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Thema: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

  1. #161721
    Mitglied Benutzerbild von Klopperhorst
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Zunächst: Ein real existierender Bolschewismus führte zum real existierenden Sozialismus. All die sich daraus entwickelnden politischen Verwerfungen Europas sollten wir tatsächlich ein für allemal hinter uns lassen und auf der Grundlage eines einheitlichen Europas selbstbewusst in die Zukunft blicken und uns den mächtigen Aufgaben stellen, die auf uns zukommen.

    ...
    Russischer Bolschewismus war laut Ernst Nolte das Pendant zum europäischen Faschismus.
    Der Bolschewismus konnte nur in einem Kampf mit dem Faschismus siegen, er hatte von sich aus, außer in der Theorie (komm. Weltrevolution, Lenin), keine militärische Bestrebung, nach Europa vorzudringen.
    Er sollte sich hingegen durch die Erhebung der Arbeiter in den kapitalistischen Ländern selbst dort durchsetzen.

    Daß Stalin im Zuge des von Hitler gebrochenen Nichtangriffspaktes und durch massive Unterstützung der Westmächte nach Berlin marschierte,
    war diesen Konflikt mit dem kapitalistisch-imperialistischen Faschismus geschuldet und nichts weiter.

    Heute ist Rußland nicht mehr kommunistisch, sondern hat eine Marktwirtschaft, Privateigentum usw.

    ---
    „Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg“ 3. Esra, 4, 41

  2. #161722
    Hüter der Idee Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Ennea Silvio P. Beitrag anzeigen
    Da gibt es allerdings einige Probleme:
    was "gerecht" ist (bzw. sein soll) ist ein subjektives Empfinden,
    es gibt keine objektiven Kriterien und keine Maßzahlen für "Gerechtigkeit"!

    Menschen können sich in ihren Gefühlen allenfalls noch darüber einig sein, wenn etwas als ausgesprochen "ungerecht" empfunden wird.
    Zu allem, was Einer als "gerecht" empfindet, gibt es Andere, die es als "nicht gerecht" ansehen.

    Schon in der Bibel wird das Thema behandelt - in der Erzählung von den "Arbeitern im Weinberg" Matthäus 20,1-16

    Gut erkannt! Deswegen gälte es, dass wir uns endlich von den "gleichmachenden" Werten der Bibel "emanzipieren".

    Weg mit den fortwährenden Nivellierungsversuchen durch einen vermeintlichen Objektivitätsanspruch an die Werte! Werte sind immer subjektiv. Sowohl vom Inhalt her als auch in der Gewichtung, wenn es um ein soziologisches Wertebündel geht!

    Gerechtigkeit muss zuallererst im Empfinden der eigenen Volksgemeinschaft verankert sein. Alles, was wir als Volksgemeinschaft als gerecht empfinden, ist gerecht! Ob das ein Außenstehender, ein nicht zur Gemeinschaft Gehöriger, als ungerecht wahrnimmt, ist zunächst einmal irrelevant.

    Beweis dafür ist, dass (formaljuristisches) Recht niemals als Synonym für Gerechtigkeit verwendbar ist. Und eines ist ebenfalls gewiss: Gerechtigkeit ist niemals Gleichheit!
    Geändert von amendment (31.12.2024 um 13:43 Uhr)

  3. #161723
    Hüter der Idee Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Russischer Bolschewismus war laut Ernst Nolte das Pendant zum europäischen Faschismus.
    Der Bolschewismus konnte nur in einem Kampf mit dem Faschismus siegen, er hatte von sich aus, außer in der Theorie (komm. Weltrevolution, Lenin), keine militärische Bestrebung, nach Europa vorzudringen.
    Er sollte sich hingegen durch die Erhebung der Arbeiter in den kapitalistischen Ländern selbst dort durchsetzen.

    Daß Stalin im Zuge des von Hitler gebrochenen Nichtangriffspaktes und durch massive Unterstützung der Westmächte nach Berlin marschierte,
    war diesen Konflikt mit dem kapitalistisch-imperialistischen Faschismus geschuldet und nichts weiter.

    Heute ist Rußland nicht mehr kommunistisch, sondern hat eine Marktwirtschaft, Privateigentum usw.

    ---
    Das sehe ich ähnlich wie du. Und deshalb weißt du auch um meine Beweggründe, wenn ich gegenüber der Foristin Soshana zuweilen vom russischen Bolschewismus fabuliere, der angeblich selbst heute noch unser Europa bedroht.

    Das ist natürlich Nonsens.

    Das sage ich ihr nur, um auf ihre nervende "Faschismuskeule" etwas "gleich Schwachsinniges" zu entgegnen.

  4. #161724
    Hüter der Idee Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Aufgabe der westlichen Politik hätte sein müssen, Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Interessen dort zu finden.

    Stattdessen hat die westliche Politik einseitig gegen die russischen Interessen Stellung bezogen, Nato-Mitgliedschaft der Ukraine gefordert, Minks-Abkommen nur zur weiteren Aufrüstung
    der Ukraine gegen Rußland verwendet. Von den sonstigen Aktivitäten der USA auf dem Maidan (Nuland & Co.) ganz zu schweigen.

    Die Türkei-Friedensverhandlungen wurden von Boris Johnson topediert, es wäre schon seit mehr als zwei Jahren Frieden dort.

    Der Westen hat schön Öl ins Feuer gegossen und den Krieg mit Hunderttausenden Toten und Verletzten aktiv verlängert.

    ---
    Wir sollten begreifen, dass "westliche Politik" bis dato letztlich immer nur US-Politik war und wir Europäer zukünftig unter "westlicher Politik" die Politik unseres eigenständigen Europas verstehen werden. Und was US-Politik ist, sollten wir auch als solche benennen.

    Unser Europagedanke wird aber nur dann eine Chance haben, wenn sowohl wir als auch Russland zur Versöhnung bereit sind - und das wird nach meinem Dafürhalten weder mit Selenskij noch mit Putin funktionieren. Da wurde so viel Glas zerbrochen, ja sogar Todfeindschaften begründet.

    Da muss erstmal Gras drüber wachsen, was diese beiden Nationen Europas sich angetan haben...

  5. #161725
    Mitglied Benutzerbild von Ennea Silvio P.
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Russischer Bolschewismus war laut Ernst Nolte das Pendant zum europäischen Faschismus. [---]
    Hast du eine "Zeitmaschine", die die zeitliche Abfolge umkehrt?

    Naja, Lenin war ein vom Feind, der preußisch-deutschen "kaiserlichen" Regierung beauftragter und bezahlter Agent - und somit nachweislicher "Vaterlandsverräter"!
    Die "Mittelmächte" im 1. WK (Dt. Reich, "k.u.k. Habsburg", "Osmanisches Reich") waren 1917 wohl kaum der "europäische Faschismus" als "Pendant" zu den "Bolschewisten" und deren Ideologie von "Weltrevolutrion"
    (könnte immer möglich sein!)

  6. #161726
    Mitglied Benutzerbild von Klopperhorst
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Ennea Silvio P. Beitrag anzeigen
    Hast du eine "Zeitmaschine", die die zeitliche Abfolge umkehrt?

    Naja, Lenin war ein vom Feind, der preußisch-deutschen "kaiserlichen" Regierung beauftragter und bezahlter Agent - und somit nachweislicher "Vaterlandsverräter"!
    Die "Mittelmächte" im 1. WK (Dt. Reich, "k.u.k. Habsburg", "Osmanisches Reich") waren 1917 wohl kaum der "europäische Faschismus" als "Pendant" zu den "Bolschewisten" und deren Ideologie von "Weltrevolutrion"
    Lenin war Mittel zum Zweck der Schwächung eines militärischen Gegners, weiter wurde nicht gedacht.
    Mussolini war zuerst Kommunist und entwickelte dann erst den italienischen Faschismus.

    Grundsätzlich haben beide Gesellschaften dasselbe Denkmodell, sie lehnen die kapitalistische Gesellschaftsordnung ab,
    wollen Einparteienherrschaft und Eingriffe des Staates in viele Wirtschaftsbereiche, Begrenzung des Privateigentums.

    Aber beide Modelle, sowohl Faschismus/Nationalsozialismus als auch sowjetischer Bolschewismus wurden von den kapitalistischen Westmächten
    als Spielbälle verwendet, wobei diese als lachender Dritter hervorgingen.

    ---
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  7. #161727
    Mitglied Benutzerbild von Ennea Silvio P.
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    [...] Gerechtigkeit muss zuallererst im Empfinden der eigenen Volksgemeinschaft verankert sein. Alles, was wir als Volksgemeinschaft als gerecht empfinden, ist gerecht! [...]
    Da ist doch schon der übergriffige Irrtum drin!
    Jedes "Empfinden" - auch von "gerecht" - ist stets subjektiv.

    Ob das ein Außenstehender, [---], als ungerecht wahrnimmt, ist zunächst einmal irrelevant. [...]
    Dafür, was jemand subjektiv empfindet, ist jeder "andere" ein "Außenstehender" - ob der "gleiche" (oder "ähnliche") Empfindungen hat oder nicht.

    Für eine strukturelle Gemeinschaft ist das in ihr geltende "Recht" entscheidend - und das sollte möglichst weit akzeptiert und anerkannt werden
    - doch schon darin "hapert" es häufig.


    Anmerkung:
    Schon über die Begriffe "Volk" und "Volksgemeinschaft", wer dazu gehört und wer nicht, ist "man" sich ja nicht einig.
    (könnte immer möglich sein!)

  8. #161728
    Mitglied Benutzerbild von Ennea Silvio P.
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    ... von den kapitalistischen Westmächten ...
    wer waren denn im 1. WK "die kapitalistischen Westmächte" ?

    Standen die etwa gegen die "Feudalmächte" ?

    ... mit wem war denn das Russische Kaiserreich verbündet ???
    - mit wem Italien, woher ja der "europäische Faschismus" kam ?!
    - war Japan "kapitalistische Westmacht" ?
    (könnte immer möglich sein!)

  9. #161729
    Mitglied Benutzerbild von Anhalter
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Politikqualle Beitrag anzeigen
    . *** "Ich halte Politiker, die Kriege beginnen – und das gilt auch für Wladimir Putin – für Verbrecher.*** .

    ...nur mit den Fakten , dass Putin keinen Krieg begonnen hat ..
    Richtig, der Krieg begann mit dem Maidanputsch !
    Friede den Hütten! Krieg den Kriegstreiberpalästen! (Georg Büchner und ich)

  10. #161730
    Mitglied Benutzerbild von Klopperhorst
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Ennea Silvio P. Beitrag anzeigen
    wer waren denn im 1. WK "die kapitalistischen Westmächte" ?

    Standen die etwa gegen die "Feudalmächte" ?

    ... mit wem war denn das Russische Kaiserreich verbündet ???
    - mit wem Italien, woher ja der "europäische Faschismus" kam ?!
    - war Japan "kapitalistische Westmacht" ?
    Im 1. WK war Rußland selbst noch eine feudalistisch-kapitalistische Macht, verbündet mit Frankreich.
    Lenin wurde geschickt, um diesen Kriegsgegner niederzuhalten per Anzettelung einer Revolution.
    Das hatte aber mit dem sowjetischen Bolschewismus und Faschismus, die danach erst kamen, nicht viel zu tun.

    ---
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