von phantomias Beitrag anzeigen
Die amerikanische Gesellschaft hat sehr lange weit über ihre Verhältnisse gelebt und dies mit Privatschulden und staatlichen Haushaltsdefiziten finanziert. Möglich war dies nur, weil sich der Dollar als weltweite Leitwährung etablieren konnte. Allerdings hat diese Verschuldung nun ein Ausmaß erreicht, das die Finanzmärkte zunehmend misstrauisch werden ließ, abzulesen an den vergleichsweise hohen Zinsen für amerikanische Staatsanleihen.
Das ist anhand der mir vorliegenen Informationen korrekt.


Zitat Zitat von phantomias Beitrag anzeigen
Normalerweise müssten die Amerikaner nun etwas sparen, um ihre Defizite auszugleichen.
Tun sie das nicht? Wozu wurde das Department of Government Efficiency (DOGE) aufgesetzt?

Zitat Zitat von phantomias Beitrag anzeigen
Das will und kann Donald aber nicht. Deswegen werden die angeblich Schuldigen nun im Ausland gesucht. Das wird aber nicht funktionieren.
Muss es auch nicht zu 100%. Wenn 50% der notwendigen Sparleistung durch DOGE & Co und 50% durch weniger Importe und mehr heimische Produktion erzielt werden, entsteht ein wirtschaftlicher Konkurrent, bei dem Deutschland auch mit einer Erhöhung des Rentenalters auf 80 in Punkto Effizienz nicht mehr mithalten kann.