Die ganze Gedenkerei ist schon eine Art gesellschaftlicher Reflex, und sicher ist auch auf Seiten der Roten und Grünen sehr viel Heuchelei dabei.
Aber nicht nur: Ich muss immer an unsere in Bayern üblichen "Marterln" denken, private religiöse Erinnerungsmarkierungen für Unfallopfer im Straßenverkehr, meist in Form von einem Kreuz, oft mit einem kleinen Bild des Verkehrstoten. Viele junge Motorradfahrer sind dabei und gelegentlich kann man trauernde Angehörige bei der Pflege der Erinnerungsstätte sehen. Ein übereifriger Bundesstaatsanwalt wollte das schon mal alles räumen lassen, wurde aber per völkischem Aufbegehren daran gehindert. Echter Volkswille hat auch mal was Gutes.
Ich denke auch an die Erinnerungsecke in Würzburg für den ermordeten Diskobesucher, einen bekannten Partygänger, um den Angehörige und Freunde öffentlich trauerten. Täter und Opfer keine Ausländer. Kein Mitglieder der AfD zu sehen... Gedenkstätte eine Zeit lang für alle zugänglich, wurde dann an eine nahegelegene Kirchenmauer verlagert.
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