
Zitat von
Hay
Es ist schon ärgerlich genug, dass so gut wie jede Ablehnung eines Asylantrags in eine Duldung mündet. Es ist auch ärgerlich, dass eine Duldung regelmäßig in eine unbegrenzte Aufenthaltserlaubnis und die Möglichkeit der Einbürgerung mündet.
Es ist ärgerlich, dass eine Einbürgerung auch Straffälligen, sofern ihre Strafe nicht ein bestimmtes Maß übersteigt und in Personen, die ihren eigenen Lebensunterhalt nicht sichern können und Sozialleistungen erhalten, ebenfalls möglich ist und auch durchgeführt wird, weil die Ausnahmeregelungen, die im Kleingedruckten versteckt sind und die im Nachhinein beschlossen wurden, dies zulassen (wenn zum Beispiel der Minderverdienst, die Arbeitslosigkeit etc. nicht auf eigenes Verschulden zurückzuführen ist.....was in der Regel ja auch nicht nachweisbar wäre).
Es ist auch ärgerlich, dass selbst die wenigen, die tatsächlich abgeschoben werden sollen, über ihren Abschiebetermin informiert werden, damit sie sich juristisch wehren können.
Wenn diese nun untertauchen, was nicht selten der Fall ist, erhalten sie dennoch ihre Sozialleistungen weiter auf das Konto und sie können in ihrer dezentralen Wohnung auch weiter leben, weil sie nicht versiegelt wird und zudem auch vom Amt weiterbezahlt wird. Natürlich dann, wenn sie, nachdem der Abschiebetermin verstrichen ist, wieder auftauchen.
Es ist auch ärgerlich, wenn Asylbewerber während ihres laufenden Asylverfahrens bereits in normalem Wohnraum "dezentral" untergebracht werden, weil dies wieder auf eine Bestimmung zurückzuführen ist, die im Nachhinein erlassen wurde, denn ursprünglich sollten die Asylbewerber im laufenden Verfahren in Sammelunterkünften untergebracht werden.
Was uns aber in kürzester Zeit dann endgültig das Genick brechen wird, ist der ausgedehnte Familiennachzug, der nicht nur subsudiär Schutzbedürftigen (die nur einen begrenzten Aufenthalt in Deutschland haben sollen, eigentlich, so wird es zumindest den Deutschen noch erzählt) offensteht und der nun die gesamte Verwandtschaft nachholen kann, Onkel, Tanten, Eltern, Großeltern, Cousins und Cousinen. So auf ein Visum (Familienvisum) angewendet, kann dies den Zuzug von 10 Personen pro Flüchtling bedeuten. Natürlich muss nicht, kann auch weniger sein oder auch mal ein wenig mehr. So wird aber aus den 200.000 und nochwas Menschen in einem Jahr mit einer zeitlichen Verzögerung so etwas zwischen 400.000 oder 800.000 oder bei 10 Personen (im Durchschnitt wahrscheinlich darunter liegend, trotzdem einmal beispielhaft hochgerechnet, um die mögliche Dimension sichtbar zu machen) 2 Millionen. Deswegen reiben sich die Deutschen dann auch immer die Augen, wenn sie in die Städte gehen oder im Öffentlichen Nahverkehr fahren und sich sichtbar in der Minderheit befinden, wo es doch nur 200.000 Flüchtlinge in einem Jahr waren.