Südtirol mit Polen zu vergleichen, ist mindestens zweifelhaft.
Polen war wg. des Sieges gegen die angreifende SU ("Wunder an der Weichsel") in einen Hurra-Nationalismus verfallen, der Vorschläge, wie deinen nicht einmal in Erwägung zog.
Außerdem sah sich Polen sicher in der Garantie der Entente. Sie wollten doch noch 1938 bis nach Berlin marschieren in ihrem Nationalwahn.
Jede Seite, Deutschland wie Polen, wollte den Zustand von vor 1914 bzw. nach 1945 wiederherstellen. In der deutschen Grenzbevölkerung besonders (bin in Stettin geboren) gab es dieses hochmütige Herabsehen auf Polen als Pollacken. Und das wurde von der NS-Führung kräftig geschürt.
Polen steht in einer geografisch ungünstigen Lage zwischen zwei Riesen.
Der polnische Dichter Andczej Sczipiorsky (Schreibeise wahrscheinlich falsch) beschrieb die Lage Polens einmal so:
Polen ist der Nagel in der Zange, deren beide Backen Rußland und Deutschland heißen. Der Dichter schrieb den bekannten Roman: "Die schöne Frau Seidenmann".
Ob eine Puffenzone Frieden geschaffen hätte, bezweifle ich. Der Volktums-, Religions- und Sprachenkampf zwischen deutsch- und polnischsprachigen Bürgern, hätte das Problem nicht gelöst.




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