Ich weiß ja nicht, ob du die Tagespresse verfolgst, aber erratische Entscheidungen, die die weltweiten Handelsströme signifikant beeinflussen und sich alle paar Tage oder Stunden um 180 Grad ändern, erscheinen mir für wirtschaftliche Entscheidungsträger nicht unbedingt berechenbar zu sein.
Zudem ist Donalds Analyse falsch: Niemand hat die USA in den letzten Jahrzehnten ausgenutzt oder gar betrogen. Die amerikanische Gesellschaft hat sehr lange weit über ihre Verhältnisse gelebt und dies mit Privatschulden und staatlichen Haushaltsdefiziten finanziert. Möglich war dies nur, weil sich der Dollar als weltweite Leitwährung etablieren konnte. Allerdings hat diese Verschuldung nun ein Ausmaß erreicht, das die Finanzmärkte zunehmend misstrauisch werden ließ, abzulesen an den vergleichsweise hohen Zinsen für amerikanische Staatsanleihen. Normalerweise müssten die Amerikaner nun etwas sparen, um ihre Defizite auszugleichen. Das will und kann Donald aber nicht. Deswegen werden die angeblich Schuldigen nun im Ausland gesucht. Das wird aber nicht funktionieren.




Mit Zitat antworten
