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Thema: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

  1. #1
    Sudbury-Schul-Befürworter Benutzerbild von DonauDude
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    Standard Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Die Idee ist zwar 90 Jahre zu spät, aber trotzdem interessant.

    Das Grundproblem für den Auslöser des Polnisch-Deutschen Krieges 1939 war die ungerechte Grenzziehung. Es gab in der Geschichte noch nie eine gerechte Grenzziehung zwischen Deutschland und Polen - nicht im Mittelalter, nicht nach den Teilungen, auch nicht nach 1919 oder nach der deutschen oder sowjetischen Besetzung.

    Die 1919er-Grenze wurde weder von der Weimarer Republik noch von der Zweiten Polnischen Republik anerkannt. Es war einfach zu falsch.

    Die Lösung wäre gewesen, einen Pufferstaat zwischen Deutschland und Polen zu schaffen, der sämtliche polnisch-deutschen Mischgebiete umfassen sollte (außer die Mischgebiete wo die Polen lieber bei D bleiben wollten, wie in Ostpreußen geschehen mit über 90% für Verbleib in Deutschland).

    Dieser Pufferstaat würde etwa so ausgesehen haben, wenn jemand damals die Idee dazu gehabt hätte:

    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

    Das hätte diesen Effekt: Zentralistische Effizienz und Einigkeit - Dezentralistische Freiheit und Innovation

  2. #2
    Sudbury-Schul-Befürworter Benutzerbild von DonauDude
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Hier zum Vergleich dasselbe Bild mit eingezeichneter 1919-1939-Grenze:

    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

    Das hätte diesen Effekt: Zentralistische Effizienz und Einigkeit - Dezentralistische Freiheit und Innovation

  3. #3
    Sudbury-Schul-Befürworter Benutzerbild von DonauDude
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Ok, ich habe jetzt hier die Oberschlesier dem Pufferstaat zugeschlagen, denn der Grund warum die Zweite Polnische Republik die 1919er Grenze ablehnte, war Oberschlesien. Die wollten das haben, aber die Oberschlesier haben mit 59% für den Verbleib bei Deutschland gestimmt. Zwischen 1919-1921 gab es in Ostoberschlesien polnische Aufstände, so dass der Völkerbund Ost-Oberschlesien der Zweiten Polnischen Republik übertrug.

    Die Weimarer Republik lange vor Hitler wollte Danzig haben. Die Polen haben das aber nicht freigegeben, und hatten dafür die Unterstützung Englands und Frankreichs. Will man also die Danzigfrage permanent gütlich lösen, muss man Polen was anbieten - nämlich Oberschlesien. Nun will man aber nicht, dass Deutsche von Polen unterdrückt werden so wie das in dieser Ära üblich war.

    Deswegen polnisch-deutscher Pufferstaat nach Vorbild der Schweiz. Man hätte nach Einigung über das Grundprinzip Schweizer Spezialisten beauftragen sollen, das System dieses Pufferstaates "Posener Eidgenossenschaft - Konfederacja Poznańska" zu entwerfen.
    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

    Das hätte diesen Effekt: Zentralistische Effizienz und Einigkeit - Dezentralistische Freiheit und Innovation

  4. #4
    Mitglied Benutzerbild von luggi69
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Ungerechte Grenzziehungen und Annäherungen an andere Länder waren oft Konfiktpunkte und mündeten inKriegsaktivitäten.

    Betrachte ich Grafiken von 1999 in der die NATO-Osterweiterung von den USA in Folge dem zwar nur mündlichen Versprechen ggü. Russland gebrochen wurde, wundere ich mich über gar nix mehr!
    Kein Mensch, auch keine Maschine, noch weniger Marionettenpolitiker haben das Recht, mich zu manipuliereren. Wehe dem, der spürt meine Gegenwehr und schlimmstenfalls nicht nur meine Faust!

  5. #5
    Sudbury-Schul-Befürworter Benutzerbild von DonauDude
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von luggi69 Beitrag anzeigen
    Ungerechte Grenzziehungen und Annäherungen an andere Länder waren oft Konfiktpunkte und mündeten inKriegsaktivitäten.

    Betrachte ich Grafiken von 1999 in der die NATO-Osterweiterung von den USA in Folge dem zwar nur mündlichen Versprechen ggü. Russland gebrochen wurde, wundere ich mich über gar nix mehr!
    Problem war ja auch der Transit von und zu der "Insel" Ostpreußen. Deswegen auch der Vorschlag einer "exterritorialen Verkehrszone von 1 km Breite" durch den Korridor, der allerdings von Polen abgelehnt wurde, was nach einer Weile eben den Krieg auslöste.

    Wäre es ein neutraler Pufferstaat gewesen, hätte man sich einfacher einigen können, weil die Polen in den Mixzonen anders drauf waren als diejenigen weiter östlich.
    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

    Das hätte diesen Effekt: Zentralistische Effizienz und Einigkeit - Dezentralistische Freiheit und Innovation

  6. #6
    Mitglied Benutzerbild von luggi69
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Wasseranbindungen waren schon immer Konflikt- bzs. Kriegsauslösend!
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  7. #7
    Mitglied Benutzerbild von Gero
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    […]
    Wie der zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können?

    - Deutsche U-Boote und Sturzkampf-/Torpedo-Bomber machen (gegebenenfalls mit Reichweitenerhöhung durch Luftbetankung/abwerfbare Zusatztanks) ab September 1939 koordiniert Jagd auf schwere Überseeeinheiten (Schlachtschiffe, schwere Kreuzer) der Royal Navy (in dem Umfang dass es nicht die Landfeldzüge beeinträchtigt), insbesondere in Scapa Flow wo diese nicht leicht entkommen können.
    Deutsche Überseeschiffe assistieren dabei indem sie diese Schiffe durch Scheinangriffe mit anschließendem Rückzug anlocken bzw. mit tatsächlichen Angriffen wenn sie in einer überlegenen Position sind.

    -Bei Dünnkirchen wird das BEF eingesackt.

    -Die Luftschlacht um England startet drei Wochen früher und die Priorität wird nicht auf die Bombardierung von Städten geändert. ([Links nur für registrierte Nutzer])
    Ferner wird die Reichweite deutscher Jäger mit abwerfbaren Tanks erhöht und man lässt sie frei jagen anstatt sie fest an die Bomber zu binden, wodurch sie ihre Vorteile besser ausspielen können.
    Außerdem assistieren Überseeeinheiten der Kriegsmarine bei der Bombardierung küstennaher britischer Flugfelder und Radarstationen.

    - Als Resultat dieser Herangehensweise hat das VK ab August/September 1940 signifikant geschwächte professionelle Landstreitkräfte, eine Marine mit stark verminderter Anzahl an einsatzfähigen schweren Überseeschiffen und eine praktisch ausgeschaltete Luftwaffe.

    - Entlang der ganzen östlichen französischen Kanalküste, aber insbesondere konzentriert an den beiden Rändern des Abschnitts bei Calais und Cherbourg werden währenddessen auch Flak-, Küstenartillerie- und Radarstellungen aufgebaut.

    - Die deutsche Luftwaffe und Kriegsmarine verminen die Straße von Dover, die Linie Contentin-Isle of Wight, den St. George Kanal und die Straße von Gibraltar.

    - Hinter den beiden letztgenannten Minenfeldern beziehen zu gegebener Zeit deutsche U-Boote Stellung um durchkommenden Feindeinheiten abzufangen.
    Beidseitig von beiden erstgenannten Minenfeldern patrouillieren dann auch deutsche Kanonen-, Torpedo- und U-Boote, schwerere Überseeschiffe so wie in der Luft auch Jäger, Sturzkampf- und Torpedo-Bomber um den Bereich dazwischen abzusichern und eindringende Feindeinheiten zu bekämpfen.

    - Ende August bis Anfang September 1940 findet Unternehmen Herbstriese zur Ablenkung statt

    - Dann beginnt kurz darauf Unternehmen Seelöwe durch eine gemeinsame Bombardierung der wichtigsten Verteidigungsstellungen im britischen Küstenabschnitt von Dover bis zur Isle of Wight durch die Luftwaffe und schwere Überwassereinheiten der Marine, welche anschließend ebenfalls die Ränder patrouillieren.

    - Kurz darauf landen Fallschirmjäger an wichtigen Punkten hinter der Küste (z.B. Flugfelder).

    - Kurz danach beginnt wiederum die breite Seelandung im gesamten Küstenabschnitt, mit einem Schwerpunkt bei Eastbourne, so wie etwas später die Verstärkung der Fallschirmjäger per Lufttransport.

    - Britische Marineeinheiten, die versuchen die Sperrzonen zu durchdringen erdleiden schwere Verluste was die schon angeschlagene Royal Navy noch weiter schwächt.

    - Das Unternehmen ist ein Erfolg und am ersten Tag wird ein mehrere Kilometer tiefer Brückenkopf auf breiter Front etabliert.

    - Unmittelbar nach der erfolgreichen Landung verbessert sich die deutsche Position zur Absicherung der Seeversorgung noch einmal erheblich da Luftwaffe/Kriegsmarine jetzt Flugfelder/Hafenanlagen auf beiden Seiten des Kanals nutzen kann und auf der britischen Seite jetzt auch Flak, Küstenartillerie-, und Radarstellungen zur Unterstützung/Überwachung in Position gebracht werden.

    - Innerhalb einer Woche wird die ganze Insel südöstlich der Linie "Birstol Bay"-"The wash", einschließlich Londons, besetzt, nach zwei Wochen alles südlich der Linie Liverpool-Humbermündung, nach drei Wochen ganz England, nach vier Wochen such die schottischen Tieflande so wie durch Fallschirmjäger die Isle of Man und innerhalb der fünften Woche nehmen schließlich die Gebirgsjäger das schottische Hochland, so wie erneut die Fallschirmjäger, unterstützt durch eine Seelandung, die Orkney und Shetlandinseln ein, während Irland die Gelegenheit nutzt um Nordirland zu annektieren.

    - "In letzter Minute" läuft ein Konvoi aus Resten der Royal Navy, der die britische Regierung unter Churchill und den amtierenden Zweig des britischen Königshauses, die sich beide im Verlauf des Feldzugs kontinuierlich nach Norden zurückgezogen haben, so wie verbleibende Kontingente der britische Landstreitkräfte transportiert, in Inverness aus um den Krieg von Kanada aus fortzuführen.
    Dieser Konvoi wird aber bald von Einheiten der Luftwaffe/Kriegsmarine angegriffen wobei das Schiff mit der Regierung und Königsfamilie an Bord versenkt wird.

    - Als Folge dessen wird von den Deutschen der deutschfreundliche Edward VIII wieder als König eingesetzt und eine Regierung nach dem Vorbild Vichys unter Oswald Mosley aufgebaut.
    Die Dominions erklären daraufhin ihre Unabhängigkeit und nähren sich den VSA an. Der Rest des Empires bekennt sich aber zwangsläufig zur neuen Regierung.
    Malta, Zypern, Ägypten, der Sudan, Britisch Somaliland, Kenya und die Levante müssen offiziell an Italien abgetreten werden (vielleicht könnte man dafür Südtirol rausholen), das sich bereiterklärt in Palästina die europäischen Juden anzusiedeln.
    Die Kanalinseln müssen als Entschädigung für Mers el Kebir an Vichy Frankreich abgetreten werden.
    Nordirland wird offiziell an Irland abgetreten.
    Gibraltar wird "als Geschenk" an Spanien abgetreten, das die Deutschen für einen europäischen Verteidigungspakt so wie für wertvolle Atlantikstützpunkte gewinnen wollen.
    Island und die Faröer-Inseln verbleiben offiziell bei Dänemark werden aber den Deutschen übergeben, die dort Stützpunkte aufbauen um eine Einmischung der VSA zu verhindern.
    Deutschland erhält offiziell Nordschleswig, die Ostgrenze von Anfang 1940 so wie die Westgrenze des Ottonenreichs (+Flandern), die Benelux-Staaten sowie die nordöstlichen Teile Frankreichs werden folglich annektiert.
    Dänen, Franzosen, Polen, Tschechen in den seit 1939 neugewonnen Gebieten werden, so fern sie als "rassisch würdig" angesehen werden, vor die Wahl gestellt sich zu assimilieren oder nach Restdänemark, Restfrankreich, in das Generalgouvernement oder in die Slowakei umzusiedeln.
    Außerdem müssen die europäischen Kolonien in Ostasien zwangsläufig an Japan abgetreten werden, da die Kolonialmächte nun nicht mehr in der Lage sind sie zu verteidigen.

    - Deutsche Kartelle kaufen die britische Finanz- und Industriebranche zu Schleuderpreisen auf und bauen ihr informelles, wirtschaftliches Imperium in Europa weiter aus.

    - Britische Militär- und Diplomatiearchive werden nach Berlin gebracht wo sie von deutschen Historikern, mit einem besonderen Fokus auf die zeit ab 1871, studiert werden um in der Geschichtsschreibung das "perfide Albion" endgültig zu entlarven.
    Der deutsche Einmarsch wird dabei als "Befreiung" interpretiert.

    - Es wird ein europäischer Verteidigungspakt (ähnlich der NATO oder dem Warschauer Pakt) unter deutscher Führung gegründet, dem bei der Gründung Deutschland, Italien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Norwegen, Frankreich, Spanien, Portugal und Großbritannien angehören.

    - Es wird festgelegt dass sich die deutschen Truppen bis Ende 1943 schrittweise aus den besetzten Gebieten zurückziehen, der Besatzungsstatus enden und die alliierten Kriegsgefangenen freigelassen werden sollen.
    Die Deutschen behalten aber wichtige Stützpunkte für Kriegsmarine, Luftwaffe und Expeditionseinheiten des Heeres in Norwegen, Großbritannien und Frankreich und bauen nach diplomatischen Verhandlungen weitere in Island, Spanien und Portugal (einschließlich der Azoren) auf.
    Außerdem bauen sie Heeres- und Luftwaffenstützpunkte in Rumänien, Ungarn und der Slowakei auf.

    - Der zweite Weltkrieg wurde vermieden, was es stattdessen gab war ein hauptsächlich europäischer Krieg der nach etwas über einem Jahr siegreich durch Deutschland beendet wurde.

    - Anfang 1941 wird die Schweiz zwischen Deutschland, Italien und Frankreich aufgeteilt.
    Dabei wird auch Liechtenstein von Deutschland annektiert.

    - Ebenfalls ist es immer noch wahrscheinlich dass es zu Spannungen mit der Sowjetunion kommt (siehe Molotows Besuch in Berlin im November 1940), um damit fertig zu werden wäre man jetzt aber in einer deutlich besseren Position.
    So könnte man wahrscheinlich nun auch die Türkei auf seine Seite ziehen und den Kaukasus aus dem Süden angreifen bzw. eine Seelandung auf der Krim oder im Westkaukasus durchführen.
    Ohne eine feindliche Royal Navy wäre eine Seelandung in Murmansk oder Archangelsk ebenfalls eine Option.
    Das wäre dann aber, ebenso wie ein potentieller Krieg Japans gegen die VSA, ein separater Krieg.
    Der zweite Weltkrieg wie wir ihn kennen würde also so nicht stattfinden, sondern wäre stattdessen dreigeteilt (Deutschland/Italien vs. Polen/Frankreich/VK, Deutschland+Verbündete vs. SU, Japan vs. VSA).

  8. #8
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von Gero Beitrag anzeigen
    ...
    - Der zweite Weltkrieg wurde vermieden, was es stattdessen gab war ein hauptsächlich europäischer Krieg der nach etwas über einem Jahr siegreich durch Deutschland beendet wurde.
    Schon. Aber es ist dennoch ein Krieg.

    - Anfang 1941 wird die Schweiz zwischen Deutschland, Italien und Frankreich aufgeteilt.
    Dabei wird auch Liechtenstein von Deutschland annektiert.

    - Ebenfalls ist es immer noch wahrscheinlich dass es zu Spannungen mit der Sowjetunion kommt (siehe Molotows Besuch in Berlin im November 1940), um damit fertig zu werden wäre man jetzt aber in einer deutlich besseren Position.
    So könnte man wahrscheinlich nun auch die Türkei auf seine Seite ziehen und den Kaukasus aus dem Süden angreifen bzw. eine Seelandung auf der Krim oder im Westkaukasus durchführen.
    Ohne eine feindliche Royal Navy wäre eine Seelandung in Murmansk oder Archangelsk ebenfalls eine Option.
    Das wäre dann aber, ebenso wie ein potentieller Krieg Japans gegen die VSA, ein separater Krieg.
    Der zweite Weltkrieg wie wir ihn kennen würde also so nicht stattfinden, sondern wäre stattdessen dreigeteilt (Deutschland/Italien vs. Polen/Frankreich/VK, Deutschland+Verbündete vs. SU, Japan vs. VSA).
    Ja, das wäre alles möglich gewesen, aber die Idee war ja, den Anfangskrieg schonmal zu vermeiden.
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  9. #9
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Gar nicht er war das zwangsläufige Ergebnis des „Versailler-Schandfriedens“ Mit seinen Auflagen, Restriktionen, Gebietsabtretungen des Kaiserreiches, Besetzung/Ausplünderung des Rheinlandes, nicht zuletzt den immensen Reparationsforderungen und der Feststellung der Alleinschuld Deutschlands.

    Dann brauchten alle Nationen einen erneuten Waffengang als Motor der eigenen Wirtschaft. Denn diese hatten ernorme wirtschaftliche, politische, strategische, ökonomische, soziale Probleme in ihren jeweiligen eigenen Ländern. Nur die Gewichtung war unterschiedlich gelagert.

    Also zündelten alle oder ließen zündeln und suchten wieder einen „De...“ der diesen Waffengang als unausweichlich betrachtete, ließ ihn sich stark fühlen, aufrüsten und natürlich den der zuerst die Nerven verlor.

    Nur was nicht in deren Kalkül vorkam was der frühe Zeitpunkt der alle überraschte und im wahrsten Sinne des Wortes auf dem falschen Fuß erwischte. Denn wenn sie dem GröFaZ spätestens nach dem Einmarsch ins Rheinland zeigten wo der Hammer hängt, ihm Einhalt geboten hätten wäre es gar nicht erst so weit gekommen.

  10. #10
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von erselber Beitrag anzeigen
    Gar nicht er war das zwangsläufige Ergebnis des „Versailler-Schandfriedens“ Mit seinen Auflagen, Restriktionen, Gebietsabtretungen des Kaiserreiches, Besetzung/Ausplünderung des Rheinlandes, nicht zuletzt den immensen Reparationsforderungen und der Feststellung der Alleinschuld Deutschlands.

    Dann brauchten alle Nationen einen erneuten Waffengang als Motor der eigenen Wirtschaft. Denn diese hatten ernorme wirtschaftliche, politische, strategische, ökonomische, soziale Probleme in ihren jeweiligen eigenen Ländern. Nur die Gewichtung war unterschiedlich gelagert.
    Naja, aber um der Öffentlichkeit einen Krieg halbwegs plausibel zu verkaufen, muss es erstmal einen Konfliktherd geben. Wenn der Konfliktherd wegfällt, dann gibt es keinen Krieg mehr. Ich habe hier eine Möglichkeit vorgestellt, den Konfliktherd Danzig und Danziger Korridor zu entschärfen.

    Nationen brauchen nie einen Waffengang als Motor der Wirtschaft. Es kann aber sein, dass einige Influenzer in hohen Positionen diese absurde Einstellung hatten oder heute vielleicht immer noch haben.

    Also zündelten alle oder ließen zündeln und suchten wieder einen „De...“ der diesen Waffengang als unausweichlich betrachtete, ließ ihn sich stark fühlen, aufrüsten und natürlich den der zuerst die Nerven verlor.

    Nur was nicht in deren Kalkül vorkam was der frühe Zeitpunkt der alle überraschte und im wahrsten Sinne des Wortes auf dem falschen Fuß erwischte. Denn wenn sie dem GröFaZ spätestens nach dem Einmarsch ins Rheinland zeigten wo der Hammer hängt, ihm Einhalt geboten hätten wäre es gar nicht erst so weit gekommen.
    Richtig, dann wäre gar nichts mehr möglich gewesen psychologisch. Aber da war der politische Wille nicht vorhanden.
    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

    Das hätte diesen Effekt: Zentralistische Effizienz und Einigkeit - Dezentralistische Freiheit und Innovation

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