Zitat Zitat von manden8 Beitrag anzeigen
Atheisten haben doch objektiv gesehen fast nichts zu verlieren. Ihr Leben hat doch keinen Sinn. Sie glauben, auf sie wartet nur der Tod, die völlige Auslöschung !
Zitat Zitat von Xarrion Beitrag anzeigen
Das ist eine sehr interessante Überlegung.
Tatsächlich frage ich mich hin und wieder, ob Atheismus bei lebenden Menschen nicht einfach als mentale Schwäche aufgefasst werden muss in dem Sinne, als dass Leute nicht in der Lage sind, ihren Selbsterhaltungstrieb zu überwinden.

Wenn ich nach dem Tod nicht nur tot bin, sondern gar nicht mehr existiere, dann vermisse ich erstens das Positive in meinem Leben nicht und muss zwotens das Negative nicht mehr ertragen. Also einmal 0, einmal +1, und 0+1 ist 1, im Gegensatz zum Leben, wo ich Freude und Leid habe, also -1+1, also 0 - das ist doch wohl eindeutig eine Verbesserung!

Kann jetzt natürlich zum Teil auch daran liegen, dass die meisten das so noch gar nicht erkannt haben!

Freilich will ich niemanden zum Freitod überreden, ich stelle hier nur eine philosophische Betrachtung an.

(Und, ja, technisch besehen spreche ich gar nicht von Atheismus, weil auch ein Atheist glauben kann, dass ein Teil des Menschen nach dem körperlichen Tod weiterexistiert. Gibt's dafür ein Wort? "Immortalismus" könnte passen!)